liebe wissende,
ich bastle mir gerade eine quad antenne fürs wlan (anleitung findet man zu tausend im netz) und habe mich ans verlöten des koaxialkabels gemacht (es ist ein normales rg58). die seele war aus kupfer, sie liess sich problemlos löten, die abschirmung war aber aus einem anderen metall (farblos (silbrig) glänzend). diese liess sich überhaupt nicht löten. lötzinn und diese litzen stiessen sich ab wie fett und wasser. hatt jemand einen tipp wie man diese doch verlöten kann? (oder sonst wie verbinden kann?)
ich weiss, lötwasser und lötfett sollte man für solche hochfrequenzsachen nicht verwenden, ich habe es aber vor lauter verzweiflung doch an einem anderen drahtstück ausprobiert und nichtmal dies zeigte eine wirkung…
ich bin wirklich ratlos und weiss jeden tipp zu schätzen!!!
lg niemand
liebe wissende,
ich bastle mir gerade eine quad antenne fürs wlan (anleitung
findet man zu tausend im netz) und habe mich ans verlöten des
koaxialkabels gemacht (es ist ein normales rg58). die seele
war aus kupfer, sie liess sich problemlos löten, die
abschirmung war aber aus einem anderen metall (farblos
(silbrig) glänzend). diese liess sich überhaupt nicht löten.
Sollte eigentlich verzinntes Kupfer sein, soweit mir bisher in die Hände geraten.
Ich befürchte, dass das bei Dir Aluminium ist.
Weichlöten kannst Du dann vergessen.
Sollte eigentlich verzinntes Kupfer sein, soweit mir bisher in
die Hände geraten.
Ich befürchte, dass das bei Dir Aluminium ist.
Weichlöten kannst Du dann vergessen.
danke für die bestätigung:wink:
gibt es eine andere brauchbare möglichkeit, diese litzen mit einem kupferdraht zu verbinden (ausser drumwickeln und klebeband oder schrumpfschlauch drumm…)?
lg niemand
Aber hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht was ein Antennenkabel ist und wie es leitet?
Vermutlich nicht und vermutlich hast du die Seele auch wie ein Stromkabel zusammengelötet, nämlich versetzt übereinander.
Das war dein erster Fehler. Die Seele muss auf Stoß gelötet werden, ähnlich wie ein Lichtleiter geschweißt wird. Zur Not kannst du noch ein Stück Draht parallel zur Unterstützung mit verlöten. Aber die Seele muss bei einem Antennenkabel auf Stoß gelötet werden.
Dann hast du bei deinem Kabel noch eine Folie gefunden, sicher darüber auch noch ein paar Drähte. Das war die doppelte Abschirmung.
Wenn die Seele dann irgendwann ordentlich auf Stoß verlötet ist was wohl kein Problem darstellen sollte isoliert man sie, schiebt die vorher abgewickelte Alufolie wieder über und versucht dann die Drähtchen der zweiten Abschirmung auch wieder zusammen zu bringen.
Da wird nichts mehr gelötet, das muss so halten. Beim Absetzen hast du hoffentlich genug Luft gelassen um genügend Material zu haben.
Zum Schluss wird die Flickstelle mit dem ursprünglichen Mantel (längs aufgeschnitten) bündig nach beiden Seiten umhüllt und alles noch mal mit Isolierband umwickelt.
hallo termid
erstmals danke für deine ausführliche antwort
nun, es handelt sich um eine antenne, ich wollte also das kabel an der antenne befestigen- ich wil nicht zwei koaxialkabel verbinden (wie ich verstanden habe was du gemeint hast).
folie war keine vorhanden, und mein problem dabei war ja, dass sich die litzen nicht verlöten lassen udn kein technisches:wink:
lg niemand
hallo nutzlos
sind diese dann für antennen geeignet?
die brille dieser biquad antenne ist keine 10 cm lang, die seitenlänge der quadrate beträgt etwa jeweils 3 cm.
lg niemand
eine Lötstelle in einem Antennenkabel ist schlicht ein
Kunstfehler.
Es geht um die Verbindung eines Kabels mit einer Antenne.
Besorg Dir 2 Stecker…
Diese ändern dabei genau gar nichts.
Man könnte sich aber vorstellen, einen Stecker zu verwenden, bei dem das Kabel auch nicht gelötet werden muss (z.B. KSA-1, 0,12€ bei Reichelt). Und dann die dazu passende (Einbau-)Buchse (z.B. CB-1, 0,36€ bei Reichelt) an die Antenne zu löten.
Gruß
loderunner
du weißt das es bei diesen Frequenzbereichen bei der
Optimierung der Antenne auf 100stel Millimeter ankommt?
Ja. Aber nur, wenn es auf das letzte 100stel dB Gewinn ankommt.
Ich habe mir nach einem Artikel in der c’t eine Aufsteck-Yagi-Antenne gebastelt. Aus einem Stück Styropor und ein paar Kupferdrähten. Genauigkeit im Bereich von ±1mm. Für auf Anhieb 10dB größere Feldstärke am Empfänger reichte das völlig aus.
Gruß
loderunner
Man muss nicht alles lesen, Seite 5 mit den Bildern ist interessant.
Der Schirm bei RG58 besteht aus versilbertem Draht und oxidiert sehr schnell. Also nicht absetzen und erst morgen verlöten. Der Lötkolben muss sehr heiss sein.
Zuerst die Stelle am Quad-Element gut warm machen, dann erst anlöten. Dann funktioniert das auch, wenn du nicht das billigste Lötzinn verwendest. Es gibt für RG58 spezielles Lötzinn was aber nicht nötig ist wenn man nicht zum ersten Mal lötet.