Hallo Leute, mal eine Frage zum LM324. Hat ja schon einige Jahre
auf dem Buckel und war für mich immer Standard. Aber was nimmt man
eigentlich heute als Wald-und-Wiesen Opamp?
Nix besonderes, kein HF, kein anspruchsvolles Audio. Nur billig
und kurzschlussfest. Und in DIL verfügbar.
Hallo Sörfi
Die Serie LM X24 ist nach wie vor in Gebrauch. Die sind aber hauptsächlich wegen der guten Eigenschaften bei asymmetrischer Versorgungsspannung beliebt. Man kommt dann mit dem Ausgangssignal (fast) bis Null runter. Ich verwende sie gern bei der Meßsignalaufbereitung in Systemen mit 0/+24 V=.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Versorgungsspannung beliebt. Man kommt dann mit dem
Ausgangssignal (fast) bis Null runter. Ich verwende sie gern
bei der Meßsignalaufbereitung in Systemen mit 0/+24 V=.
ist das nicht die Domäne des LM358 u.a. wg. der PNP-Eingänge bis komplett Eingangsseitig auf die negative Betriebsspannung gehen zu können?
der LM358 ist (entweder exakt oder ziemlich genau) die 2-kanalige Variante des LM324. (Beide sollte man dann nicht verwenden, wenn die Übernahmeverzerrungen der ruhestromlosen B-Endstufe stören würden, z. B. bei Audiosignalen.)
Grüße
Uwe
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Versorgungsspannung beliebt. Man kommt dann mit dem
Ausgangssignal (fast) bis Null runter. Ich verwende sie gern
bei der Meßsignalaufbereitung in Systemen mit 0/+24 V=.
ist das nicht die Domäne des LM358 u.a. wg. der PNP-Eingänge
bis komplett Eingangsseitig auf die negative Betriebsspannung
gehen zu können?
Der LM324 hat auch eine PNP-Eingansstufe.
Der LM358 hat aber etwas kleinere Offsetströme las der LM324.
Nix besonderes, kein HF, kein anspruchsvolles Audio. Nur
billig und kurzschlussfest. Und in DIL verfügbar.
Ich nehme gern Typen TL08x (TL081,TL082) für 0815-Anwendungen.
Zum Strom sparen auch TL061 oder TL062 und für Anwendungen mit
etwas erhöhte Anforderungen beim Rauschen TL071 oder TL072.