ich wohne in einem Haus an dem eine Satelietenanlage angeschl. ist. Unsere Vermieterin hat uns ein Schreiben gegeben in dem steht, dass die LNC Einspeisung deaktiviert werden muß da sonst die Anlage kaputt geht. Aber wie geht das? Ich habe einen Reciever von PROSAT und zwar den SR-50.
Kann mir da jemand helfen???
dann handelt es sich hier um eine sogenannte „Einkabellösung“.
Ob man bei diesem Receiver die LNC-Versorgungsspannung abschalten kann, weiß ich leider nicht, das steht aber in der Bedienungsanleitung oder im Receiver-Menue.
Alternativ kann man auch am Antennenanschlußkabel vorsichtig die Alufolie und das Drahtgeflecht wegschneiden, etwas Isolierband über die kleinen Reste, die man nicht ganz erwischt hat und dann den F-Stecker wieder aufdrehen. Dabei nicht den Innenleiter beschädigen!
Gruß Andreas
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Auch Hallo, sag´ deiner Vermieterin mal ´nen schönen Gruß: Ihr Installateur soll zur Auffrischung mal wieder ein Fachseminar besuchen und die richtigen Antennendosen einbauen.
Irgendwelche Tricks und Kniffe mit Abschirmung der Dose, wie oben zu lesen, oder Zusatzgekäschtle, kann sie wohl nicht von dir verlangen, wenn die Funktion am Receiver nicht vorhanden ist.
Alternativ kann man auch am Antennenanschlußkabel vorsichtig
die Alufolie und das Drahtgeflecht wegschneiden, etwas
Isolierband über die kleinen Reste, die man nicht ganz
erwischt hat und dann den F-Stecker wieder aufdrehen. Dabei
nicht den Innenleiter beschädigen!
Das kann doch wohl nicht ernsthaft ein Vermieter von jedem Bewohner verlangen, dann muss er die „Spezialkabel“ spendieren. Das Verkabeln mag man vielleicht dem Mieter aufbürden können.
Alternativ kann man auch am Antennenanschlußkabel vorsichtig
die Alufolie und das Drahtgeflecht wegschneiden, etwas
Isolierband über die kleinen Reste, die man nicht ganz
erwischt hat und dann den F-Stecker wieder aufdrehen. Dabei
nicht den Innenleiter beschädigen!
Ich verstehe nicht ganz den Sinn dieser Maßnahme. Was soll denn das bewirken?
Dass dann keine Spannung mehr anliegt, ist nicht sicher - immerhin könnte über irgendein anderes Kabel (Scartkabel zum TV, BNC-Kabel von dort zur Stereoanlage, Antennenkabel von Stereoanlage) doch eine Verbindung bestehen.
Zum zweiten: wie sollen denn die Signale zur Auswahl High-/Lowband und H/V durchkommen, wenn eine Leitung fehlt?
Und zum dritten: was soll denn da noch vom Signal übrigbleiben, wenn der Massebezug fehlt?
Gruß
loderunner
Erklärung für [EDIT: Name auf Wunsch entfernt]
Hallo [EDIT: Name auf Wunsch entfernt],
Ich verstehe nicht ganz den Sinn dieser Maßnahme. Was soll
denn das bewirken?
Die LNC-Versorgungsspannung wird ausschließlich über das genannte Drahtgeflecht und die Alufolie übertragen. Und die hat in einer „Einkabellösung“ receiverseitig nichts zu suchen.
Dass dann keine Spannung mehr anliegt, ist nicht sicher -
immerhin könnte über irgendein anderes Kabel (Scartkabel zum
TV, BNC-Kabel von dort zur Stereoanlage, Antennenkabel von
Stereoanlage) doch eine Verbindung bestehen.
Das spielt dafür keine Rolle.
Zum zweiten: wie sollen denn die Signale zur Auswahl
High-/Lowband und H/V durchkommen, wenn eine Leitung fehlt?
Das ist bei „Einkabellösung“ ebenfalls irrelevant.
Und zum dritten: was soll denn da noch vom Signal
übrigbleiben, wenn der Massebezug fehlt?
Wir sprechen gerade von einem Sat-Signal, nicht von einer Stromleitung.
ich schrieb ausdrücklich vom Antennenanschlußkabel.
An der Dose bzw. im Haus verlegten Kabel hat Sascha natürlich nichts verloren. Aber bevor ich wochenlang auf einen Monteur oder einen Spezialadapter warten muß, würde ich das Problem mit 5 Minuten Arbeit und einem Stückchen Isolierband kurzerhand selbst lösen.
Natürlich, da muß ich Volker rechtgeben, kann man das einer 90jährigen Mieterin nicht mehr zumuten. Aber Sascha, im aufstrebenden Alter von 25 Jahren, schafft das schon.
Gruß und ein schönes WE
Andreas
Irgendwelche Tricks und Kniffe mit Abschirmung der Dose, wie
oben zu lesen, oder Zusatzgekäschtle, kann sie wohl nicht von
dir verlangen, wenn die Funktion am Receiver nicht vorhanden
ist.
natürlich ist die Antwort für mich, sonst ständ sie nicht unter meinem Beitrag.
Hallo HM,
ich schrieb ausdrücklich vom Antennenanschlußkabel.
Ist doch völlig egal, wo . Basteln iss nich!
An der Dose bzw. im Haus verlegten Kabel hat Sascha natürlich
nichts verloren. Aber bevor ich wochenlang auf einen Monteur
oder einen Spezialadapter warten muß, würde ich das Problem
mit 5 Minuten Arbeit und einem Stückchen Isolierband
kurzerhand selbst lösen.
Natürlich, da muß ich Volker rechtgeben, kann man das einer
90jährigen Mieterin nicht mehr zumuten. Aber Sascha, im
aufstrebenden Alter von 25 Jahren, schafft das schon.
Gruß und ein schönes WE
Andreas
Bei einer nicht ordnungsgemäß installierten Anlage muss man gar niemandem etwas zumuten.
Was würdest du sagen, wenn aus der Wand Wasser sickert, weil ein Loch in der Leitung ist? Würdest du als Mieter da auch zur Selbsthilfe greifen?
HM
Irgendwelche Tricks und Kniffe mit Abschirmung der Dose, wie
oben zu lesen, oder Zusatzgekäschtle, kann sie wohl nicht von
dir verlangen, wenn die Funktion am Receiver nicht vorhanden
ist.
Die LNC-Versorgungsspannung wird ausschließlich über das
genannte Drahtgeflecht und die Alufolie übertragen.
naja, das ist eigentlich die Masse ( = Bezugspotenzial, gemeinsame Rückführung für alle), die +Spannung kommt mit dem Signal über die Leitungsseele, aber im Prinzip hast du schon Recht
Und die
hat in einer „Einkabellösung“ receiverseitig nichts zu suchen.
Dass dann keine Spannung mehr anliegt, ist nicht sicher -
immerhin könnte über irgendein anderes Kabel (Scartkabel zum
TV, BNC-Kabel von dort zur Stereoanlage, Antennenkabel von
Stereoanlage) doch eine Verbindung bestehen.
Das spielt dafür keine Rolle.
Zum zweiten: wie sollen denn die Signale zur Auswahl
High-/Lowband und H/V durchkommen, wenn eine Leitung fehlt?
Das ist bei „Einkabellösung“ ebenfalls irrelevant.
Und zum dritten: was soll denn da noch vom Signal
übrigbleiben, wenn der Massebezug fehlt?
Wir sprechen gerade von einem Sat-Signal, nicht von einer
Stromleitung.
Auch das Sat-Signal braucht … mag sein dass es funktioniert aber … ach, vergiss´ es.
ja, natürlich funktioniert es. Ich schreibe hier nichts, was ich nicht schon selbst gemacht habe.
(Unser Nachbarhaus, 8 Parteien, hat Einkabellösung. Dort mußte ich schon öfters zum Empfang „verhelfen“).
bitte „Andreas“; die Anrede „HM“ hatte ich nur gewählt, weil Du Dich im vorherigen Beitrag selbst so verabschiedet hattest.
natürlich ist die Antwort für mich, sonst ständ sie nicht
unter meinem Beitrag.
das stimmt wohl…
Hallo HM,
ich schrieb ausdrücklich vom Antennenanschlußkabel.
Ist doch völlig egal, wo . Basteln iss nich!
Hier wäre es aber endlich mal weitgehend ungefährlich für Leib und Leben. In den Finger schneiden kann man sich natürlich auch da, aber es ist kein Starkstrom vorhanden.
An der Dose bzw. im Haus verlegten Kabel hat Sascha natürlich
nichts verloren. Aber bevor ich wochenlang auf einen Monteur
oder einen Spezialadapter warten muß, würde ich das Problem
mit 5 Minuten Arbeit und einem Stückchen Isolierband
kurzerhand selbst lösen.
Natürlich, da muß ich Volker rechtgeben, kann man das einer
90jährigen Mieterin nicht mehr zumuten. Aber Sascha, im
aufstrebenden Alter von 25 Jahren, schafft das schon.
Gruß und ein schönes WE
Andreas
Bei einer nicht ordnungsgemäß installierten Anlage muss man
gar niemandem etwas zumuten.
Eine Einkabellösung würde ich niemals so bezeichnen.
Das ist und bleibt sowieso nur eine pfuschhafte Notlösung bei Baumverteilung der Verkabelung.
Was würdest du sagen, wenn aus der Wand Wasser sickert, weil
ein Loch in der Leitung ist? Würdest du als Mieter da auch zur
Selbsthilfe greifen?
Das kann man, denke ich, nicht miteinander vergleichen…
Die LNC-Versorgungsspannung wird ausschließlich über das
genannte Drahtgeflecht und die Alufolie übertragen.
Meines Wissens ist das eine Gleichspannung. Und die hat schon immer zwei galvanisch durchgängige Leitungen benötigt, um Strom fließen zu lassen.
Und die hat in einer „Einkabellösung“ receiverseitig nichts zu
suchen.
Zumindest ältere Reciever nutzen die Versorgungsspannung, um dem LNB oder Multiswitch mitzuteilen, welche Polarisation durchkommen soll. Wie geht denn das ohne Spannung?
Dass dann keine Spannung mehr anliegt, ist nicht sicher -
immerhin könnte über irgendein anderes Kabel (Scartkabel zum
TV, BNC-Kabel von dort zur Stereoanlage, Antennenkabel von
Stereoanlage) doch eine Verbindung bestehen.
Das spielt dafür keine Rolle.
Aha. Und warum nicht? Verbindung ist Verbindung.
Zum zweiten: wie sollen denn die Signale zur Auswahl
High-/Lowband und H/V durchkommen, wenn eine Leitung fehlt?
Das ist bei „Einkabellösung“ ebenfalls irrelevant.
Soso. Wie funktioniert das denn bei einer Einkabellösung? Alles gleichzeitig?
Und zum dritten: was soll denn da noch vom Signal
übrigbleiben, wenn der Massebezug fehlt?
Wir sprechen gerade von einem Sat-Signal, nicht von einer
Stromleitung.
Auch ein Sat-Signal bildet einen Stromkreis. Wie soll da sonst ein Strom fließen?
Gruß
[EDIT: Name auf Wunsch entfernt] (bislang keinen Deut schlauer)
Einkabellösung
Hallo loderunner,
wie erkläre ich jetzt eine Einkabellösung jemandem, der damit noch nie zu tun hatte? Ich versuche es mal:
Früher, als noch niemand an Satellitenempfang dachte, wurden die Antennenkabel in den Häusern in Baumstruktur verlegt, d. h. KEIN eigenes ununterbrochenes Kabel von der Quelle zur Anschlußdose, sondern es wurde, ausgehend von EINEM Kabel, von Dose zu Dose durchgeschliffen. Leider wird das auch heute noch manchmal aus Sparsamkeitsgründen gemacht. So, jetzt stehen diese technisch veralteten Hütten da und wollen auch Sat-Empfang, was auf herkömmlichem Wege mit Baumverkabelung natürlich nicht möglich ist, weil sich die von den Receivern gesendeten Signale (horizontal, vertikal, Highband und Lowband) an die Dosen gegenseitig blockieren würden. Eine Neuverkabelung der Häuser mit Sternverteilung ist meist nicht mehr möglich, ohne sämtliche Wände im Haus aufzuklopfen. Das würde außerdem dann auch richtig teuer und schmutzhaft.
So, und für diese tragischen Fälle wurde die Einkabellösung erfunden: http://www.satellitentechnik.de/disicon_lnb.htm
Es wird mit Frequenzversatz bereits im LNC gearbeitet, an allen Dosen liegt eine aber nur eingeschränkte Auswahl an abrufbaren Frequenzen an. Die Receiver können außer den Frequenzen keine weiteren „Wünsche“ anmelden. Also weder Strom für H/V, noch 22kHz, weil das nach wie vor die anderen Dosen im Haus „lahmlegen“ würde. (Sch…-Baumverkabelung)
Das gab es zu analogen Zeiten auch schon, da waren ca. 30 Programme empfangbar. Jetzt sind es natürlich wesentlich mehr, aber ebenfalls nur eine eingeschränkte Auswahl. Ein Mischen von Analog und Digital ist aber aus den genannten Gründen nicht möglich. Bei Umstellung auf Digitalempfang müssen sich daher ALLE im Haus Digitalreceiver kaufen.
Deshalb dürften die meisten Einkabellösungen wohl noch auf analoger Basis arbeiten.
So, ich hoffe, mich einigermaßen verständlich ausgedrückt zu haben.
Gruß Andreas
wie erkläre ich jetzt eine Einkabellösung jemandem, der damit
noch nie zu tun hatte?
Oh, ich hatte. Sei gewiss.
Was Du hier beschreibst, ist nur eine einzige Variante eines Einkabelsystems. Es gibt durchaus noch mehr (z.B. Umsetzer etc., mit speziellem Receiver. Oder komplette Kanalumsetzer, sowas ähnliches wie eine Kabelkopfstation, ähnlich wie Dein System, nur viel flexibler - und teuerer, dafür komplett ohne Receiver beim Nutzer). Und wir wissen auch nicht, ob es in diesem Thread überhaupt um eins geht.
Nebenbei verstehe ich immer noch nicht, warum Dein Spezial-LNB durch eine Spannung auf der Antennenleitung kaputtgehen sollte - eigentlich sollte man mit sowas rechnen können (und wie wird Dein System versorgt, wenn es das nicht verträgt?).
Und ich verstehe auch immer noch nicht, warum man durch eine eigene Bastellösung mit nur noch halber Signalstärke Mängel des Systems ausgleichen sollte.
Gruß
loderunner
Nebenbei verstehe ich immer noch nicht, warum Dein Spezial-LNB
durch eine Spannung auf der Antennenleitung kaputtgehen sollte
Das habe ich nie behauptet, das war die Vermieterin von Sascha - die ist die Böse
Und ich verstehe auch immer noch nicht, warum man durch eine
eigene Bastellösung mit nur noch halber Signalstärke Mängel
des Systems ausgleichen sollte.
Warum sollte die Signalstärke sich halbieren?
Die Receiver mit abschaltbarer Spannungsversorgung für Einkabellösung machen ja auch nix Anderes. Die Hersteller dieser Geräte werden sich schon etwas dabei gedacht haben.
Und ich verstehe auch immer noch nicht, warum man durch eine
eigene Bastellösung mit nur noch halber Signalstärke Mängel
des Systems ausgleichen sollte.
Warum sollte die Signalstärke sich halbieren?
Wenn man die Gleichspannung abschaltet, wird doch nicht einfach die Masse aufgetrennt!
Auch eine Antennenleitug ist nichts anderes als ein geschlossener Stromkreis. Auf der einen Seite der Sender bzw. der Ausgang des Lnb, eine Verstärkerstufe. Dann das Kabel mit seinem Wellenwiderstand und am Ende der Eingang des Receivers. Wenn Du eine Unterbrechung machst, ist der Stromkreis nur noch über einen undefinierten, kleinen Kondensator für Wechselspannung geschlossen. Das führt wegen der Fehlanpassung zu Reflexionen und natürlich zu einem ganz erheblichen Signalpegelverlust.
Halbiert ist dabei noch geschmeichelt.
Die Receiver mit abschaltbarer Spannungsversorgung für
Einkabellösung machen ja auch nix Anderes. Die Hersteller
dieser Geräte werden sich schon etwas dabei gedacht haben.
Die Hersteller eines Spezial-Antennenkabels machen da was ganz anderes als Du vorschlägst: sie verwenden einen Übertrager oder einen Reihenkondensator in der Signalleitung. Beides führt zu einer Trennung für Gleichspannung, aber einem fast ungestörten Signalweg für die erwünschte Wechselspannung.
Und die Hersteller der Receiver mit abschaltbarer LNB-Versorgung schalten die Gleichspannung mittels Transistor oder Relais ein- und aus. Wobei auch hier keinesfalls die Leitung aufgetrennt wird. Was natürlich bei der Masse auch gar nicht ginge - die ist schließlich fest mit dem Metallblech des Tunermoduls verbunden. Da ist das Schraubgewinde des F-Steckers direkt drangelötet, keine Möglichkeit zum Auftrennen und natürlich absolut notwendig zur Abschirmung der Zwischenfrequenzen nach außen und der Störungen nach drinnen.
Wie Du jetzt vielleicht siehst, hat Deine Bastellösung weder einen Sinn noch wird sie irgendwo professionell so angewandt.