Hallo Heidi!
So wie du selber bereits unten angedeutet hast,kann eine allzu
durchschaubare Motivationsstrategie den Wert eines Lobes
herabsetzen.
Natürlich, unbedingt!
Annehmen kann man es trotzdem,wenn es im Rahmen einer
Zielsetzung Sinn macht.
Wessen Ziel? Das eigene?
Das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Schöner ist immer ein Lob,das als uneigennützig erkannt wird.
Z.B. positives feedback für meine Arbeit beim Kunden.
Das ist richtig. Hier ist mir allerdings bunt bedrucktes Papier, was in die Hosentasche geschoben wird, und woanders gegen Waren eingetauscht werden kann, das schönste Lob.
Ich habe aber auch ein gewisses Gespür dafür,wenn jemand Lob
oder Zustimmung aus Harmoniebedürftigkeit oder
Konfliktvermeidung gibt,dann werde ich auch kritisch.
Du meinst hiermit eher Zugeständnisse, um des lieben Friedens willen?
Einmal habe ich erlebt,dass jemand übermäßig lobt,um so ein
Klimagegenseitiger Bewunderungzu schaffen.
Ja, da reicht die Schleimspur bis in’s Treppenhaus.
Wenn dann die
gesuchte Aufmerksamkeit nicht zurückkommt,schlägt das in
subtile oder offene Aggression oder Leidenshaltung um.
Ja, davon kann ich gerade dienstlich ein Lied singen.
Ich fand eine hübsche, intelligente und subtile Möglichkeit, einem Obenlächler-Untentreter eine reinzuwürgen. Das ist mir aber auch Innerer Parteitag und höchste Genugtuung zugleich!
In so einem Fall ist Distanz zum gelobt werdensicher
angemessen.
Es ist immer gut, die Aktionen und Reaktionen der Mitmenschen zumindest mal kurz zu überdenken und notfalls zu hinterfragen.
Gruß!
To.i