Lob für einige

Muß: wer akzeptiert, daß die Welt kausal ist, denkt
vernünftig, sprich logisch. wenn der kausale Zusammenhang
lautet: Katze kochen —> Katze tot, dann ist dies weltweit
und stets so, es sei denn, es besteht die Möglichkeit,
Ausnahmen zu definieren (Schrödinger)
Wenn ich also vom MÜSSEN rede, dann davon, daß der Umstand
logisch determiniert ist - also freiwillig!

Tu mir doch bitte mal den Gefallen und poste diese Weisheiten
bei den Philosophen : ) Die werden sich freuen !

Du schaffst es Begiffe zu benutzen, deren Bedeutung diametral zu Deiner Verwendung selbiger stehen.
Du kannst mir sagen was Du willst. Aber das ist schon wieder Aktionskunst.
Und bitte - ich will Dich nicht abwürgen, aber bevor Du mir jetzt zu meinem Verständnis oder im Interesse der Kunst erklärst, warum irgendetwas determiniert ist oder was Hegel dazu sagt. Bitte : poste den obigen Text doch erst mal bei den Philosophen : )

Gruß an den Scharfschützen

Richard

Hi Frank,

Leider gibt es immernoch viel zu viele in den alten UND neuen
Ländern, die darin nur rote Propaganda sehen, weil sie die
Inhalte nicht begreifen. Das ist aber vollkommener Quatsch.

Dialektik wäre es ja auch, wenn du nur mal die Möglichkeit in Betracht ziehen könntest, daß du in deinen Schlußfolgerungen etwas falsch verstehst und daß das was sich „trotz“ Marx als Kapitalismus „erfolgreich“ entwickelt hat schon seine Berechtigung hat.

Das Schlaraffenland, das du hier zu verkaufen versuchst, gibt es nicht, allein schon aus den marxschen Thesen heraus.

Schlagwort dazu: Durchdringung der Gegensätze.

gruss
winkel

PS: Wenn nur einer angeblich die Wahrheit kennt und die Mehrheit zu doof ist, um zu kapieren ist der Usprung einer ausgeprägten Neurose.

Und da soll eine zentral geplanten Wirtschaft effizienter
sein? *ggg*

Na garnix natürlich! Ich hatte nirgends etwas von einer
zentralistischen Planwirtschaft geschrieben! Meine Rede war
von einem Volkswirtschaftsplan als Summe aller einzelnen
Geschäftspläne. Somit dezentralisiert.

Siehst du, der Kapitalismus ist so weise und weit, daß er auf die kostenträchtige Aufstellung eines solchen Planes verzichtet. Zudem muß dieser Plan nicht kostenträchtig von Bürokraten überwacht werden. Abweichung braucht nicht gestraft/belobigt oder geahndet werden.

Jeder macht seinen eigenen Plan und nimmt dabei rücksicht auf die Pläne der anderen. jeder macht was er will, geht nicht, weil der andere das u.U. nicht will. also schaut jeder, daß er sich im Willensbereich der anderen auffält. Effektiver geht ein Plan nicht. die Methode heißt übrigens Management by Delegation.

Zahlungsausgleich ist nicht notwendig: Wer produziert, was andere wollen, kriegt viel Geld, wer produziert, was keiner will, kriegt kein Geld. Also wird der ohne Geld, schnell seine Produktion umstellen. Und es werden nicht langzeitig Produkte produziert, die keiner will, bloß weil der Planbeauftragte gerade im Urlaub ist, und keiner den Plan stoppen und ändern darf.

wann merkst du eigentlich, daß „Plan“ nur Bürokratie langsam und unflexibel ist.

gruss
winkel

Vorschlag…
Hallo Michael,

sammel doch mal alle Vorschläge und ich übergebe sie dann im Namen aller www-ler einer größeren Zeitung oder den 4 großen Parteien. :smile:

Oder ich teile dir den Ansprechpartner mit, den ich bis dahin eroiere :smile:

Suchs dir aus.

Gruß
Marco

Hi Frank,

Leider gibt es immernoch viel zu viele in den alten UND neuen
Ländern, die darin nur rote Propaganda sehen, weil sie die
Inhalte nicht begreifen. Das ist aber vollkommener Quatsch.

Dialektik wäre es ja auch, wenn du nur mal die Möglichkeit in
Betracht ziehen könntest, daß du in deinen Schlußfolgerungen
etwas falsch verstehst und daß das was sich „trotz“ Marx als
Kapitalismus „erfolgreich“ entwickelt hat schon seine
Berechtigung hat.

Ich streite doch nicht ab, daß Kapitalismus seine Existenzberechtigung hat. Jeder MUSS erkennen, daß dieser ausschließlich im Chaos endet (Umschlagen in eine andere Qualität durch quantitative Veränderungen - 1. Grundgesetz)).

Das Schlaraffenland, das du hier zu verkaufen versuchst, gibt
es nicht, allein schon aus den marxschen Thesen heraus.

Das wird auch kein Schlaraffenland. Da ist nix mehr mit Sozialhilfe oder Arbeitslosenunterstützung - da muß nämlich jeder wieder arbeiten!

Schlagwort dazu: Durchdringung der Gegensätze.

Das ist das zweite Grundgesetz, richtig aber falsch verstanden. Die Welt idst aufgebaut aus antagonistischen Widersprüchen, welche sich gegenseitig durchdringen. Sie bilden dadurch eine kausale Folge, deren Richtung man anhand des dritten Gesetzes, der Negation der Negation, erkennen kann.
Diese kausale Kette führt zu quantitativen Veränderungen, welche komplexe Systeme qualitativ umschlagen lassen kann/wird (systemspezifisch).
Sorum ists korrekt.
Durch diese freie Marktwirtschaft entstehrt immer wieder der Zyklus Krieg - Konjunktur - Krise. Der letzte Krieg endete 45, die letzte Konjunktur in den Siebzigern. Jetzt steht die Frage an, wie wir die Krise beenden. Wenn die Menschen intelligent genug sind, geht das friedlich.
Daß sich dieser Zyklus derzeit so lang streckt, liegt an der Größe der Wirtschaftsmaschinerie durch deren globale Vernetzung. Weltweit gab es genügend Kriege, durch die die derzeitige Krise so weit hinausgezögert wurde. Aber spätestens wenn der ganze Globus globalisiert wurde ist fini.

PS: Wenn nur einer angeblich die Wahrheit kennt und die
Mehrheit zu doof ist, um zu kapieren ist der Usprung einer
ausgeprägten Neurose.

Ich hoffe doch nicht, daß du z.B. zu doof bist zu kapieren. Alle Menschen denken auf diese Art und Weise, sonst wäre eine Kommunikation garnicht möglich.
Die frrage ist nur, ob es die Mehrheit auch mal wahrhaben will, daß dies so ist.

Gruß
Frank

Hallo Michael,

sammel doch mal alle Vorschläge und ich übergebe sie dann im
Namen aller www-ler

dann solltest Du aber zunächst auch alle www-ler fragen ob sie
das möchten :smile:

Gruß

Richard

Warum?
Hallo Richard,

wer sollte was dagegen haben, dass seine Vorschläge in die Tat umgesetzt werden? Natürlich eben nur an alle Parteien mit einem offenen Brief. So kann es sich keiner auf die Fahne schreiben. :smile:

Gruß
Marco

Also ich hätte z.B. was dagegen. Ich kann zwar noch nicht genau begründen warum. Aber es ist halt so. Wenn ich es weiss sag ich es Dir : )
Davon abgesehen würden ja nicht die eigenen Vorschläge
unterbreitet, sondern alle und das wäre wohl nicht gerade in sich konsistent : )

Gruß

Richard

Hallo Richard,
selbstverständlich meine ich nur die Lösungsansätze, die am Ende überbleiben. :smile:

Gruß

Marco

PS. also nicht den Kaffee, sondern den Satz :smile:

Hallo winkel,

Siehst du, der Kapitalismus ist so weise und weit, daß er auf
die kostenträchtige Aufstellung eines solchen Planes
verzichtet. Zudem muß dieser Plan nicht kostenträchtig von
Bürokraten überwacht werden. Abweichung braucht nicht
gestraft/belobigt oder geahndet werden.

Das ist so weise, als wenn ich dir sage:„Vorsicht winkel! Da vorn liegt eine Bananenschale. Du wirst gleich hinfallen!“ und du antwortest:„Ja Frank, das weiß ich!“ und fliegst hin.

Jeder macht seinen eigenen Plan und nimmt dabei rücksicht auf
die Pläne der anderen. jeder macht was er will, geht nicht,
weil der andere das u.U. nicht will.

Ich Frage mich ernsthaft, weoher du immer diese Weisheiten nimmst. Seit wann nimt hier jemand in der Wirtschaft auf den anderen Rücksicht???

also schaut jeder, daß er
sich im Willensbereich der anderen auffält. Effektiver geht
ein Plan nicht. die Methode heißt übrigens Management by
Delegation.

Innerhalb eines Konzerns, OK.

Zahlungsausgleich ist nicht notwendig: Wer produziert, was
andere wollen, kriegt viel Geld, wer produziert, was keiner
will, kriegt kein Geld.

Dieses „Geld“ sind nur bunt bedruckte Zettel mit einer Nummer drauf. Einen definierten Wert hat es nicht. Es bekommt erst Wert durch einen gesamtwirtschaftlichen Willensprozeß. Sprich das Geld hat seinen Wert in seiner Gesamtsumme pro Gesamtmenge aller produzierter Waren (ganz grob).

Also wird der ohne Geld, schnell seine
Produktion umstellen. Und es werden nicht langzeitig Produkte
produziert, die keiner will, bloß weil der Planbeauftragte
gerade im Urlaub ist, und keiner den Plan stoppen und ändern
darf.

Du redest gerade von einer zentralistischen Planwirtschaft. Ich nicht.
Wenn man alle einzelnen Geschäftspläne zusammenfaßt und allen veröffentlicht, kann ich aber z.B. mich mit meiner Produktion darauf einstellen ohne Gefahr zu laufen, sinnlos tzu planen um eine Firma zu installieren, welche potentiell Pleite ist, weil mir anderer Leute Planung den Weg versperrt.

wann merkst du eigentlich, daß „Plan“ nur Bürokratie langsam
und unflexibel ist.

Die Wirtschaft wird durch meine Ideen erst richtig flexibel. Guck doch bitte einfach mal aus dem Fenster, wie es draußen aussieht.

Gruß
Frank

Muß: wer akzeptiert, daß die Welt kausal ist, denkt
vernünftig, sprich logisch. wenn der kausale Zusammenhang
lautet: Katze kochen —> Katze tot, dann ist dies weltweit
und stets so, es sei denn, es besteht die Möglichkeit,
Ausnahmen zu definieren (Schrödinger)

Soweit ist es ja durchaus noch nachvollziehba, wenn auch eher themafern.

Wenn ich also vom MÜSSEN rede, dann davon, daß der Umstand
logisch determiniert ist - also freiwillig!

Wenn A kausal B verursacht so liegt da ja eben keine freie Entscheidung dazwischen, da ja durch das Auftreten von A, sofern man eine kausale Welt akzeptiert,immer B folgen muss.
Daraus folgt zwar dass deine Aussage Quatsch ist , andererseits spricht eine solche Betrachtung auch für die Planbarkeit der Wirtschaft. Leider bleibt das Theorie, denn erstens ist das System in dem die Wirtschaft arbeitet für den Menschen momentan noch nicht überblickbar und zweitens funkt da der Zufall dazwischen.

SAN

Aufdiebeinekippung

Muß: wer akzeptiert, daß die Welt kausal ist, denkt
vernünftig, sprich logisch. wenn der kausale Zusammenhang
lautet: Katze kochen —> Katze tot, dann ist dies weltweit
und stets so, es sei denn, es besteht die Möglichkeit,
Ausnahmen zu definieren (Schrödinger)

Soweit ist es ja durchaus noch nachvollziehba, wenn auch eher
themafern.

Wenn ich also vom MÜSSEN rede, dann davon, daß der Umstand
logisch determiniert ist - also freiwillig!

Wenn A kausal B verursacht so liegt da ja eben keine freie
Entscheidung dazwischen, da ja durch das Auftreten von A,
sofern man eine kausale Welt akzeptiert,immer B folgen muss.
Daraus folgt zwar dass deine Aussage Quatsch ist ,
andererseits spricht eine solche Betrachtung auch für die
Planbarkeit der Wirtschaft. Leider bleibt das Theorie, denn
erstens ist das System in dem die Wirtschaft arbeitet für den
Menschen momentan noch nicht überblickbar und zweitens funkt
da der Zufall dazwischen.

Hallo SAN,

du darfst hier allerdings nicht unterschlagen, daß sich A aus A1 und A2 zusammensetzt.
Die Qualität der Katze schlägt nur dann um, wenn ich als Ausgangsgrößen die Katze UND die Kochmöglichkeit miteinander verbinde.
Also: Katze UND kochen —> Katze tot.
Die Welt bewegt sich. Das ist ein Fakt. Jede Wirkung ist die Ursache für eine neue Wirkung. Also ist sie kausal.
mehrere gleichzeitige Ursachen verknüpfen sich gegenseitig logisch (sie auch philobrett). Somit ist eine Entwicklungsrichtung erkennbar. Zu gut deutsch kann man aufgrund von vielen endlichen Ausgangsursachen ihre entwicklung anhand dieser Entwicklungsgesetze beobachten, was die Welt erkennbar werden läßt. Das ganze nennt man logisches denken.
Zufall und Notwendigkeit sind antagonistische Widersprüche. Auch sie bedingen gegenseitig ihrer Existenz, wie die Verknüpfungsmöglichkeiten UND und ODER. Lies zum Determinismusproblem bitte bei Engels weiter, damit ich mir meine Finger nicht wundtippen muß.
Das System, in dem die Wirtschaft arbeitet, ist sehr wohl für den Menschen erkennbar. Was meinst du, nach welchen Gesichtspunkten EXC eine Finanzierungszusage erteilt? Oder was meinst du, nach welchen Gesichtspunkten wir unsere Projekte planen?
Dazu eine kurze Vorhersage: Der Krieg gegen den Irak oder eine ähnlich geartete Maßnahme müssen kommen, da sonst die Amis echt bescheiden finanziell dastehen. Wenn sie nicht kommt, gibt es massive Probleme im Inland.
Heute ist Hartz durch: die Arbeitslosenzahlen werden also fleißig weiter steigen bzw die Geburtenraten gehen weiter zurück.

Für mich sind das logisch zwingende Konsequenzen.

Gruß
Frank

Der Kaffe schmeckt aber gelegentlich besser
Hallo Marco,

selbstverständlich meine ich nur die Lösungsansätze, die am
Ende überbleiben. :smile:

Also auch diejenigen der wenigen total Verbohrten, die ihren Unsinn gegen jegliche Kritik immer wieder mit abstrusesten Argumenten verteidigen. Klasse Idee ;-(

Gruß

L.

Hallo Wgnerfan,

selbstverständlich meine ich nur die Lösungsansätze, die am
Ende überbleiben. :smile:

Also auch diejenigen der wenigen total Verbohrten,

wenige? Tausende! Schau nur mal in den Bundestag, da sitzen schon 598 von denen.

die ihren
Unsinn gegen jegliche Kritik immer wieder mit abstrusesten
Argumenten verteidigen. Klasse Idee ;-(

´Das macht ihr doch schon seit 25 lt. einiger www-ler. Was soll an der Idee gut sein oder neu?

Gruß
Frank

Praxisbericht

Das System, in dem die Wirtschaft arbeitet, ist sehr wohl für
den Menschen erkennbar. Was meinst du, nach welchen
Gesichtspunkten EXC eine Finanzierungszusage erteilt?

Das ist aber ein Eigentor. :wink: Wenn sich das so leicht verstehen ließe, gäbe es derzeit nicht derartig viele Kreditausfälle (zum Glück nicht bei mir, aber das steht auf einem anderen Blatt).

Und selbst bei den Unternehmen, die nicht den Bach runtergehen, ist es nie so, daß die Planung eintrifft. Und wenn sie eintrifft, dann nur durch Zufall, weil Geschäfstbereich A das ausgleicht, was Geschäftsbereich B nicht geschafft hat.

Eine Planung dient letztlich nur dazu, für sich und/oder Außenstehende zu dokumentieren, daß man über die Zukunft nachgedacht, (hoffensichtlich) Risiken berücksichtigt hat und den Mitarbeitern zu vermitteln, was man im Jahr X von ihnen erwartet.

Ich kann nur aufgrund der alten (sicheren) und den geplanten (erhofften) Zahlen versuchen zu beurteilen, ob das Unternehmen kreditwürdig ist oder nicht. Meist klappt es, manchmal nicht (was dann nicht notwendigerweise eine Pleite zufolge hat).

Also: Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen.

Gruß
Christian

Wenn ich also vom MÜSSEN rede, dann davon, daß der Umstand
logisch determiniert ist - also freiwillig!

Wenn A kausal B verursacht so liegt da ja eben keine freie
Entscheidung dazwischen, da ja durch das Auftreten von A,
sofern man eine kausale Welt akzeptiert,immer B folgen muss.
Daraus folgt zwar dass deine Aussage Quatsch ist ,
andererseits spricht eine solche Betrachtung auch für die
Planbarkeit der Wirtschaft. Leider bleibt das Theorie, denn
erstens ist das System in dem die Wirtschaft arbeitet für den
Menschen momentan noch nicht überblickbar und zweitens funkt
da der Zufall dazwischen.

du darfst hier allerdings nicht unterschlagen, daß sich A aus
A1 und A2 zusammensetzt.
Die Qualität der Katze schlägt nur dann um, wenn ich als
Ausgangsgrößen die Katze UND die Kochmöglichkeit miteinander
verbinde.
Also: Katze UND kochen —> Katze tot.

Das ist doch belanglose Haarspalterei. Ich kann das ganze auch in Tier, Gefäss, Erhitzungsmöglichkeit, Flüssigkeit, Gefäss mit Flüssigkeit füllen, Tier in Gefäss bewegen, Gefäss mit Erhitzungsmöglichkeit in Kontakt bringen etc etc zerlegen, an der Problematik ändert das gar nichts, daher habe ich es auch weitestmöglich abstrahiert auf A und B.

Die Welt bewegt sich. Das ist ein Fakt. Jede Wirkung ist die
Ursache für eine neue Wirkung. Also ist sie kausal.

Gerade vorhin hast du aber auf die Freiwilligkeit von Handlung B hingewiesen. Etwas widersprüchlich …

mehrere gleichzeitige Ursachen verknüpfen sich gegenseitig
logisch (sie auch philobrett). Somit ist eine
Entwicklungsrichtung erkennbar. Zu gut deutsch kann man
aufgrund von vielen endlichen Ausgangsursachen ihre
entwicklung anhand dieser Entwicklungsgesetze beobachten, was
die Welt erkennbar werden läßt. Das ganze nennt man logisches
denken.

Das kommt nun darauf an ob man die Existenz des Zufalls verneint oder nicht. Wenn nicht dann ist das System hinfällig. Selbst wenn man dies als gültig annimmt, bedeutet dies aber immer noch nicht dass es in der Praxis umsetzbar ist, denn wer kann schon den gesamten Ablauf des Universums komplett planen. Da müsste man ja plötzlich einen materialistischen Gott einführen.

Zufall und Notwendigkeit sind antagonistische Widersprüche.
Auch sie bedingen gegenseitig ihrer Existenz, wie die
Verknüpfungsmöglichkeiten UND und ODER.

Ich kann hier einen Widerspruch nicht wirklich erkennen. Der Grund dafür ist ganz offensichtlich dass Notwendigkeit ein kaugummiweicher Begriff ist.
Dennoch solltest du mir mal sagen wie der Zufall bitte schön bedingt sein soll. Es widerspräche einfach seiner Definition selbst in seiner Existenz von irgendetwas abhängig. Die Existenz von dem Zufall an sich sollte durch Quantentheorie, Orbitaltheorie, Evolution, Tunnlereffekt etc ausreichend bewiesen sein.

Lies zum
Determinismusproblem bitte bei Engels weiter, damit ich mir
meine Finger nicht wundtippen muß.

Genau und wenn ich die christlichen Lehren betrachten will, lese ich die Bibel. Ah nein vielleicht lese ich lieber kritische selundärliteratur. Erst an ihrer Kritik erkennt man die Qualität einer Theorie. Was hälst du von Albert Camus:
http://www.free.de/asti/historischesueberdenanarchis…

Das System, in dem die Wirtschaft arbeitet, ist sehr wohl für
den Menschen erkennbar. Was meinst du, nach welchen
Gesichtspunkten EXC eine Finanzierungszusage erteilt? Oder was
meinst du, nach welchen Gesichtspunkten wir unsere Projekte
planen?

Hast du schonmal ein Geschäft in den Sand gesetzt?
Das kann ja nur 2 Gründe haben:

A)Dein System klappt nicht
B)DU als Mensch kannst dein System nicht anwenden

Wofür, Mensch, entscheidest du dich?

Dazu eine kurze Vorhersage: Der Krieg gegen den Irak oder eine
ähnlich geartete Maßnahme müssen kommen, da sonst die Amis
echt bescheiden finanziell dastehen. Wenn sie nicht kommt,
gibt es massive Probleme im Inland.
Heute ist Hartz durch: die Arbeitslosenzahlen werden also
fleißig weiter steigen bzw die Geburtenraten gehen weiter
zurück.
Für mich sind das logisch zwingende Konsequenzen.

Für mich nicht unbedingt. Es besteht zwar durchaus eine gewisse mehr oder wenige hohe Wahrscheinlichkeit dass dies passiert, genauso kann aber alles anders kommen.
Nehmen wir zum Beispiel an morgen gelingt es jemandem zufällig die Kernfusion energietechnisch sinnvoll zu vollenden…

SAN

Tach Frank,

Also auch diejenigen der wenigen total Verbohrten,

wenige? Tausende! Schau nur mal in den Bundestag, da sitzen
schon 598 von denen.

Ich meinte bei WWW. Auch da sind es wohl die meisten, aber das wollte ich nicht direkt schreiben, denn die Retourkutsche gegen mich selbst schien mir zu voraussichtlich.
Was den Bundestag angeht, wer sind denn die Hand voll Abgeordnete, auf die das deiner Meinung nach nicht zutrifft (Überhangmandate)? Also ich hoffe doch, daß auch darunter einige ganz vernünftige Menschen sind (auch wenn diese nicht unbedingt eine mehrheit haben).

´Das macht ihr doch schon seit 25 lt. einiger www-ler. Was
soll an der Idee gut sein oder neu?

Nichts! Weil man einen zynischen Unterton schlecht transscripieren kann, hatte ich ja so was „;-(“ angefügt.

Gruß
L.

Hallo SAN.

Das kommt nun darauf an ob man die Existenz des Zufalls
verneint oder nicht. Wenn nicht dann ist das System hinfällig.
Selbst wenn man dies als gültig annimmt, bedeutet dies aber
immer noch nicht dass es in der Praxis umsetzbar ist, denn wer
kann schon den gesamten Ablauf des Universums komplett planen.
Da müsste man ja plötzlich einen materialistischen Gott
einführen.

Zufall und Notwendigkeit sind antagonistische Widersprüche.
Auch sie bedingen gegenseitig ihrer Existenz, wie die
Verknüpfungsmöglichkeiten UND und ODER.

Ich bat dich, über das Determinismusproblem direkt bei Engels nachzulesen:
Ein andrer Gegensatz, in dem die Metaphysik befangen ist, ist der von Zufälligkeit und Notwendigkeit. Was kann sich schärfer widersprechen als diese beiden Denkbestimmungen? Wie ist es möglich, daß beide identisch seien, daß das Zufällige notwendig und das Notwendige ebenfalls zufällig sei? Der gemeine Menschenverstand und mit ihm die große Menge der Naturforscher behandelt Notwendigkeit und Zufälligkeit als Bestimmungen, die einander ein für allemal ausschließen. Ein Ding, ein Verhältnis, ein Vorgang ist entweder zufällig oder notwendig, aber nicht beides. Beide bestehn |487| also nebeneinander in der Natur; diese enthält allerlei Gegenstände und Vorgänge, von denen die einen zufällig, die andern notwendig sind und wobei es nur darauf ankommt, die beiden Sorten nicht miteinander zu verwechseln. Man nimmt so z.B. die entscheidenden Artmerkmale als notwendig an und bezeichnet sonstige Verschiedenheiten der Individuen derselben Art als zufällig, und dies gilt von Kristallen wie von Pflanzen und Tieren. Dabei wird dann wieder die niedere Gruppe zufällig gegen die höhere, so daß man es für zufällig erklärt, wieviel verschiedne Spezies des Genus felis |Katze| oder equus |Pferd| oder wieviel Genera und Ordnungen in einer Klasse, und wieviel Individuen von jeder dieser Spezies existieren, oder wieviel verschiedne Arten von Tieren in einem bestimmten Gebiet vorkommen, oder wie überhaupt Fauna, Flora. Und dann erklärt man das Notwendige für das einzig wissenschaftlich Interessierende und das Zufällige für das der Wissenschaft Gleichgültige. Das heißt: Was man unter Gesetze bringen kann, was man also kennt, ist interessant, das, was man nicht unter Gesetze bringen kann, was man also nicht kennt, ist gleichgültig, kann vernachlässigt werden. Damit hört alle Wissenschaft auf, denn sie soll grade das erforschen, was wir nicht kennen. Das heißt: Was man unter allgemeine Gesetze bringen kann, gilt für notwendig, und was nicht, für zufällig. Jedermann sieht, daß dies dieselbe Art Wissenschaft ist, die das, was sie erklären kann, für natürlich ausgibt, und das ihr Unerklärliche auf übernatürliche Ursachen schiebt; ob ich die Ursache des Unerklärlichen Zufall nenne oder Gott, bleibt für die Sache selbst vollständig gleichgültig. Beide sind nur ein Ausdruck für: Ich weiß es nicht, und gehören daher nicht in die Wissenschaft. Diese hört auf, wo der notwendige Zusammenhang versagt.

http://www.mlwerke.de/me/me20/me20_481.htm

Ich kann hier einen Widerspruch nicht wirklich erkennen. Der
Grund dafür ist ganz offensichtlich dass Notwendigkeit ein
kaugummiweicher Begriff ist.

Siehe link. Wenn ich jemanden gegen sein Schienbein trete, schreit er NOTWENDIGERWEISE, es sei den, er hast ZFÄLLIG eine Stahlschine davor.

Dennoch solltest du mir mal sagen wie der Zufall bitte schön
bedingt sein soll. Es widerspräche einfach seiner Definition
selbst in seiner Existenz von irgendetwas abhängig. Die
Existenz von dem Zufall an sich sollte durch Quantentheorie,
Orbitaltheorie, Evolution, Tunnlereffekt etc ausreichend
bewiesen sein.

Lies zum
Determinismusproblem bitte bei Engels weiter, damit ich mir
meine Finger nicht wundtippen muß.

Genau und wenn ich die christlichen Lehren betrachten will,
lese ich die Bibel. Ah nein vielleicht lese ich lieber
kritische selundärliteratur. Erst an ihrer Kritik erkennt man
die Qualität einer Theorie. Was hälst du von Albert Camus:
http://www.free.de/asti/historischesueberdenanarchis…

Der hätte mal richtig bei dem nachlesen sollen. Er behauptet Dinge, die so dort nicht stehen, weil er ihn wahrscheinlich nicht begriffen hat.
Passender ist da schon die Kritik eines Dr. phil. Schmidt-Salomon:
http://home.t-online.de/home/M.S.Salomon/prol.htm

Das System, in dem die Wirtschaft arbeitet, ist sehr wohl für
den Menschen erkennbar. Was meinst du, nach welchen
Gesichtspunkten EXC eine Finanzierungszusage erteilt? Oder was
meinst du, nach welchen Gesichtspunkten wir unsere Projekte
planen?

Hast du schonmal ein Geschäft in den Sand gesetzt?
Das kann ja nur 2 Gründe haben:

A)Dein System klappt nicht
B)DU als Mensch kannst dein System nicht anwenden

Mein System klappt schon - und zwar sogar bestens. Einem, der es mir nicht glauben wollte, habe ich sein Geschäft durchkalkuliert und ihm mitgeteilt, daß er in ca. 5 Jahren pleite ist. Nach 5 Jahren und 5 Monaten hat er dicht gemacht.

Wofür, Mensch, entscheidest du dich?

Dazu eine kurze Vorhersage: Der Krieg gegen den Irak oder eine
ähnlich geartete Maßnahme müssen kommen, da sonst die Amis
echt bescheiden finanziell dastehen. Wenn sie nicht kommt,
gibt es massive Probleme im Inland.
Heute ist Hartz durch: die Arbeitslosenzahlen werden also
fleißig weiter steigen bzw die Geburtenraten gehen weiter
zurück.
Für mich sind das logisch zwingende Konsequenzen.

Für mich nicht unbedingt. Es besteht zwar durchaus eine
gewisse mehr oder wenige hohe Wahrscheinlichkeit dass dies
passiert, genauso kann aber alles anders kommen.
Nehmen wir zum Beispiel an morgen gelingt es jemandem zufällig
die Kernfusion energietechnisch sinnvoll zu vollenden…

Ich könnte jetzt wieder plaudern, laß es aber. Wenn das jemand auf den Markt bringt, wird er mit Sicherheit erschossen, oder so. Das wäre der Konkurs von sämtlichen Ölkonzernen.
Aber warte mal noch ein halbes Jahr… :smile:

Frank

Hallo Christian,

Das System, in dem die Wirtschaft arbeitet, ist sehr wohl für
den Menschen erkennbar. Was meinst du, nach welchen
Gesichtspunkten EXC eine Finanzierungszusage erteilt?

Das ist aber ein Eigentor. :wink: Wenn sich das so leicht
verstehen ließe, gäbe es derzeit nicht derartig viele
Kreditausfälle (zum Glück nicht bei mir, aber das steht auf
einem anderen Blatt).

Und da dachte ich immer, ihr rattenmäößig schlitzohrigen Banker guckt nur, ob das Eigenkapital ausreicht, um die Kreditkosten auszugleichen, wenn er Pleite ist. :smile:

Und selbst bei den Unternehmen, die nicht den Bach
runtergehen, ist es nie so, daß die Planung eintrifft. Und
wenn sie eintrifft, dann nur durch Zufall, weil
Geschäfstbereich A das ausgleicht, was Geschäftsbereich B
nicht geschafft hat.

Eine Planung dient letztlich nur dazu, für sich und/oder
Außenstehende zu dokumentieren, daß man über die Zukunft
nachgedacht, (hoffensichtlich) Risiken berücksichtigt hat und
den Mitarbeitern zu vermitteln, was man im Jahr X von ihnen
erwartet.

Ich kann nur aufgrund der alten (sicheren) und den geplanten
(erhofften) Zahlen versuchen zu beurteilen, ob das Unternehmen
kreditwürdig ist oder nicht. Meist klappt es, manchmal nicht
(was dann nicht notwendigerweise eine Pleite zufolge hat).

Eins kann ich dir versichern: diese Gesellschaft ist dermaßen durcheinander, daß eine Planung notwendigerweise unmöglich ist. Soviel zur Notwendigkeit des Zufalls.

Also: Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu
ersetzen

Ein Plan braucht keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit und Fehlerfreiheit zu haben. Er hat den Vorteil, einen Rashmen vorzugeben, an den sich jeder hält. Man kann ihn doch auch dynamisch gestalten.
Ich erwarte nicht, daß du mich verstehst. Das kannst du unmöglich kennen, da es in dieser Gesellschaft absolut unmöglich ist.
Ich hab das Spiel mit einem Bekannten durch. Er wollte mir nicht glauben, daß er immerwieder auf die Nase fällt, wenn er versucht, sein Geschäft zu planen. Jetzt, nach 4 Jahren, hat er es eingesehen.

Gruß
Frank

Spaß mit richard

Muß: wer akzeptiert, daß die Welt kausal ist, denkt
vernünftig, sprich logisch. wenn der kausale Zusammenhang
lautet: Katze kochen —> Katze tot, dann ist dies weltweit
und stets so, es sei denn, es besteht die Möglichkeit,
Ausnahmen zu definieren (Schrödinger)
Wenn ich also vom MÜSSEN rede, dann davon, daß der Umstand
logisch determiniert ist - also freiwillig!

Tu mir doch bitte mal den Gefallen und poste diese Weisheiten
bei den Philosophen : ) Die werden sich freuen !

Du schaffst es Begiffe zu benutzen, deren Bedeutung diametral
zu Deiner Verwendung selbiger stehen.
Du kannst mir sagen was Du willst. Aber das ist schon wieder
Aktionskunst.

Als ich mir vorgestellt habe, wie du über den Satz sitzt und grübelst, habe ich Tränen gelacht. :smile:

Und bitte - ich will Dich nicht abwürgen, aber bevor Du mir
jetzt zu meinem Verständnis oder im Interesse der Kunst
erklärst, warum irgendetwas determiniert ist oder was Hegel
dazu sagt. Bitte : poste den obigen Text doch erst mal bei den
Philosophen : )

Hab ich doch glatt mal gemacht. Aber nun noch fix ne Aufklärung zur Verwendung von MUSS:
Wenn ich z.B. dir gegens Schienbein trete, MUSST du schreien - freiwillig :smile:, denn es ist logisch.
Anders kann ich das Wörtchen MUSS verwenden, um meinen Willen gegen jemand anderen durchsetzen versuchen zu wollen. Das ist dann unfreiwillig.

Gruß
Frank