Lob für einige

Das kommt nun darauf an ob man die Existenz des Zufalls
verneint oder nicht. Wenn nicht dann ist das System hinfällig.
Selbst wenn man dies als gültig annimmt, bedeutet dies aber
immer noch nicht dass es in der Praxis umsetzbar ist, denn wer
kann schon den gesamten Ablauf des Universums komplett planen.
Da müsste man ja plötzlich einen materialistischen Gott
einführen.

Zufall und Notwendigkeit sind antagonistische Widersprüche.
Auch sie bedingen gegenseitig ihrer Existenz, wie die
Verknüpfungsmöglichkeiten UND und ODER.

Ich bat dich, über das Determinismusproblem direkt bei Engels
nachzulesen:

Und ich habe dir gesagt warum ichs nicht tue. Zudem hat Engels die Angewohnheit sensationell langweilig zu schreiben.

Ein andrer Gegensatz, in dem die Metaphysik befangen ist, ist
der von Zufälligkeit und Notwendigkeit. Was kann sich schärfer
widersprechen als diese beiden Denkbestimmungen? Wie ist es
möglich, daß beide identisch seien, daß das Zufällige
notwendig und das Notwendige ebenfalls zufällig sei? Der
gemeine Menschenverstand und mit ihm die große Menge der
Naturforscher behandelt Notwendigkeit und Zufälligkeit als
Bestimmungen, die einander ein für allemal ausschließen. Ein
Ding, ein Verhältnis, ein Vorgang ist entweder zufällig oder
notwendig, aber nicht beides. Beide bestehn |487| also
nebeneinander in der Natur; diese enthält allerlei Gegenstände
und Vorgänge, von denen die einen zufällig, die andern
notwendig sind und wobei es nur darauf ankommt, die beiden
Sorten nicht miteinander zu verwechseln.

Bis hierher ist es ja sehr richtig.

Man nimmt so z.B. die
entscheidenden Artmerkmale als notwendig an und bezeichnet
sonstige Verschiedenheiten der Individuen derselben Art als
zufällig, und dies gilt von Kristallen wie von Pflanzen und
Tieren. Dabei wird dann wieder die niedere Gruppe zufällig
gegen die höhere, so daß man es für zufällig erklärt, wieviel
verschiedne Spezies des Genus felis |Katze| oder equus |Pferd|
oder wieviel Genera und Ordnungen in einer Klasse, und wieviel
Individuen von jeder dieser Spezies existieren, oder wieviel
verschiedne Arten von Tieren in einem bestimmten Gebiet
vorkommen, oder wie überhaupt Fauna, Flora. Und dann erklärt
man das Notwendige für das einzig wissenschaftlich
Interessierende und das Zufällige für das der Wissenschaft
Gleichgültige. Das heißt: Was man unter Gesetze bringen kann,
was man also kennt, ist interessant, das, was man nicht unter
Gesetze bringen kann, was man also nicht kennt, ist
gleichgültig, kann vernachlässigt werden. Damit hört alle
Wissenschaft auf, denn sie soll grade das erforschen, was wir
nicht kennen. Das heißt: Was man unter allgemeine Gesetze
bringen kann, gilt für notwendig, und was nicht, für zufällig.

Und hier hörts dann auf.
Gleich der allererste satz ist falsch und das ganz Konstrukt welches darauf aufbaut ist dann ebenso daneben. Vielleicht hatte der gute gezwungenemassen keine Ahnung von Genetík, aber dass die Unterschiede einzelner Individuen der selben Art zufällig sind können wir schon seit Mendel als falsch bezeichnen. Das man mit dem Zufall angeblich nicht arbeitet, wird durch Chaos- und Quantentheorie widerlegt. Engels Theorie wurde einfach von dem Zeitgeschehen überholt.

Jedermann sieht, daß dies dieselbe Art Wissenschaft ist, die
das, was sie erklären kann, für natürlich ausgibt, und das ihr
Unerklärliche auf übernatürliche Ursachen schiebt; ob ich die
Ursache des Unerklärlichen Zufall nenne oder Gott, bleibt für
die Sache selbst vollständig gleichgültig. Beide sind nur ein
Ausdruck für: Ich weiß es nicht, und gehören daher nicht in
die Wissenschaft. Diese hört auf, wo der notwendige
Zusammenhang versagt.
http://www.mlwerke.de/me/me20/me20_481.htm

Dies ist nun selbst wenn man das obige, offensichtich falsche, als richtig annimmt, absolut nicht logisch. Denn was hier der wissyenschaft vorgeworfen wird, nämlich der Glauben an den Übernatürlichen Zufall (der eigentlich gar nicht übernatürlich ist). Wird durch die materialistische Determination doch noch viel extremer praktiziert oder warum läuft denn deiner Meinung nach etwas so ab wie es eben abläuft? Die Antwort kann ja wohl nur auf Grund höheren Eingreifens sein, denn irgendwo brauchst ja auch du ein Erstereignis welches alle anderen nach sich zieht.

Ich kann hier einen Widerspruch nicht wirklich erkennen. Der
Grund dafür ist ganz offensichtlich dass Notwendigkeit ein
kaugummiweicher Begriff ist.

Siehe link. Wenn ich jemanden gegen sein Schienbein trete,
schreit er NOTWENDIGERWEISE, es sei den, er hast ZFÄLLIG eine
Stahlschine davor.

Deine Praxisbeispiel sind derartig unpassend dass ich in Zukunft nicht mehr darauf eingehen werde. Zum letzten Mal: Und da eben zuerst ein nicht vorhersehbarer Zufall eintreten muss, damit du die Reaktion vorhersehen kannst, ist sie eben nicht vorhersehbar. Erst nach der Zufallsentscheidung geht das womit die Methode für ein Wirtschaftsmodell unbrauchbar wird.

Dennoch solltest du mir mal sagen wie der Zufall bitte schön
bedingt sein soll. Es widerspräche einfach seiner Definition
selbst in seiner Existenz von irgendetwas abhängig. Die
Existenz von dem Zufall an sich sollte durch Quantentheorie,
Orbitaltheorie, Evolution, Tunnlereffekt etc ausreichend
bewiesen sein.

Lies zum
Determinismusproblem bitte bei Engels weiter, damit ich mir
meine Finger nicht wundtippen muß.

Genau und wenn ich die christlichen Lehren betrachten will,
lese ich die Bibel. Ah nein vielleicht lese ich lieber
kritische selundärliteratur. Erst an ihrer Kritik erkennt man
die Qualität einer Theorie. Was hälst du von Albert Camus:
http://www.free.de/asti/historischesueberdenanarchis…

Der hätte mal richtig bei dem nachlesen sollen. Er behauptet
Dinge, die so dort nicht stehen, weil er ihn wahrscheinlich
nicht begriffen hat.
Passender ist da schon die Kritik eines Dr. phil.
Schmidt-Salomon:
http://home.t-online.de/home/M.S.Salomon/prol.htm

Deine Kritik an meiner Kritik kommt über „Das stimmt doch gar nicht“ nicht hinaus. Argumentationswert: Null.
Der gute Dr.phil.Salomon verwechselt hier offensichtlich Arschkriecherei und Kritik, aif Camus Kritik geht er auch nicht ein.

Das System, in dem die Wirtschaft arbeitet, ist sehr wohl für
den Menschen erkennbar. Was meinst du, nach welchen
Gesichtspunkten EXC eine Finanzierungszusage erteilt? Oder was
meinst du, nach welchen Gesichtspunkten wir unsere Projekte
planen?

Hast du schonmal ein Geschäft in den Sand gesetzt?
Das kann ja nur 2 Gründe haben:

A)Dein System klappt nicht
B)DU als Mensch kannst dein System nicht anwenden

Mein System klappt schon - und zwar sogar bestens. Einem, der
es mir nicht glauben wollte, habe ich sein Geschäft
durchkalkuliert und ihm mitgeteilt, daß er in ca. 5 Jahren
pleite ist. Nach 5 Jahren und 5 Monaten hat er dicht gemacht.

Du hast zum Thema nichts gesagt. Dieses Möchtegernbeispiel ist genauso undokumentierbar und glaubwürdig wie die Aussagen eines Esoterikers der behauptet mittels Chi-machine, Ohrenkerzen und Halbedelsteinen wirklich Ergebnisse erzielen zu können.
Wenn du mmir nun weismachen willst, dass du bislang immer und hundertprozentig alles vorhersagen konntest, sollten wir vielleicht einen der folgenden Wege wählen:
A) Wir beenden die Diskussion weil ich mit einem hellseherischen Aufschneider eigentlich nicht wirklich meine Zeit vergeuden will.
B)Du hinterlegst mal meine notwendige Antwort auf deinen nächsten Post bie einer vertrauenswürdigen dritten Person (MOD ??).

Wofür, Mensch, entscheidest du dich?

Dazu eine kurze Vorhersage: Der Krieg gegen den Irak oder eine
ähnlich geartete Maßnahme müssen kommen, da sonst die Amis
echt bescheiden finanziell dastehen. Wenn sie nicht kommt,
gibt es massive Probleme im Inland.
Heute ist Hartz durch: die Arbeitslosenzahlen werden also
fleißig weiter steigen bzw die Geburtenraten gehen weiter
zurück.
Für mich sind das logisch zwingende Konsequenzen.

Für mich nicht unbedingt. Es besteht zwar durchaus eine
gewisse mehr oder wenige hohe Wahrscheinlichkeit dass dies
passiert, genauso kann aber alles anders kommen.
Nehmen wir zum Beispiel an morgen gelingt es jemandem zufällig
die Kernfusion energietechnisch sinnvoll zu vollenden…

Ich könnte jetzt wieder plaudern, laß es aber. Wenn das jemand
auf den Markt bringt, wird er mit Sicherheit erschossen, oder
so. Das wäre der Konkurs von sämtlichen Ölkonzernen.
Aber warte mal noch ein halbes Jahr… :smile:

Du hast bereits wieder geplaudert und zwar völlig an der Thematik vorbei. Erstens ist deine Folgerung absoluter Blödsinn weil ide Ölkonzerne viel mehr Kohle machen könnennindem sie ihm das Patent abkaufen und zweitens war dies ja nur eine Möglichkeit von unendlich vielen welche du eben gerade absolut nicht vorhersehen kannst.

SAN

Du schaffst es Begiffe zu benutzen, deren Bedeutung diametral
zu Deiner Verwendung selbiger stehen.
Du kannst mir sagen was Du willst. Aber das ist schon wieder
Aktionskunst.

Als ich mir vorgestellt habe, wie du über den Satz sitzt und
grübelst, habe ich Tränen gelacht. :smile:

Stimmt ich steh auf Sätze mit Sex. Ich habe dabei allerdings auch den Anspruch, daß sie Sinn ergeben : )
Freut mich, daß ich Dich zum lachen bringe.

Und bitte - ich will Dich nicht abwürgen, aber bevor Du mir
jetzt zu meinem Verständnis oder im Interesse der Kunst
erklärst, warum irgendetwas determiniert ist oder was Hegel
dazu sagt. Bitte : poste den obigen Text doch erst mal bei den
Philosophen : )

Hab ich doch glatt mal gemacht.

Hat sich doch glatt keiner die Mühe gemacht zu kommentieren.

Aber nun noch fix ne

Aufklärung zur Verwendung von MUSS:
Wenn ich z.B. dir gegens Schienbein trete,

Werde ich Dich treten - freiwillig.

MUSST du schreien -
freiwillig :smile:, denn es ist logisch.

Tut mir leid. Dadurch daß Du es immer wieder schreibst wird es nicht
wahrer ; )

junge Hunde
Hallo SAN,

ich habe nicht die Zeit, mich mit ewigen Streithammeln herumzubalgen, welche einfach irgendwelchen nirgends behaupteten Unfug heranziehen und damit etwas als falsch beweisen. Weder mit dir noch mit Calmus.
Vielleicht stellst du mit deinen noch recht jubngen Jahren auch noch einen Sir Karl Popper nebst einem Doktor der Pghilosophie als doof hin:
http://www.uni-rostock.de/fakult/philfak/fkw/iph/str…

Du darfst mir gern empirisch und logisch darlegen, weshalb durch Quantentherorie und Chaostheorie Engels nicht recht hat.

Zum wirtschaften: nein, ich habe bislang noch kein Geschäft in den Sand gesetzt. Als Folge dessen sind Planungszeiten irre lang - deshalb auch meine Erkenntnisse. Jegliche Firmen, welche heute gegründet werden, haben kaum Chancen auf ewige Beständigkeit. Immer findet sich ein Widerspruch, welcher unlösbar ist. Somit ist die hiesige Wirtschaft vom Modell her Schwachfug.
Im Gegensatz zu dir hatte ich z.B. eine DR-Planwirtschaft live miterlebt, weshalb ich mir das Recht herausnehme zu behaupten, daß diese nebst Nachteiklen wenigstens den Vorteil hatte, daß sie ein in sich stabiles Wirtschaftssystem, wenn auch vollkommen ineffizient, darstellte. Diese Stabilität ist in dieser durchaus durchaschaubaren Marktwirtschaft nicht möglich.

Frank

Mein Glückwunsch SAN !

Du scheinst es geschafft zu haben, Frank aus seiner Selbsgefälligkeit gekickt zu haben. Das tut irgendwie gut.

Gruß

Richard

ich habe nicht die Zeit, mich mit ewigen Streithammeln
herumzubalgen, welche einfach irgendwelchen nirgends
behaupteten Unfug heranziehen und damit etwas als falsch
beweisen. Weder mit dir noch mit Calmus.

Meine Standardantwort hierauf wäre:
Ja das denke ich mir auch immer, trotzdem antworte ich dir dann immer nochmal.

Ich möchte dies allerdings in Zukunft etwas konsequenter handhaben und werde einfach nichts mehr hinschreiben. Du bist sicherlich fähig dir eine Antwort diesen Strikmusters selbst vorzustellen.

Vielleicht stellst du mit deinen noch recht jubngen Jahren
auch noch einen Sir Karl Popper nebst einem Doktor der
Pghilosophie als doof hin:

Da wohl das Gehirn mit 19 Jahren auch schon vollentwickelt ist (oder zumindest weit genug ob philsophische Texte zu erfassen ) ist dieser Hinweis unnötig, durch die nicht korrekte Aussage, ich hätte irgendjemanden als doof bezeichnet, wird sie dann auch noch falsch.

http://www.uni-rostock.de/fakult/philfak/fkw/iph/str…

Eine sehr interessante Quelle. Es wird zwar zum Thema Marx eher wenig gesagt, aber wenn man Poppers Theorie anhängt (speziell die Punkte 3 und 4) kann man den Sozialismus (insbesondere die Planwirtschaft) auch begraben.

Du darfst mir gern empirisch und logisch darlegen, weshalb
durch Quantentherorie und Chaostheorie Engels nicht recht hat.

Nun nach einer zufälligen Entscheidung müssten es ja laut Engels eine notwendige Folge geben womit man den Gesamtverlauf wieder vorherbestimmen kann ( es ergeben sich lediglich mehrere Möglichkeiten). Dumm ists nur wenn es aus einer Zufallsentscheidung heraus unendlich viele mögliche Ergebnisse gibt und damit auch unendlich viele mögliche Folgen. denn damit ist es eben nicht mehr vorhersehbar. Und um nun zum Beispiel zum Orbitalmodell zu kommen: Wieviele geometrische Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es denn für ein elektron in einem s-Orbital ?

Zum wirtschaften: nein, ich habe bislang noch kein Geschäft in
den Sand gesetzt.

Jaja und die Kinder bringt der Storch…
Vielleichtgibt es leichte Unterschiede in unseren Definitionen von Geschäft.

Als Folge dessen sind Planungszeiten irre
lang - deshalb auch meine Erkenntnisse. Jegliche Firmen,
welche heute gegründet werden, haben kaum Chancen auf ewige
Beständigkeit. Immer findet sich ein Widerspruch, welcher
unlösbar ist. Somit ist die hiesige Wirtschaft vom Modell her
Schwachfug.

Vielleicht solltest du dir mal die Frage stellen ob Firmen denn überhaupt dass Ziel haben ewig zu existieren. Daraus dann zu folgern dass daher das Wirtschaftsmodell sei unbrauchbar ist sowieso wieder bar jeder Logik.

Im Gegensatz zu dir hatte ich z.B. eine DR-Planwirtschaft live
miterlebt, weshalb ich mir das Recht herausnehme zu behaupten,
daß diese nebst Nachteiklen wenigstens den Vorteil hatte, daß
sie ein in sich stabiles Wirtschaftssystem, wenn auch
vollkommen ineffizient, darstellte. Diese Stabilität ist in
dieser durchaus durchaschaubaren Marktwirtschaft nicht
möglich.

Erstens ist deine Aussage dass ich die DDR-Planwirtschaft nicht miterlebt habe anhand der dir vorliegenden Informationen sowieso nur eine Vermutung, schliesslich kann man auch in der ehemaligen DDR seit 1990 umziehen wie man will.
Zweitens sehe ich die Aussage dass das Wirtschaftssystem der DDR stabil war skeptisch. Das Wirtschaftssystem ist zumindest bis 1990 nicht zusammengebrochen.

Abschließend
Hi SAN,

mit deiner Meinung fällst du aber deutlich aus dwem Durchschnitt:
http://www.rosaluxemburgstiftung.de/Einzel/foerster/…

Frank

mit deiner Meinung fällst du aber deutlich aus dwem
Durchschnitt:

So? Dann „falle ich mit meiner Meinung halt aus dem Durchschnitt“ (???). Welche themenbezogene Aussage wolltest du damit vermitteln?
Übrigens hast du schon wieder einen Fehlschluss zusammengebracht. Wenn du meinen letzten Text nochmals durchliest, wird dir auffallen dass ich nicht davon sprach dass ich aus der ehemaligen DDR komme, sondern lediglich , dass es dir bei deinem Informationsstand nicht möglich ist zu beurteilen ob ich aus der DDR komme. Das heisst im Prinzip weisst du jetzt immer noch nicht, ob ich eigentlich aus der DDR komme oder nicht und ich sehe keinen Grund dies zu ändern.

http://www.rosaluxemburgstiftung.de/Einzel/foerster/…

Noch ein kurzes Lob für die objektive und glaubhafte Quelle.

SAN

Eigentlich nur Intuitiv.

Hi Mike,

das kann täuschen. Nicht immer gleich von sich auf Andere schließen, hilft manchmal weiter :wink:

Jana