Loch im Herz - Schirm darüber - und dann?

Hallo,

bei meinem Vater wurde, aufgrund Herzinfarkt, ein Loch im Herz diagnostiziert. Morgen bekommt er einen Schirm „übers Loch gelegt“. Und dann? Kann mir/uns jemand sagen wie es dann weitergeht? Beim letzten Gespräch im Krankenhaus konnte der Gesprächspartner keine Informationen geben. Ganz speziell würde uns interessieren wann mein Vater wieder arbeiten kann/darf.

Danke für eure Antworten.

Gruß,
Nadine

Hallo,

Also aus persönlicher Erfahrung heraus, wird anschließend eine REHA von 4-6 Wochen folgen. Dabei wird speziell das Herz trainiert und es werden Belastungstest durchgeführt. Danach gibt es eine Art „Wiedereingliederung“ im Betrieb. D.h., das man zunächst nur 2-4 Std. täglich, dann 6 Std. und schließlich wieder voll arbeitet. Dabei befindet man sich unter ständiger ärztl. Kontrolle, wobei dieser festlegt, welche Schritte der Wiedereingliederung gegangen werden. Dies orientiert sich am Gesundheitszustand. Also summa summarum gehts nach der REHA wieder los.

Alles Gute…
Sandra

Hallo Sandra,

danke für Deine Antwort.

Sowas dachte ich mir schon :frowning:. Leider läuft der befristete Vertrag in zwei Monaten aus. Wenn da noch Reha dazwischen kommt war´s das wahrscheinlich endgültig mit dem Job.

Gruß,
Nadine

Wahrscheinlich leider ja. Bin mir aber nicht sicher, ob man auch bei befristeten Verträgen vielleicht einen Kündigungsschutz bei Krankheit hat.

Wahrscheinlich leider ja. Bin mir aber nicht sicher, ob man
auch bei befristeten Verträgen vielleicht einen
Kündigungsschutz bei Krankheit hat.

Hi,

Kündigundschutz bringt nix. Der Vertrag läuft aus und wird net verlängert. Man kann lediglich klagen wenn z.B. alle anderen befristeten Mitarbeiter übernommen werden, nur eben der Kranke nicht. Ob das Sinn macht ist allerdings ne andere Frage.

Gruß

Katl

Hi,

Sowas dachte ich mir schon :frowning:. Leider läuft der befristete
Vertrag in zwei Monaten aus. Wenn da noch Reha dazwischen
kommt war´s das wahrscheinlich endgültig mit dem Job.

angesichts des Krankheitsbildes relativiert sich eine Zeitspanne von zwei Monaten doch sehr. Etwas zugespitzt gesagt: sei froh, daß es nur mit dem Job endgültig aus ist. Dein Vater sollte das als Chance zum Neuanfang betrachten.

Gruß

Sancho

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