Loch in Kellerdecke bohren

Ich wohne in einem Einfamilienhaus, das etwa 1967 erbaut ist. Ich moechte ein einfaches senkrechtes Loch wandnah vom Erdgeschoss in den Keller bohren.

Anscheinend muss die Kellerdecke dicker sein als die Wohnzimmerdecke, denn es liegt bereits ein nachtraeglich verlegtes Kabel, das obwohl es oben in 1-2cm Abstand (von der Wand weg) hereinfuehrt im Keller etwa 1-2cm innerhalb der Wandmauer herauskommt. (Also etwa 4cm Versatz?)

Dort ist ein Metalltraeger sichtbar, der parallel zur Wandmauer in der Wandmauer liegt. Daran unten vorbei wurde ein 3x3cm grosses Loch geschlagen, wo das Kabel dann (ueber und hinter dem Metalltraeger) herauskommt.

Nun wollte ich neben das vorhandene Loch ein weiteres Loch bohren, allerdings stosse ich nach etwa 3cm Tiefe zunaechst auf einen Hohlraum, von etwa 2cm Tiefe und dann auf etwas hartes, dass ich mit einem Steinbohrer, Schlagbohrmaschine und Geduld nicht durchbohrt bekomme.

Nach Aussaugen mit dem Staubsauger und Leuchten mit der Taschenlampe sehe ich etwas weisses, also vermutlich kein Stahltraeger, aber vielleicht kann der Staubsauger auch die 5cm Tiefe nicht hinreichend ueberbruecken.

Die Wandmauern sind „flacher Kalksandstein, gefugt und geschlemmt“.

Wie sieht eine Kellerdecke bei einem Haus dieses Jahrgangs (1967) ueblicherweise aus, oder wie bekomme ich das Loch in den Keller?

Hallo erstmal,

Anscheinend muss die Kellerdecke dicker sein als die
Wohnzimmerdecke, denn es liegt bereits ein nachtraeglich
verlegtes Kabel, das obwohl es oben in 1-2cm Abstand (von der
Wand weg) hereinfuehrt im Keller etwa 1-2cm innerhalb der
Wandmauer herauskommt. (Also etwa 4cm Versatz?)

Du meinst die Kellerwände im Gegensatz zu den Wänden des EG? Kann durchaus sein, muss aber nicht. Bei langen Durchbruchbohrern verhaut man sich gerne mal über die Strecke ein wenig. Insbesondere wenn man oben versucht möglichst eng in die Ecke zu kommen, und dabei dann die Maschine schräg ansetzte (Bohrfutter hat ja einen geringeren Durchmesser als der Rest der Maschine).

Dort ist ein Metalltraeger sichtbar, der parallel zur
Wandmauer in der Wandmauer liegt. Daran unten vorbei wurde ein
3x3cm grosses Loch geschlagen, wo das Kabel dann (ueber und
hinter dem Metalltraeger) herauskommt.

Klingt danach, als ob meine Vermutung zutrifft. Da hat sich jemand vom Winkel her verhauen und dann von unten sondiert, wo die Bohrung gelandet ist.

Nun wollte ich neben das vorhandene Loch ein weiteres Loch
bohren, allerdings stosse ich nach etwa 3cm Tiefe zunaechst
auf einen Hohlraum, von etwa 2cm Tiefe und dann auf etwas
hartes, dass ich mit einem Steinbohrer, Schlagbohrmaschine und
Geduld nicht durchbohrt bekomme.

Der Holraum ist ganz klar. In der Wohnung liegt schwimmender Estrich, und darunter befindet sich die Isolation aus z.B. Styropor/Styrodur, … Darunter kommt dann die Betondecke. Die ist armiert und vermutlich bist Du auf einen entsprechende Matte getroffen. Also entweder neu ansetzen, oder mal versuchen schräg an der Matte vorbei durchzukommen.

Nach Aussaugen mit dem Staubsauger und Leuchten mit der
Taschenlampe sehe ich etwas weisses, also vermutlich kein
Stahltraeger, aber vielleicht kann der Staubsauger auch die
5cm Tiefe nicht hinreichend ueberbruecken.

Das Weiße wird Isolierung sein.

Organisier dir mal eine ordentlichen Bohrhammer und einen passenden Durchbruchbohrer, dann klappt das schon.

Gruß vom Wiz

Hallo,
Nach vielen,vielen derartigen Löchern in alten EFH´s,(ich habe Kabel TV installiert), hat es sich am sichersten herausgestellt ,ca 3 cm von der Wand weg zu bohren. Ich meine die Kellerwände sind früher immer etwas dicker gewesen. Und in dem Zimmer darüber zur Not den Estrich etwas aufkratzen und auf diese Art das kabel „versenken“.
Ich weiß - bautechnisch nicht korrekt,aber effektiv.
Verwende nach Möglichkeit keinen dieser Baumarktbohrer, die suchen sich auf ihre 40 - 60 cm Länge oft ungeahnte Wege des geringsten Wiederstandes. Hilti wenn nicht vorhanden ausleihen.
Viel Erfolg Uwe H.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]