Löslichkeit

Hallo,

meine Frage mag vielleicht etwas doof sein, ich komm aber einfach nicht drauf.
Und zwar geht es um die Löslichkeit von Stoffen in sowohl polaren als auch unpolaren Lösungsmitteln.

Beispiel: Benzol löst sich in Wasser nicht. Die liegt daran, dass Benzol keine OH-Gruppen besitzt.

Meine Frage: Warum kann sich ein Stoff sowohl in Wasser als auch in anderen polaren Lösungsmitteln lösen, wenn er OH-Gruppen besitzt? Werden dann nicht Wasserstoffbrücken gebildet, die eben nicht zu Löslichkeit, sondern zu einem unlöslichen Gebilde beitragen?

Dieses Problem begegnet mir auch bei Sacchariden. Glycose besitzt OH-Gruppen und kann daher mit Wassermolekülen in Wechselwirkung treten und H-Brücken ausbilden. Ist Glucose dann in Wasser löslich oder nicht? Cellulose, deren benachbarte Ketten ja durch H-Brücken zusammengehalten werden, besizt nämlich eben wegen diesen H-Brücken eine unlösliche Faserstruktur.

Und was ist anders bei unpolaren Lösunsmitteln?

Ja, und ich bin jetzt im Moment so weit, dass ich überhauot nicht mehr durchblick und deshlab sehr dankbar für jegliche Hilfe!!

Gruß,
Annan

Hallo Annan,

ob zwei Stoffe ineinander löslich sind, hängt davon ab, ob ihre Moleküle miteinander zwischenmolekulare Kräfte ausbilden können. Dabei gilt die Regel: Gleiches löst sich in Gleichem. Das bezieht sich auf die Polarität der Substanzen. Wassermoleküle sind polar, somit kann Wasser als Lösungsmittel für polare Substanzen dienen, also auch für Glucose. Unpolare Stoffe lösen sich hingegen in unpolaren Lösungsmitteln, z.B. Fette in Benzol.

Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter,

Sandrinchen