Löst Schock durch Unfall Depression aus?

Ein nettes Hallo.

Vor 3 Wochen hatte ich einen schweren Autounfall - wie durch ein Wunder blieb ich körperlich aber so gut wie unverletzt. (ich war nicht schuldig).

Ich war vorsorglich im Krankenhaus - arbeitete dann ganz normal weiter (einen Tag später!) und führe auch jetzt mien Lebe mit allen Verpflichtungen weiter.

Seit ca. 12 Tagen überfällt mich nachmittags eine bleiernen Müdigkeit und ich muss für 1 - 1,5 Stunden schlafen (bei meiner Arbeit geht das-bin Teil-Selbstständig).

Ferner fühle ich mich antriebs- und freudlos. Können das Nachwirkungen des Schocks sein? Sind dadurch meine alten, besiegten, mittelschweren Depressionen wieder aufgebrochen?

Bitte schreibt doch mal was ihr dazu meint. Ich überlege, zum Arzt zu gehen, aber was soll der nun tun? Der Unfall ist schon „so lange“ her …

Danke und Gruß,

KKH nach Unfall
Hallo sonycom007,

was wurde denn nach dem Unfall wähhrend Deines Krankenhausaufenthaltes getestet, dass die Ärzte so sicher sein können, dass Du keinerlei körperliche Schäden davongetragen hast?

Viele Grüße
Stefanie

Hallo,

du solltest deinem Hausarzt gegenüber den Verdacht einer posttraumatischen Belastungsstörung äußern. Dieser wird dich dann hoffentlich an weitere geeignete Stellen weiterleiten.

Grüße und alles Gute
Liete

ich denke es ist durchaus möglich, dass eine Depression durch einen ordentlichen Schock wieder aufbrechen können.
Geh doch einfach mal zu einem Arzt und befrag ihn dahingehend.

Ein Schleudertrauma sorgt auch für die Symptomatiken, die Du beschrieben hast. Dabei ist die obere Halswirbelsäule und auch die Brustwirbelsäule quasi gestaucht. Die Schmerzen kommen je nach Schwere des Traumas erst viel später, die Nebensymptomatiken ebenfalls (Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Nackenschmerz, niedrige Belastungsgrenze…)

Laß das doch mal beim Orthopäden checken.

Das war nur Routine. Sie fragten: „Wo tuts weh?“

Das war:

  • Bisswunde an der Lippe
  • Schmerzen im Handgelenk
  • Schürfwunde am Knie

Die drei Punkte wurden dokumentiert und ich bekam den Hinweis, wenn es schlimmer werden sollte, zum Hausarzt zu gehen.

Körperlich wurde nichts schlimmer - aber eben mein emotionales Befinden verschlechterte sich

Danke.
Danke für all Eure Hinweise.

Ich scheine mir das also wirklich nicht einzubilden. Habe einen Termin bei meinem (guten) Hausarzt der am Telefon schon Eure Vermutungen bestätigte.

Nette Grüße,

sony