Vor 3 Wochen hatte ich einen schweren Autounfall - wie durch ein Wunder blieb ich körperlich aber so gut wie unverletzt. (ich war nicht schuldig).
Ich war vorsorglich im Krankenhaus - arbeitete dann ganz normal weiter (einen Tag später!) und führe auch jetzt mien Lebe mit allen Verpflichtungen weiter.
Seit ca. 12 Tagen überfällt mich nachmittags eine bleiernen Müdigkeit und ich muss für 1 - 1,5 Stunden schlafen (bei meiner Arbeit geht das-bin Teil-Selbstständig).
Ferner fühle ich mich antriebs- und freudlos. Können das Nachwirkungen des Schocks sein? Sind dadurch meine alten, besiegten, mittelschweren Depressionen wieder aufgebrochen?
Bitte schreibt doch mal was ihr dazu meint. Ich überlege, zum Arzt zu gehen, aber was soll der nun tun? Der Unfall ist schon „so lange“ her …
was wurde denn nach dem Unfall wähhrend Deines Krankenhausaufenthaltes getestet, dass die Ärzte so sicher sein können, dass Du keinerlei körperliche Schäden davongetragen hast?
du solltest deinem Hausarzt gegenüber den Verdacht einer posttraumatischen Belastungsstörung äußern. Dieser wird dich dann hoffentlich an weitere geeignete Stellen weiterleiten.
ich denke es ist durchaus möglich, dass eine Depression durch einen ordentlichen Schock wieder aufbrechen können.
Geh doch einfach mal zu einem Arzt und befrag ihn dahingehend.
Ein Schleudertrauma sorgt auch für die Symptomatiken, die Du beschrieben hast. Dabei ist die obere Halswirbelsäule und auch die Brustwirbelsäule quasi gestaucht. Die Schmerzen kommen je nach Schwere des Traumas erst viel später, die Nebensymptomatiken ebenfalls (Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Nackenschmerz, niedrige Belastungsgrenze…)