Lösung vorhanden, Problem gesucht

Wo gibt es die Aufgabenstellung, Stellglieder, Sensorik oder Meßgeräte für welche physikalischen Größen auch immer, mit Strom zu versorgen, aber ein Netzanschluß ist nicht möglich und eine Akku- oder Solarversorgung auch nicht praktikabel?

Hintergrund dieser Frage ist eine Problemlösung, für die ich aus Kostengründen weitere Einsatzmöglichkeiten suche.

Auf der Suche nach Markt und Anwendung

Wolfgang

Bei den meisten Regelungstechnischen Sensoren Aktoren gibt es auch ausführungen, die aus dem „Bus“ (2-draht Leitung) auch ihre Versorgungsspannung beziehen.

Als einfaches Beispiel kann man bei einer 4…20mA Schnittstelle ein Stellglied mit fast 4 mA Stromverbrauch direkt betreiben.

Bei einer Seriellen Schnittstelle kann man aus dem High-Signal-Anteil genügend Energie zwischenspeichern um einen Sensor dauernd zu versorgen.

Gruß Achim

P.S.: ich weiß, es ist nicht die Antwort auf Deine Frage.

Hallo Achim,

Deine Darstellung ist absolut zutreffend. Schön, wenn man mit so kleiner Leistung auskommt, daß sie aus dem Signal gewonnen werden kann. Es gibt aber Anwendungsfälle - und die suche ich - die Versorgungsleistungen in der Größenordnung mehrerer W erfordern. Da geht’s dann nicht mehr ohne Hilfsenergie.

Gruß

Wolfgang

Hallo Wolfgang,
wenn Du auf Masten aktive Funkantennen mit
entsprechender zusätzlicher Elektronik beispielsweise für das Channel Hopping Verfahren(Mobilfunk) betreibst, dann brauchst Du evtl. Deine Lösung oder aber sie könnte Dir einiges erleichtern.
Teil mir doch mal mit wann Du evtl. Serienreife hast oder aber wie Du an den Markt gehen willst.

Gruss
Joerg

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Joerg,

danke für Deinen Beitrag.

Die Stromversorgung entstand für folgende Problematik: Faseroptische Trennverstärker, die in der Hochspannungstechnik und Leistungselektronik für die Potentialtrennung, also für Meßzwecke eingesetzt werden, brauchten eine Dauerstromversorgung. Die üblicherweise eingesetzten Akkueinschübe ließen aber nur 8 Stunden kontinuierlichen Meßbetrieb zu und für den Wechsel des Akkus hätte man die gesamte Anlage kurzzeitig spannungsfrei schalten müssen. Deshalb wurde eine Druckluftversorgung entwickelt. Diese besteht aus einem Druckluftmotor mit angeflanschtem Gleichstromgenerator, etwas Regelungstechnik sowie Luftaufbereitung für die Luftzufuhr und Aufbereitung der Abluft. Die Ganze ist inzwischen eine serienreife kompakte Einheit, mit der sich in der vorhandenen Bauform und Dimensionierung eine elektrische Leistung bis 50 W erzeugen läßt (obwohl für den ersten Anwendungsfall nur wenig mehr als 1 W gereicht hätte).

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, werden bei dieser Stromversorgung nur marktgängige Komponenten verwendet. Trotzdem ist es ein Exot, der aus Kostengründen eine größere Stückzahl braucht, als es die ursprüngliche Anwendung allein hergibt.

Gruß

Wolfgang