Hallo,
vorweg: ich habe nur rudimentäre Kentnisse von Chemie und Physik, bin versierter Kältetechniker.
Bei einem Projekt stellt sich mir folgendes Problem:
die Verdampfung des Kältemittels (Methan) erfolgt dermaßen niedrig, dass es kein Öl gibt, welches nicht im Verdampfer flockt. Deshalb muss ich jegliches sich im Kältemittelstrom befindliches Öl abscheiden. Die komerziellen Ölabscheider haben zwar einen sehr guten Abscheidungsgrad, dies trifft jedoch nicht bei solch niedrigen Arbeitstemperaturen zu.
Meine Frage: Ich suche einen Stoff welcher sich gut mit Kälte-Öl (Mineralöl, Polyalkylenglykolöl, Polyesteröl) binden soll um so einen höheren Abscheidungsgrad erreichen zu können.
Falls hierzu neue Ideen auftauchen, bitte her damit!
mfg
Aktivkohle owT
Nein, ich denke nicht, dass das funktioniert.
Es soll so funktionieren: das auf der Hochdruckseite des Verdichters ausgeworfene Öl ist teilweise mit dem Methan gebunden (KWs lösen Öl recht gut) und soll nun aus dem Kältemittel abgeschieden werden.
Mein Gedanke war, dass das einfacher bzw in einer besseren Qualität zu bewerkstelligen ist, wenn ich ein Lösungsmittel nehme welches das Öl bindet und folgende Voraussetzungen erfüllt: beim Saugdruck und Temperatur (~ 1-2bara, -120°C) gasförmig, beim Druck und Temperatur auf der Hochdruckseite (~10-18bara, 55-90°C) gasförmig und nach einem Enthitzer flüssig (10-15bara, 30°C). Wenn es dann flüssig ist kann es leicht vom gasförmigen Kältemittel abgeschieden werden und nimmt das Öl mit.
Das wird nichts
folgende Voraussetzungen
erfüllt: beim Saugdruck und Temperatur (~ 1-2bara, -120°C)
gasförmig, beim Druck und Temperatur auf der Hochdruckseite
(~10-18bara, 55-90°C) gasförmig und nach einem Enthitzer
flüssig (10-15bara, 30°C).
Das dürfte unmöglich sein. So furchtbar viele Gase gibt’s nicht, die bei -120 °C noch gasförmig sind. Und die, die es sind, werden bei 10-15 bar nicht flüssig - jedenfalls nicht bei +30 °C.
Gruß
Kubi