Wer weiß, wie man nachhaltig Löwenzahn „bekämpft“. Wir sind umgezogen und in dem neuen (großen!) Garten ist den Löwenzahn-„Kraut“ kein Garaus gemacht worden. Nun habe ich am letzten WE versucht, alles „ab-und auszustechen“, aber es ist definitv zu viel. Welches UNKRAUT-EX gibt es, dass dann auch WIRKLICH dauerhaft für Abhilfe sorgt? Bestimmt kennt sich hier der ein oder andere Hobbygärtner gut aus.
Wer weiß, wie man nachhaltig Löwenzahn „bekämpft“. Wir sind
umgezogen und in dem neuen (großen!) Garten ist den
Löwenzahn-„Kraut“ kein Garaus gemacht worden. Nun habe ich am
letzten WE versucht, alles „ab-und auszustechen“, aber es ist
definitv zu viel.
Sind sie zu stark, bist Du zu schwach. Warte auf feuchtes Wetter und bleibe dran mit dem Ausstechen. Kennst Du jemanden mit Kaninchen? Die sind ganz wild nach dem Zeug.
Außerdem: den Rasen fördern, d.h. häufig mähen, düngen, wässern. Das hält keine Löwenzahn auf Dauer aus.
Dauerhaft wirkt kein Unkrautvernichtungsmittel. Neuer Samen, neuer Löwenzahn oder andere „Unkräuter“.
Warum stört Dich der Löwenzahn überhaupt? Ich rate zu mehr Gelassenheit, schon Geldbeutel und Nerven.
Löwenzahn ist zwar wunderschön auf Naturwiesen, aber im Garten wirklich nervig. Und schmerzhaft. Das weiß jeder, spätestens nach dem er barfuß in eine Blüte mit Biene getreten ist!
Löwenzahn ist leider ein Wurzelunkraut, das aus einem Teilstück der Wurzel neu wächst. Nur mit dem Unterschied, dass die Reste immer tiefer in der Erde stecken, da sie meist am Ende abgetrennt werden.
Einen Garten komplett abzumagern wäre wahrscheinlich sehr zeitaufwändig und ich fürchte, dass Löwenzahn überleben würde. Im Gegensatz zu einigen anderen Pflanzen.
Frag doch mal im Landhandel oder Gartencenter nach, welche Möglichkeiten der Vernichtung es gibt, die nicht unbedingt den ganzen Garten vergiften…
Und wenn gar nichts geht, bleibt nur eines: Komplett die ERde tief genug abtragen und erneuern…
die jungen Pflanzen/ Blätter schmecken ganz lecker, daher - und weil gesund - viel zu schade zum „Wegwerfen“. Man kann sie u.a. in andere Salate dazu geben.
wenn Du die eh ausbuddelst, kannst Du aus den Blüten Gelee machen.
Aus den Blätter einen Salat und die Wurzeln kannst Du trocknen, rösten und wie Kaffee verwenden!
das ist nicht fair.
Erst die tollsten Anregungen geben und einen dann im Regen stehen lassen.
Mindestens das Rezept für Löwenzahnblütengelee könnte man doch erwarten. Aber nix - und demnächst gibt es nur noch Pusteblumen.
Also eine Salatsuce für die Blätter könnte man schon irgendwie hinkriegen, und das Wurzeln-rösten auch. Aber mahlen? Mit all dem klebrigen Saft drin?
Nachbesserung wird gefordert!!!
Außerdem: den Rasen fördern, d.h. häufig mähen, düngen,
wässern. Das hält keine Löwenzahn auf Dauer aus.
Achnein?
Ich würde raten: aushagern.
Löwenzahn steht besonders auf überdügten, frischen Wiesen.
Dünger und Mahd und Feuchte = Löwenzahn.
Ne, stimmt nur für 2-4mal mähen im Jahr. Wöchentliches mähen hält der nicht aus. Aber das mähen fördert die Verzweigung des Grases und das Gras kann dann den Dünger so richtig umsetzen. Wöchentlich mähen ist da ganz wichtig.
Aushagern geht auch, nur kommt dabei kein strapazierfähiger Rasen raus. Wenn man auf den verzichten kann, rate ich auch zum Magerrasen, der hat eine riesige Artenvielfalt und Schmetterlinge und und und…
Aushagern geht auch, nur kommt dabei kein strapazierfähiger
Rasen raus. Wenn man auf den verzichten kann, rate ich auch
zum Magerrasen, der hat eine riesige Artenvielfalt und
Schmetterlinge und und und…
Ich vermute fast, dass Du da nicht aus Erfahrung schreibst. Ich habe ein Stück einer früheren Magerwiese (mit Margeriten, Pechnelken, Arnika usw.) für die Kinder zum Spielen regelmäßig zu mähen begonnen. Der Grasschnitt bleibt nicht liegen, also wird das noch mehr ausgemagert. Trotzdem gibt es jedes Jahr im Frühjahr nur die Farbei Gelb! Dieses Stück Garten ist in den letzten 70 Jahren nie gedüngt worden, und das Gras wurde nie liegen gelassen.
Ich vermute fast, dass Du da nicht aus Erfahrung schreibst.
Falsch vermutet. Konkret kenne ich drei recht unterschiedliche (1 Garten, 1 Hanggrundstück, eine „flache“ Wiese) Flächen, auf denen das gut funktioniert hat. Klar gibt’s da noch eine Löwenzahnblüte, aber keinesfalls mehr so massiv wie vor ein paar Jahren.
Aber Wiesen sind eben unterschiedlich, kommt ja auch auf den Boden an, auf die Wasserversorgung, „Samenbelastung“ und Stickstoffeintrag aus benachbarten Flächen etc.
Bevor ich persönlich zur Chemiekeule greifen würde, würde ich es auf jeden Fall erstml so probieren.