Ich kenne keinen Plural der Pflanze, á la Löwenzähne. Den bilde ich nur scherzender Weise.
Der dicke Duden bemerkt dazu:
_Lö|wen|zahn, der [wohl nach den sehr spitz gezahnten Blättern]: (zu den Korbblütlern gehörende) bes. auf Wiesen wachsende Pflanze mit länglichen, gezähnten, eine Rosette bildenden Blättern, hohlen, Milchsaft führenden Stängeln u. gelben Blüten, die sich zu einem kugeligen Samenstand entwickeln; Pusteblume.
ich ahnte schon, daß Du derjenige sein würde, der es wüßte.
Der dicke Duden bemerkt dazu:
Lö|wen|zahn, der
Ja, dieser Zusatz fehlte in meinem kleinen Duden leider.
Also kann man korrekter Weise wohl nur den Plural: die Löwenzahnpflanzen bilden.
So hatte ich es auch vorgeschlagen. Der Ausdruck „Löwenzähne“ stammte übrigens aus dem Munde einer 10jährigen. Ich bin froh, daß ich sie nunmehr genau informieren kann, Kinder sollte man nicht im Unklaren lassen, schon gar nicht, was die deutsche Sprache betrifft.
dann müßte die Form im Nominativ ja „Wie???“ heißen.
Unlogisch, oder?
Hallo, Mucke!
Ich frage, wie (= hier wirklich: wie, nicht „wer“ als Feminin) Kubi zurück: Warum?
Wenn die Sprache sich entschieden hätte, mit mehr Systematik und immanenter Logik sich zu gestalten, so hätte sie schon darauf achten können, dass es eine Übereinstimmung der Endungen gegeben hätte.
So wie bei den Artikeln, den Artikelwörtern wie "dieser, welcher, jeder, etc., den Relativpronomen und den Adjektivendungen etc.
Aber nicht einmal hier ist die deutsche Sprache wirklich systematisch. Betrachtet man, dass der Genitiv des Maskulins und des Neutrums beim Artikel „des“ heißt, beim Relativpronomen „dessen“ und bei den Adjektivenendungen „-en“ (Beispiel: des logischen Sprachgebrauchs - des logischen Systems) so sieht man, wie viel Freude Ausländer beim Erlernen der deutschen Sprache haben müssen.