Logarithmisch in Excel

Hallo,

die Fomel

$B$2+($A$1-$B$2)*F2/100

errechnet den %ualen Anstieg auf einen vorhergehenden %ualen Fall (sog. Retracement) * und liefert für F2 = 261,8 als Ergebnis 15,21 Euro.

Würde man die Sache jetzt grafisch darstellen und dann von arithmetisch auf logarithmisch umschalten, ergäbe sich statt der 15,21 nun etwa 16,30 Euro (hab ich mir mit einer anderen Software visuell darstellen lassen und dann aus der Abbildung abgelesen). Wie aber kann ich das rechnerisch ermitteln?

Gruß
Jörg
* Fragestellung ist also: auf wieviel Euro muss der Preis für wasweissich steigen, wenn er genau um 2,618 x so stark steigen soll wie die Differenz von 11,75 und 9,61 Euro

* Fragestellung ist also: auf wieviel Euro muss der Preis für
wasweissich steigen, wenn er genau um 2,618 x so stark steigen
soll wie die Differenz von 11,75 und 9,61 Euro

Hi Jörg,

das habe ich viel besser verstanden als die Erklärung vorher, grad den Unterschied zwischen arithmetisch und logarithmisch warf mich aus der Verstehensbahn :smile:

Aber besser heißt nicht komplett verstanden.
Da kostet irgendwas 9,61 später 11,75. Okay, passiert.
Runden wir das mal, etwas kostet 10 dann 12.

Wenn also etwas Anderes genauso prozentual teurer werden soll so steigt es vom preis 100 auf 120.

Und wenn es nicht genuaso stark sondern sogar 2,618 mal so stark prozentual steigen dann, dann kostet es halt 100 * 1,2 * 2,618 so viel.

Okay, vielleicht liege ich jetzt mathematisch einen Tick falsch, habe das grad so vor mich hingeschriebn ohne irgendwie groß zu rechnen, aber es ist das was ich kapiert habe.

Wenn ich also wie ich sehr vermute völlig falsch liege und den anderen 19 die deine Anfrage sahen aber nichts antworteten, so schau mal ob du das was du da machen möchtest nochmals mit andeen Worten beschreiben kannst.

Wenn eine beispielmappe hilft, lad sie hoch bei www.hostarea.de oder www.badango.com oder oder…

Gruß
Reinhard

Hallo,

deine Formel ist falsch:

$B$2+($A$1-$B$2)*F2/100

* Fragestellung ist also: auf wieviel Euro muss der Preis für
wasweissich steigen, wenn er genau um 2,618 x so stark steigen
soll wie die Differenz von 11,75 und 9,61 Euro

Wenn b2 gleich wasweissich, a1 gleich 11,75 und b1 gleich 9,61 gesetzt ist, muß die Formel

=b2\*(a1-b1)/b1

lauten.

MfG Georg V.

Hallo Reinhard,

nein, zuerst ist der sagen wir Preis von 11,75 auf 9,61 Euro gesunken, also um 2,14 Euro. Jetzt will ich wissen, auf wieviel Euro er denn jetzt wieder steigen muss, wenn er genau um 261,8 % der vorherigen Preissenkung steigen soll.

Arithmetisch ist das einfach 2,618 x 2,14 = 5,60, außerdem rechne ich noch die ursprünglichen 9,61 dazu, macht 15,21.

Die Fragestellung logarithmisch ist komplizierter und um sie mal zu visualisieren, habe ich zwei Abb.n und eine Excel-Datei gepostet unter http://www.hostarea.de/server-05/Mai-5c81049476.png,
http://www.hostarea.de/server-05/Mai-a307dbe0ad.png und http://www.hostarea.de/server-05/Mai-ecab537b49.xls. Die Abb.n stammen aus einem Börsenkursprogramm, wo ich die Skalierung von arithmetisch (erste Abb.) auf logarithmisch (zweite Abb.) umstellen kann. Den gesuchten Wert bekomme ich zwar nicht explizit ausgewiesen, kann ihn mit ein paar Tricks aber Cent-genau im Bild ablesen.

Und siehe da, arithmetisch kommt genau das gleiche raus wie in Excel, nur weiss ich eben nicht wie ich das logarithmische Ergebnis mit Excel erzeugen kann.

Gruß
Jörg

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Grüezi Jörg

nein, zuerst ist der sagen wir Preis von 11,75 auf 9,61 Euro
gesunken, also um 2,14 Euro. Jetzt will ich wissen, auf
wieviel Euro er denn jetzt wieder steigen muss, wenn er genau
um 261,8 % der vorherigen Preissenkung steigen soll.

Arithmetisch ist das einfach 2,618 x 2,14 = 5,60, außerdem
rechne ich noch die ursprünglichen 9,61 dazu, macht 15,21.

Die Fragestellung logarithmisch ist komplizierter und um sie
mal zu visualisieren, habe ich zwei Abb.n und eine Excel-Datei
gepostet unter
http://www.hostarea.de/server-05/Mai-5c81049476.png,
http://www.hostarea.de/server-05/Mai-a307dbe0ad.png und
http://www.hostarea.de/server-05/Mai-ecab537b49.xls.

Hmmm, kann es sein, dass das einzige ‚Problem‘ in der Darstellung des Wertes in einem Diagramm geht?

Mathematisch geschieht nämlich nichts anderes als auf dem übleichen Dreisatz-Weg auch - einzig die Darstellung der Werte, resp die Skalierung der Achsen) ist eine andere.

Daher gibt es IMO keinen ‚logarithmischen‘ Weg, die Berechnung durchzuführen.


Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -

Hallo Thomas,

gut und schön. Aber dem Programm (und das macht jedes Programm dieser Kategorie genauso) liegt doch ein bestimmter Algorithmus (der wahrscheinlich in irgendeinem Mathematik-Buch drinsteht) zugrunde, die Achsen „anders“ zu skalieren.

Und wenn ich den kenne, kann ich den gesuchten Wert auch per Excel berechnen und muss ihn nicht umständlich und über Umwege in der Grafik ablesen …

Gruß
Jörg

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Hallo Jörg!

Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du - je nach grafischer Darstellung - für den Wert von zweihundertwasweißichwas % eine unterschiedliche Zahl abliest? Verwendest Du dafür die magentafarbene Linie?

Dann wüsste ich gerne, wie diese Linie in das Schaubild kommt. Wenn sie nämlich nur von Hand hineingeschummelt wurde, verändert sie ihre („geografische“) Lage vermutlich durch den Wechsel von logarithmischer auf lineare Skalierung nicht. Allerdings liegt nun die Achsenbeschriftung anders. Dann ist es selbstverständlich, dass Du einen anderen Wert dafür abliest.

Gruß, Michael

Hallo Michael,

du hast mich ertappt - ich habe die Linie von Hand in den Chart „reingeschummelt“ *. Aber von vorn herein in den logarithmischen Chart. Dann müsste ich per Excel doch auch die logarithmische Lösung berechnen können, kann ich aber nicht, ich krieg nur die arithmetische (bzw. lineare) berechnet.

* dabei definiere ich selber aber nur die beiden Ausgangsgrößen 11,75 und 9,61 - den Rest erledigt das Chartprogramm - ich habe also keinen Einfluss darauf, auf welcher Höhe die 262er (genau sind das 261,8)-Linie verläuft.

Gruß
Jörg

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

gut und schön. Aber dem Programm (und das macht jedes Programm
dieser Kategorie genauso) liegt doch ein bestimmter
Algorithmus (der wahrscheinlich in irgendeinem Mathematik-Buch
drinsteht) zugrunde, die Achsen „anders“ zu skalieren.

Und wenn ich den kenne, kann ich den gesuchten Wert auch per
Excel berechnen und muss ihn nicht umständlich und über Umwege
in der Grafik ablesen …

Hi Jörg,

ich sehe das so, du hast eine x/y Funktion die watt weiss ich diese Formel hat:

y=2x+5

Das ist für mich der arithmetische Teil, d.h. für jeden x-wert kannst du einen y-Wert exakt berechnen.

Wie du das dann in einem Diagramm grafisch darstellst ist deine Sache ob logarithmisch oder nicht oder als Blasendiagramm oder sonstwie, das ändert an den y-Werten rein gar nix, nur die Darstellung ist anders.

Kurz gesagt, ich habe nicht kapiert was du da möchtest.

Gruß
Reinhard

Grüezi Jörg

gut und schön. Aber dem Programm (und das macht jedes Programm
dieser Kategorie genauso) liegt doch ein bestimmter
Algorithmus (der wahrscheinlich in irgendeinem Mathematik-Buch
drinsteht) zugrunde, die Achsen „anders“ zu skalieren.

Ja, das passiert mit dem Logarithmus.

Und wenn ich den kenne, kann ich den gesuchten Wert auch per
Excel berechnen und muss ihn nicht umständlich und über Umwege
in der Grafik ablesen …

Hmmm, Du *hast* ja den Wert wenn Du ihn ganz normal über den Dreisatz berechnest.

Die Skalierung der Achsen ist nichts weiter als wie eine Einheit - ob Du ein Gewicht nun in Kilogramm oder Tonnen abliest ändert nichts an der Grösse desselben.

Genauso ist es mit der logatithimschen Skalierung - der angezeigte Wert änderst sich deswegen um kein Jota.

Dazu ein kleines Beispiel mit folgender Tabelle als Basis:

Tabellenblatt: [MAPPE2]!Tabelle1
 │ A │
──┼───────┤
1 │ Wert │
──┼───────┤
2 │ 1 │
──┼───────┤
3 │ 20 │
──┼───────┤
4 │ 300 │
──┼───────┤
5 │ 4000 │
──┼───────┤
6 │ 50000 │
──┴───────┘

Tabellendarstellung erreicht mit dem Code in FAQ:2363

Erstelle daraus zwei ganz normale Linien-Diagramme und platziere diese nebeneinander im Tabellenblatt.
Beim einen wählst Du dann die Y-Achse an und stellst die logarithmische Skalierung ein.

Du wirst feststellen, dass sich das Diagramm optisch stark verändert, die Werte aber vollständig gleich geblieben sind.

Die logarithmische Skalierung dient in aller Regel nur dazu bestimmte Zusammenhänge anders (offensichtlicher) darzustellen; sie verändert aber nicht die Berechnung oder die Daten selbst - das wäre ja noch schöner, dann könnte man die ganze Mathematik einstampfen…


Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -