Grüezi Jörg
gut und schön. Aber dem Programm (und das macht jedes Programm
dieser Kategorie genauso) liegt doch ein bestimmter
Algorithmus (der wahrscheinlich in irgendeinem Mathematik-Buch
drinsteht) zugrunde, die Achsen „anders“ zu skalieren.
Ja, das passiert mit dem Logarithmus.
Und wenn ich den kenne, kann ich den gesuchten Wert auch per
Excel berechnen und muss ihn nicht umständlich und über Umwege
in der Grafik ablesen …
Hmmm, Du *hast* ja den Wert wenn Du ihn ganz normal über den Dreisatz berechnest.
Die Skalierung der Achsen ist nichts weiter als wie eine Einheit - ob Du ein Gewicht nun in Kilogramm oder Tonnen abliest ändert nichts an der Grösse desselben.
Genauso ist es mit der logatithimschen Skalierung - der angezeigte Wert änderst sich deswegen um kein Jota.
Dazu ein kleines Beispiel mit folgender Tabelle als Basis:
Tabellenblatt: [MAPPE2]!Tabelle1
│ A │
──┼───────┤
1 │ Wert │
──┼───────┤
2 │ 1 │
──┼───────┤
3 │ 20 │
──┼───────┤
4 │ 300 │
──┼───────┤
5 │ 4000 │
──┼───────┤
6 │ 50000 │
──┴───────┘
Tabellendarstellung erreicht mit dem Code in FAQ:2363
Erstelle daraus zwei ganz normale Linien-Diagramme und platziere diese nebeneinander im Tabellenblatt.
Beim einen wählst Du dann die Y-Achse an und stellst die logarithmische Skalierung ein.
Du wirst feststellen, dass sich das Diagramm optisch stark verändert, die Werte aber vollständig gleich geblieben sind.
Die logarithmische Skalierung dient in aller Regel nur dazu bestimmte Zusammenhänge anders (offensichtlicher) darzustellen; sie verändert aber nicht die Berechnung oder die Daten selbst - das wäre ja noch schöner, dann könnte man die ganze Mathematik einstampfen…
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Mit freundlichen Grüssen
Thomas Ramel