Hallo zusammen.
Eigentlich würde ich die Situation gern pingelig genau schildern, aber dafür reicht die Seite nicht, deswegen so kurz es geht:
Frau X und Herr Y sind seit Jahren Freunde. Durch einen Zufall ergibt es sich das Frau X einen Job und einen Schlafplatz braucht, und Herr Y beides hat und von sich aus anbietet. Es wird ein schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen, und ein mündlicher für die Unetrkunft.
Arbeitsvertrag: TZ, 450€ Brutto, Kündigungsfrist keine!
Unterkunft: Wenn Frau X einen Vollzeitjob findet, beteiligt sie sich bis zu ihrem Auszug an der Miete, Miethöhe wird dann vereinbart.
Zwischen AG und AN kam es des öfteren zu Unstimmigkeiten, außerdem lehnte AG die Stellen ab, für die sich Frau X beworben hat. Begründung: Er könne sie nicht entlassen, weil er Ihren Lohn abschreiben könne (was auch immer das bedeutet). Darauf folgten einige (erfolglose) annäherungsversuche,danach Schikanen und diverse Mobbingattacken Seitens des AG, woraufhin Frau X die Kündigung nach Absprache einreichte. Da sie einen Job gefunden hatte, und auch eine neue Unterkunft, beschloß sie die Wohnung umgehend zu verlassen, was sie dem AG bei ihrer letzen Fahrt am Morgen auch mitteilte. Dieser drohte ihr, es würde " was passieren" wenn sie ohne sein Beisein ausziehe, und er wolle 250€ Miete von Ihr. Frau X packte ihre Sachen, und verließ die Wohnung. Nach mehrern Attacken des AG per SMS schickte Frau X eine Einverständniserklärung an Herrn Y, damit er ihre Unterlagen an die Adresse von Frau X Eltern schickt, das wars. Nun, nach langem warten, prüft Frau X ihr Konto, und muss feststellen, das Herr Y die 250€ einbehalten hat. Zur Erinnerung: Der mündliche Vertrag lautete, das Frau X sich an der Miete beteiligt, sobald sie eine Vollzeitstelle hat. Zum Zeitpunkt der Absprache war die Höhe noch nicht besprochen, und Frau X ist an dem Tag an dem sie ihren neuen Job antrat auch ausgezogen. Meiner Meinung nach greift die Absprache dann nicht mehr. Die Fragen, was kann Frau X tun? Ist das Verhalten des AG gerechtfertigt? Kann er den Lohn einfach einbehalten ohne das es darüber in der Form einen Vertrag gibt? Welche Chancen hätte Frau X vor Gericht?
Danke schon mal für die schnellen Antworten, und sorry das die Kurzform auch noch so lang ist.
Gruß