Lohnnebenabgaben bei Freiberufler

Hallo an alle!

Ich habe folgende Frage:
Ich mache mich jetzt im Juni als freischaffende Altenpflegerin selbstständig um für einen Verein zu arbeiten.
Mich würde dabei interessieren, was ich monatlich von meinem Einkommen CIRCA abgeben muß, also alle Leistungen, die sonst in den Lohnnebenkosten enthalten sind, wie Steuern, Krankenversicherung etc. .
Komme ich da mit 500€ hin? Also Steuern, Versicherung und so weiter…

Es würde mir seeeeeehr helfen, bald Antwort darauf zu bekommen.

Besten Dank im vorraus

Regina

Hallo an alle!

Ich habe folgende Frage:

ich auch: welche ganz wichtige zahl fehlt in deiner frage ?

gruß inder

Hmmmmmmmmm, mein Bruttoeinkommen?? *lach*

Also, es werden CIRCA 2600€ Monatlich Brutto sein. Hängt davon ab, wieviel Sonn- und Feiertage ich gearbeitet habe, wieviele NAchtbereitschaften ich absolviert haben.Aber ich rechne mit wenigstens 2200-2600€ Brutto monatlich.
Hiflreich für weitere Antworten?

Achso, vielleicht schreibe ich noch dazu, das ich in NRW lebe und mich NICHT Privat Krankenversichern werde, sondern bei der IKK bleiben werde.

Ok, weiter gehts :wink:

Danke schonmal!!!

Hmmmmmmmmm, mein Bruttoeinkommen?? *lach*

vergiß den begriff ab jetzt, das nennt sich betriebseinnahme

Also, es werden CIRCA 2600€ Monatlich Brutto sein.

wie hoch werden geschätzt die betriebsausgaben p.m. sein ?

Achso, vielleicht schreibe ich noch dazu, das ich in NRW lebe
und mich NICHT Privat Krankenversichern werde, sondern bei der
IKK bleiben werde.

dann würde ich die mal anrufen und fragen, die geben da gerne auskunft…

vergiß den begriff ab jetzt, das nennt sich betriebseinnahme

Okay, wird gemacht :wink:

wie hoch werden geschätzt die betriebsausgaben p.m. sein ?

Betriebsausgaben werde ich keine haben, da ich weder Ware einkaufen muß, noch irgendwelche angestellten habe, weder ein eigenes Auto brauche, noch sonstige Dinge selbst finanzieren muß.

dann würde ich die mal anrufen und fragen, die geben da gerne
auskunft…

Nächste Woche kommt der freundliche Außendienstmitarbeiter :smile:

Generell kann ich ja vielleicht zum Verständniss erklären:

Im Prinzip arbeite ich dort wie eine „Angestellte“, ich habe einen festen Rahmenplan mit mindestens 30 Stunden/ Woche, bekomme die üblichen Zuschläge usw. Lediglich herrscht halt nur dort das Modell, das man nicht in dem Sinne angestellt wird, sondern als Freiberufler einsteigt.
Ich muß mir also keine Gedanken machen, wo ich Patienten herbekomme, sondern versorge von Anfang an einen festen Stamm an Klienten und Patienten.
Ich habe jetzt einfach mal einen internet üblichen Lohnnebenkostenrechner genommen und habe ausgerechnet, das ich bei einem Bruttoeinkommen, PARDON, bei BETRIEBSEINNAHMEN von 2600€ eine monatliche Nettoverfügung von rund 1500€ hättte. Passt das wohl ungefähr?

BEste Grüße

Ich habe jetzt einfach mal einen internet üblichen
Lohnnebenkostenrechner genommen und habe ausgerechnet, das ich
bei einem Bruttoeinkommen, PARDON, bei BETRIEBSEINNAHMEN von
2600€ eine monatliche Nettoverfügung von rund 1500€ hättte.
Passt das wohl ungefähr?

ne,

das ist kokolores, du hast nämlich keine sozialabgaben mehr.

es wird „lediglich“ einkommensteuer fällig. wenn man von BE von 30.000 p.a. ausgeht, dann gehen da noch versicherungen und gedöns ab und man landet vllt. bei ca. 25.000

darauf die jahressteuer (unverh.) beträgt ca. 4.500 € p.a.

um den rest (rente, lebensversicherung, usw. musst du dich selbst kümmern…

und in sachen scheinselbständigkeit hat sicher der auftraggeber schon abgesichert, nehme ich an…

und noch was zur begrifflichkeit: freiberufler sind was anderes, z.b. rechtsanwälte oder ärzte oder so, du bist ne gewöhnlich gewerbetreibende… :wink:

gruß inder

Hi,

und noch was zur begrifflichkeit: freiberufler sind was
anderes, z.b. rechtsanwälte oder ärzte oder so, du bist ne
gewöhnlich gewerbetreibende… :wink:

Das scheint irgendwie doch nicht so einfach zu entscheiden sein: http://www.bfh.simons-moll.de/bfh_2004/xx040509.html

Ulrich

Hallo Regina

Wenn Du ausschliesslich von diesem Verein bezahlt wirst, kann Dir das als Scheinselbständigkeit ausgelegt
werden. Vielleicht solltest Du Dich dazu auch noch schlau machen.

Gruss
Heinz

Hallo, hinzu kommt noch, dass das Anbieten von Pflegedienstleistungen als Selbstständige oft zusätzliche Vorraussetzungen fordert, zB. den PDL-Schein (je nachdem was du da machst, wenn du nur Beschäftigungstherapie machst, lässt sich das ja evtl auch als „Omas bespassen“ umschreiben und dürfte dann nicht als klassischer Pflegedienst gelten).
Gruß Susanne