ab dem 15.1. trete ich eine halbe Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Dortmund an, behalte jedoch weiterhin meinen Wohnsitz in Berlin. Voraussichtlich werde ich einmal pro Woche hin und wieder zurückfahren und bekäme bei der Pendlerpauschale dann den Höchstsatz von 4500 Euro erstattet (oder?).
Nun meine Frage: Kann ich die Summe schon jetzt als Steuerfreibetrag auf meiner Karte eintragen lassen, und wenn ja, wie und wo geht das?
Es wäre schön, wenn mir jemand, der nicht so ein Steuerkram-Laie ist wie ich, erklären könnte, welche Schritte ich unternehmen muss.
Danke schon mal! Den Vordruck habe ich, nun frage ich mich noch, wie ich ihn genau ausfüllen muss:
Ich pendle de facto einmal pro Woche per ICE 515 km hin und einmal wieder zurück). Vermutlich trage ich dann ein: Aufgesucht an 1 Tag, oder? Kommt es auf die Angabe bei „Arbeitstage pro Woche“ dann überhaupt an? (Das wäre bei mir nämlich ziemlich flexibel, mal nur 2, mal 5 Tage…)
An Lohnsteuer würde ich jährlich ca. 1750€ bezahlen, die Pendlerpauschale ergäbe bei mir ca. 155€ pro Woche (Na ja, 26 Urlaubstage werden ja noch abgezogen). Ganz naive Frage: Hieße das dann einfach, dass mir dann so gut wie gar keine Lohnsteuer mehr abgezogen würde?
Muss ich die Zugtickets eigentlich in jedem Fall als Belege beifügen, auch wenn ich nicht die effektiven Fahrtkosten, sondern die Pauschale geltend mache?
So viele Fragen - danke für Eure Geduld und schon im voraus für Eure Antworten!