ich möchte in ca. 5 Jahren ein Haus kaufen/bauen. Nun stellt sich die Frage nach einer sinnvollen Finanzierung bzw. Sparphase.
Ein (oder DER) wesentliche/r Vorteil eines Bausparvertrages sind die niedrigen Darlehenszinsen. Da die Zinsen momentan aber sehr niedrig liegen, verliert dieser Vorteil des Bausparvertrages an Gewicht; zumal der Guthabenzinssatz hier auf einem sehr niedrig en Niveau liegt.
Rechnet sich nun eigentlich ein Bausparvertrag noch?
Und was ist, wenn die Zinsen in ca. 5 Jahren auf einem ganz anderem Niveau liegen?
wenn Du sicher weißt, daß Du in 5 Jahren bauen/kaufen willst kann gerade jetzt ein Bausparvertrag sehr attraktiv sein. Grund: Du sicherst Dir das jetztige, niedrige Zinsniveau für die Zeit, in der Du das Darlehen benötigst. Der zukünftige Darlehens-Zinssatz wird ja schon festgeschrieben.
Im Grunde ist das natürlich eine Spekulation auf steigende Zinsen. Wobei die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, daß der Zinssatz in 5 Jahren tatsächlich steigt.
Bausparen ist auf jedenfall uninteressant als reine Kapitalanlage, d.h. wenn Du nicht baust/kaufst, sprich das Darlehen nicht benötigst.
Beim BSV hast du nicht nur günstige Zinsen, sondern auch die Möglichkeit, eine überschaubare Finanzierung zu erhalten. Der Zinssatz ist nämlich fest für die gesamte Laufzeit ! Auch kannst du dort bei der Ansparung flexibel arbeiten. Frag doch mal einen LBS Berater nach dem neuen Tarif LBS Classic. Damit fährst du garantiert günstig. Interessant dahingegen ist auch die Finanzierung über ein Kreditinstitut. Laß ein Darlehn als Festdarlehn laufen und spare auf der anderen Seite in ein Fondskonzept an. Dieses Konzept bringt in der Regel mehr Zinsen als du für das Darlehn zahlst. Verbunden mit einem BSV könnte das eine interessante Sache sein. Voraussetung: Genügend Eigenkapital und ien wenig Verständnis für Finanzen sowie einen guten Berater bei deinem Kreditinstitut !!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
wenn Du sicher weißt, daß Du in 5 Jahren
bauen/kaufen willst kann gerade jetzt ein
Bausparvertrag sehr attraktiv sein.
Grund: Du sicherst Dir das jetztige,
niedrige Zinsniveau für die Zeit, in der
Du das Darlehen benötigst.
Ja, das ist ein starkes Argument.
Nun habe ich mich dazu entschlossen einen BSV abzuschließen. Wie geht´s weiter?
Bei wem schließe ich den Vertrag ab? Bei der LBS? Vorteil: Kompetent und vertrauenswürdig; Nachteil: Keine schlanke Verwaltungsstruktur => Höhere Gebühren.
Welches Verhältnis? 50/50 oder 40/60?
Welche Bausparsumme? Angenommen ich möchte in 5 Jahren ein 500 bis 600.000 DM teures Objekt finanzieren. Wäre es nicht ratsam unter der Annahme, daß die Zinsen steigen, ein Bausparvertrag (50/50) zu 200.000 abzuschließen?
Dies würde in der Ansparphase ca. 1500 DM monatlich bedeuten und in den 10 Jahren Tilgung ca. 1000 DM.
Ich vermute, daß es hier ein Verhältnis von Bausparsumme zur Finanzierungshöhe gibt. Aber warum sollte diese eingehalten werden. Gilt dieses Verhältnis nicht nur unter bestimmten Voraussetzungen?
Beim BSV hast du nicht nur günstige
Zinsen, sondern auch die Möglichkeit,
eine überschaubare Finanzierung zu
erhalten. Der Zinssatz ist nämlich fest
für die gesamte Laufzeit ! Auch kannst du
dort bei der Ansparung flexibel arbeiten.
Inwiefern?
Frag doch mal einen LBS Berater nach dem
neuen Tarif LBS Classic. Damit fährst du
garantiert günstig.
Werd ich machen.
Interessant
dahingegen ist auch die Finanzierung über
ein Kreditinstitut. Laß ein Darlehn als
Festdarlehn laufen und spare auf der
anderen Seite in ein Fondskonzept an.
Dieses Konzept bringt in der Regel mehr
Zinsen als du für das Darlehn zahlst.
Liegen die Darlehenszinsen nicht über den „Guthabenzinsen“? Zumal ist Fondssparen auch keine sichere Sache. Der Zinsgewinn kann schwanken, so daß die Rechnung negativ ausgeht. Oder hast Du aktuelle Zahlenbeispiele?
Verbunden mit einem BSV könnte das eine
interessante Sache sein.
Wie verbinde ich dies? (Vertraglich?)
Voraussetung:
Genügend Eigenkapital
Spare ich mir gerade erst an.
und ien wenig
Verständnis für Finanzen
arbeite mich gerade ein.
sowie einen
guten Berater bei deinem Kreditinstitut
!!
ich bein kein Spezialist, deshalb alle Antworten ohne Gewähr…
Bei wem schließe ich den Vertrag ab?
Bei der LBS? Vorteil: Kompetent und
vertrauenswürdig; Nachteil: Keine
schlanke Verwaltungsstruktur => Höhere
Gebühren.
Hmm, ich neige auch immer eher zu vertrauenswürdigen Geschäftspartnern und würde die LBS auch so einstufen. Auf der anderen Seite schadet es sicher nicht, mal die Konditionen zu vergleichen. Praktisch alle Bausparkassen sind im Internet vertreten! Also ich würd’ mir da mal einen Überblick verschaffen.
Welches Verhältnis? 50/50 oder 40/60?
hängt wohl von den Konditionen ab. Ich vermute, daß bei 50/50 die Darlehenszinsen etwas niedriger sind. Andererseits kannst Du dann kein gleich hohes Darlehen bekommen (unter der Annahme, daß das Guthaben durch die höhe der monatlich aufzubringenden Sparrate begrenzt ist.)
Welche Bausparsumme? Angenommen ich
möchte in 5 Jahren ein 500 bis 600.000 DM
teures Objekt finanzieren. Wäre es nicht
ratsam unter der Annahme, daß die Zinsen
steigen, ein Bausparvertrag (50/50) zu
200.000 abzuschließen?
Dies würde in der Ansparphase ca. 1500 DM
monatlich bedeuten und in den 10 Jahren
Tilgung ca. 1000 DM.
Nun das hängt von dem Finanzierungsvolumen (d.h. wieviel Eigenkapital Du hast, wieviel Du per Kredit aufnehmen willst) und welche monatliche Rückzahlung Du Dir leisten kannst. Bauspardarlehen führen auf Grund der kurzen Tilgungsfrist zu relativ hohen Raten.
Ich vermute, daß es hier ein
Verhältnis von Bausparsumme zur
Finanzierungshöhe gibt. Aber warum sollte
diese eingehalten werden. Gilt dieses
Verhältnis nicht nur unter bestimmten
Voraussetzungen?
Über Bauspardarlehen lässt sich meines Wissens nur ein Teil des Bau/Kaufpreises finanzieren. Da aber das Guthaben ja als Eigenkapital zählt, müßte sich m.E. mit einem einem 500.000,- DM Bausparvertrag auch ein 500.000,- DM Haus finanzieren lassen. Fragt sich nur ob man dann die Spar- und Tilgungsraten aufbringen kann.
Worauf sollte man noch achten?
Sorry, wie gesagt, bin kein Spezialist. Vielleicht wissen ja andere noch was dazu zu sagen.
egal ob 50/50 oder 40/60, zu klären ist ob die Darlehenssumme sich verringert wenn die Ansparsumme die 40 oder 50 % übersteigt.
Bei einem Investitionsvolumen von 500 TDM können sich die meisten Bausparer die hohen Raten f. eine reine Bausparfinanzierung nicht leisten.
Da ich mir gar nicht so sicher bin, das die Zinsen in 5 Jahren deutlich höher sind, würde ich auch deshalb nur für einen Teil der Investition einen Bausparvertrag abschließen.
Ganz wichtig! Wenn Du in 5 Jahren das Darlehen benötigst, ist der BSV (Bausparvertrag) dann auch sicher zuteilungsreif?!
Die Abschlußgebühr unbedingt hart verhandeln, da ist gerade bei großen Verträgen immer etwas drin!
Versuch die klassische Bankfinanzierung und das Bauspardarlehen aus einer Hand zu bekommen. Das erspart Stress!
Ich hoffe das bringt Dich ein wenig weiter!
Viel Glück!