Hallo mein lieber willi,
vorab, wir sind uns in einigen Bereichen näher als du glaubst!
Das habe ich beim Durchlesen Deines Beitrages in einigen Punkten bemerkt. Nichtsdestotrotz sind wir in manchen Punkten weiterhin meilenweit entfernt.
Hallole,
cooler, wenn ich so lese, was Du alles für einen Stuss
schreibst. Kein Wunder, 30 Jahre Geld absahnen als Vermittler
scheinen wohl nachgewirkt zu haben.
wenn du nicht meine Tätigkeit beurteilen kannst, würde ich
mich mit Aussagen (völlig ohne Hintergrundwissen) zurückhalten
- das gehört zur Seriosität, auch wenn man in anderen
Bereichen auf 180 ist!
(Übrigens, fängt dein Vorname mit D. und dein Nachname mit B.
an?)
Meine bisherige Lebenserfahrung hat mir gezeigt, dass diejenigen, die am lautesten schreien, den meisten Dreck am Stecken haben. Ausnahmen bestätigen - wie immer - die Regel.
Mein Vorname beginnt nicht mit D. und mein Nachname nicht mit B. Ich würde diese Person aber gerne mal kennenlernen, denn sie ist mir schon sympathisch. Allein, dass Du annimmst, ich könnte diese Person sein, zeigt mir, dass diese ähnliche Gedanken vertritt wie ich. 
Eins vorweg: Normale Fonds bzw. Fondssparpläne halte ich für
genauso teuer wie Deine heißgeliebten Versicherungen. Ob nun
der eine etwas teurer ist als der andere ist mir dabei
wurscht. Sein eigenes Produkt aus Kostengründen in den Himmel
zu heben, nur weil es vielleicht ein anderes gibt, welches
etwas mehr Kosten hat - die Du nicht einmal nachweisen kannst
- das wirkt bei Deinen unbedarften Kunden, denen Du damit
etwas schmackhaft machst, was vielleicht gar nicht zu Ihnen
passt.
Also, wir sind uns einig, es gibt keine Anlageprodukte OHNE
Kosten!
NEIN sind wir nicht. Es gibt Anlageprodukte OHNE Kosten. Tagesgeld, Festgeld, Sparkassenzertifikate, Bundeswertpapiere, teilweise sogar normale Anleihen. Du machst nachwievor den Fehler Kosten und Rendite gleichzusetzen. Kosten sind Kosten und Rendite ist Rendite. Natürlich beeinflussen die Kosten auch die Rendite. Aber Deine Aussage ist definitv falsch. Es gibt Anlagen OHNE Kosten.
Ob ein Anlageprodukt erfolgreich ist, zeigt sich immer erst am
Ende der Laufzeit.
Meine Gesellschaft gehört diesbezüglich NACHWEISLICH mit
Abstand zu den Erfolgreichsten! (und zwar nicht bei
Versprechungen, sondern bei den wirklich realisierten
Auszahlungen (das hängt selbstverständlich mit einer sehr
geringen Kostenquote zusammen, auch a.G. spielt da mit rein).
Deshalb ist es, als würdest du dich selbst beschimpfen!
Ok, ich gebs zu. Ich bin ein Fondsmanager, der nachweislich in den letzten 20 Jahren (einschließlich des letzten Jahres 2008) durchschnittliche Renditen von 11% erzielt hat. Jetzt staunst Du, gelle? Ich nämlich auch. Weil es gar nicht stimmt. Behaupten kann man hier erst einmal viel. Manche glauben es ohne Nachweis, manche nicht.
In einem Punkt gebe ich Dir recht. Eine Versicherung a.G. hat einen sehr großen Vorteil gegenüber einer Versicherung(s) AG. Sie kann sämtliche Überschüsse für die Kunden verwenden und nicht an die Aktionäre ausschütten. Alles andere ist nicht nachweisbares blabla.
Du tust so, als ob die Versicherer Heilige wären, vermutlich
werden demnächst für Beiträge zu Versicherungen noch
Spendenbescheinigungen ausgestellt.
Einige Versicherer sind imho tatsächlich Heilige im Vergleich
zum Tun einiger Branchen!
Immerhin sind wir schon mal einen Schritt weiter. Während ich bisher das Gefühl hatte, Du vertrittst die Gemeinschaft ALLER Versicherungen, weil Du Versicherungen befürwortest und z.B. Fonds verteufelst. Einigen wir uns darauf, dass es gute Versicherungen bzw. Versicherer gibt UND gute Fonds bzw. Fondsgesellschaften UND gute Bankprodukte oder Banken.
Warum müssen denn die
Versicherer Ihre Kosten offenlegen? Weil mutige Verbraucher
bzw. Verbraucherzentralen das eingeklagt haben. Wie haben sich
die armen Versicherer dagegen gewehrt.
Nichts dagegen (vor allem wir nicht - wir haben dadurch nur
Marktvorteile), aber dann bitte alle, damit der Kunde nicht
auf völlig falsche Gleise geführt wird!
Das freut mich für Euch. Allerdings frage ich mich, warum inzwischen nicht alle anderen Versicherer pleite sind, nachdem ihr so toll seid. Irgendwie könnt ihr Euren Anlageerfolg wohl nicht richtig vermitteln. Wechselt mal Euren Marketingchef aus.
Aber dann bedenke bitte auch, dass Deine heißgeliebten
Versicherer ein Produkt aufgelegt haben, die wohl alles an
Kosten topt, was es am Anlagehorizont so gibt. Eine Renten-
bzw. Lebensversicherung auf Fondsbasis. Ups, warum die das
wohl gemacht haben?
Die nächste offene Tür, die du bei mir einrennst! Wir bieten
dieses überteuerte (Doppelkosten) Produkt gar nicht an. Dieses
Produkt ist oberteuer und gibt das Anlagerisiko einseitig an
den Kunden ab!
Ich persönlich habe NOCH NIE in meinem Leben eine FLV/FRV
angeboten!
Hey,endlich mal 100% Übereinstimmung. Allerdings lässt sich die Aussage über Deinen Arbeitgeber erst nachweisen, wenn er bekannt ist. Und Deine „NOCH NIE“ Aussage muss man glauben oder eben nicht.
Man kann bei beiden Anlageformen - Fondssparplan bzw.
Rentenversicherung - einiges an Geld sparen, wenn man das
ganze selbst in die Hand nimmt und nicht alles den
„Spezialisten“ glaubt, was sie einem weis machen wollen. Man
kann einen Fondssparplan über einen Fondsvermittler
abschließen. Vorteil: Man spart meist den Ausgabeaufschlag.
Und dann wählt man keinen klassischen Fonds, sondern einen
ETF, der die jährlichen Kosten sehr stark reduziert.
Trotzdem bleibe ich dabei: Spekulative Anlagen sollten für die
Altersversorgung eine untergeordnete Bedeutung haben
Das ist Deine Meinung. Als guter Anlageberater solltest Du einen Kunden aber über alle Anlagemöglichkeiten beraten, ihm alle Vor- und Nachteile von allen Formen nennen und die Entscheidung ihm überlassen. Bei einem Anleger, dessen Einkommen unter dem Durchschnittsverdienst liegt, hast Du vielleicht recht. Nicht aber, wenn das Einkommen über bzw. weit über dem Durchschnittseinkommen liegt. Dann macht eine spekulativere Variante der Altersvorsorge unter Renditegesichtspunkten als Beimischung schon Sinn. Wenn DU das aber für den Kunden schon im Vorhinein ausschließt, dann drückst Du ihm DEINE Meinung auf. Nicht die feine Art, aber eben eine Möglichkeit, die eigenen Produkte um jeden Preis an den Mann zu bringen.
Übrigens machst Du mal wieder einen entscheidenden Fehler. Du setzt Fonds mit spekulativen Anlagen gleich. Absoluter Quatsch. Die Palette der Fonds ist so groß wie der Steuererfindungsreichtum unserer Volkstreter äh Volksvertreter. Es gibt hochspekulative Fonds, spekulative, normale und defensive Fonds. Hey, es gibt sogar Rentenfonds, die nichts anderes machen, als das was Dein Arbeitgeber macht. In Anleihen investieren. Also, auch mal über den Tellerrand schauen.
- die
Realität beweist es immer wieder überdeutlich!
(Leider kann ich mit solchen Produkten i.d.R. auch keine
Steuervorteile generieren, im Gegenteil!)
Was beweist die Realität? Dass Renditen von Aktienanlagen die Renditen von Rentenversicherungen in den letzten Jahrzehnten deutlich geschlagen hat? Nur weil wir jetzt eine Krise haben, heißt das noch lange nicht, dass man Aktienanlagen verteufeln muß. Im Gegenteil, ein Einstieg jetzt ist vielleicht genau das Richtige. Wenn der Aktienmarkt noch weitere 80% fällt, dann ist es eh egal, was Du an Altersvorsorge hast. Denn dann werden sehr viele Anlageprodukte an Wert verlieren. Wenn ihr in Eurem Deckungsstock Substanzwerte oder Gold habt, dann haben Eure Versicherten vielleicht Glück. Wenn nicht, dann sind Eure Bankanleihen, Eure Kommunalanleihen und vielleicht sogar Eure Staatsanleihen nichts mehr wert, weil auch die öffentlich Hand pleite ist.
Übrigens: Ein Steuervorteil sollte NIE hauptausschlaggebend für eine Anlage sein, besonders wenn der Steuervorteil in der Zukunft liegt. Denn was unser Gesetzgeber noch alles so entscheidet…
Genauso kann man bei den Rentenversicherungen einen
Direktversicherer wählen, da sind die Kosten niedriger als bei
den Versicherungen, die über eigene Versicherungsvertreter
bzw. freie Vermittler abgeschlossen werden. Auch der
Anlageerfolg ist teilweise höher.
Meine Gesellschaft steht in den Ranglisten (Ablaufleistungen)
ÜBER den Direktversicherern (du solltest immer wissen, mit wem
du es zu tun hast - nicht so allgemein daherreden!).
Cooler, cooler, Du musst noch viel lernen. Erstens hast Du bisher immer nur allgemein, Versicherungen verteidigt und hast nie von DEINEM Arbeitgeber gesprochen. Ich dagegen habe schon vor Dir gesagt, dass es gute Versicherungen UND gute Fonds gibt. Zweitens, Deine Aussage ist blabla, solange sie nicht nachweisbar ist. Drittens, Du machst ja schon wieder den Fehler und liest meine Beiträge nicht. Ist das Versicherungsrecht, das Du täglich lesen musst so undurchschaubar, dass Du nicht einmal normale Sätze lesen kannst. Ich schrieb:
Auch der Anlageerfolg ist teilweise höher.
Hauptaussage: höher. Einschränkung: teilweise. Ich habe also nicht gesagt, die Direktversicherer haben grundsätzlich einen besseren Anlageerfolg. Also habe ich allgemein alle Möglichkeiten in Betracht gezogen, da ich ja nicht weiß, mit wem ich es zu tun habe. Also, erst einmal richtig lesen bevor Du mir Unwahrheiten unterstellst. Ich frag mich, wie das mit Dir noch weitergehen soll. Tztztz.
:und…glaub ja nicht, dass die Dir.Vers. kostenfrei
arbeiten (Mailing, Telefon-Center,Werbung im TV, riesige
Anzeigen, usw.) - in etwa Kosten wie bei uns, aber ne
katastrophale Beratung (nämlich gar keine) und das
„Antragsausfüll-Risiko“ voll beim Kunden!
Aha, ich habe also ein Antragsausfüllrisiko. Tztztz. Du willst damit sagen, dass die Versicherer nicht in der Lage sind, einen Antragsentwurf zu entwickeln, den ein einfacher Kunde versteht. Oder hat Dein Versicherer hier bessere Anträge? Ne, kann ja nicht sein, sonst wärst Du ja überflüssig. 
Außerdem muß ich bei einem Direktversicherer meine Anträge nicht selbst ausfüllen. Ich kann auch anrufen, mich beraten lassen und die Versicherung schickt mir den Antrag ausgefüllt zu. So what. Sogar ein Beratungsbogen müsste mir dann mitgeschickt werden.
Diese Versicherungen
vermitteln die „Spezialisten“ aber nicht so gerne, wenn sie es
überhaupt tun. Den Grund erwähne ich jetzt mal lieber nicht.
Die meisten kann man gar nicht vermitteln, ich schon gar
nicht, da ich angestellter Fachbereichsleiter bAV bei meiner
Gesellschaft bin!
Hey, Apllaus, applaus, man kann Dich nur zu Deinem beruflichen Erfolg beglückwünschen. Ob Eingesellschaftenvertreter die besseren Berater sind, lasse ich dabei mal offen. Sie können ja nur die eigenen Produkte verkaufen. Oh, entschuldige, ich vergaß. Deine Gesellschaft bietet ja nur Produkte an, die an der Spitze jedes Vergleiches stehen.
Also, cooler, spar Dir Deine Märchen für Deine Dir so
ergebene, treue und Dich stets hochlobende Kundschaft auf.
Das sind keine Märchen - bei meiner Gesellschaft bin ich schon
seit fast 25 Jahren!
Gratuliere. Aber nicht immer sind die die besten, die auch am längsten dabei sind.
Hat mich auch meine Lebenserfahrung gelehrt. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
Denn eins ist sicher: Es wird auch weiterhin genügend Leute
geben, die auf Deine Sprüche hereinfallen, weil sie für ihre
Geldanlage weniger Zeit aufwenden, als für den Kauf eines
Autos. Würden sie das umgekehrt machen, dann hätten sie in 20
Jahren vielleicht 1-2 Autos mehr auf der hohen Kante.
Ich könnte jetzt sagen, lass doch den unwissenden Schnösel
schreiben, tu ich aber nicht. Ich werde dir Recht geben, wenn
du Recht hast und werde dich korrigieren, wenn du aus Un- oder
Halbwissenheit das Falsche von dir gibst!
Gibst Du mir jetzt recht oder nicht? Ich verstehe ich mal wieder nicht.
Oder warum gibt es eine Studie, die besagt, dass Anleger 20-30
Milliarden verlieren, weil sie schlecht beraten werden. Das
gilt für alle Berater, die in einer Bank, die in einer
Versicherung und die freien, die ihre Provisionen für die
Vermittlung erhalten.
Diesen Schuh müssen sich seriöse Vers.kaufleute nicht anziehen
(von Strukturvertrieben rede ich nicht)!
Aha, Versicherungskaufleute, die nur eigene Produkte anbieten können, die über den Tellerrand nicht schauen und sehen, dass auch andere Mütter schöne Töchter haben, die sind seriös, die anderen nicht. Wow, da frag ich mich, was Deine Experten-Kollegen hier im Board sagen.
Ich verteufle hier keine Produkte. Klassische
Rentenversicherungen können für Anleger sehr interessant sein,
genauso wir ein Fondssparvertrag. Wenn sich aber die Anleger
selbst etwas mehr Mühe machen würden und nicht blind den
Beratern und Vermittlern glauben, dann könnten sie aus diesen
Anlageformen weitaus mehr herausholen.
Ich habe eine Stornoquote, die fast zu Null tendiert - ganz
unzufrieden können meine Kunden nicht (gewesen) sein.
Applaus, applaus. Ich kniee vor Dir nieder und verneige mich. Oh Mist, auch nur wieder so ein nicht nachweisbares blabla.
Hast Du nichts besseres aufzufahren um die Leser davon zu überzeugen, dass sie Dir endlich eine Email schicken. Ups, Du willst ja gar keine haben. Entschuldige, habe ich vergessen.
Ciao
Willi
Gruß cooler
P.S. Guter Tipp von mir: Wenn dir etwas an Artikeln von Usern
missfällt, dann trink erst einmal in Ruhe einen Kaffee oder
Tee und dann schreib, bevor du eigens erfundene Dinge über
andere Menschen von dir gibst!
Nanana, cooler, was gibst Du immer für gute Ratschläge. Die gebe ich auch manchmal. Aber ich versuche, mich daran zu halten. Lies mal Deinen ersten Beitrag hier, als Du dem Fragesteller geantwortet hast. Da war jemand, der ein Problem hatte und von Experten Rat gesucht hat. Und Du gehst ihn direkt und sehr aggressiv an. Hättest mal besser einen Kaffee oder Tee getrunken.