Lohnt sich eine Riester-Rente in diesem Fall?

Hallo zusammen,
kurze Frage:
Lohnt sich eine Riester-Rente in diesem Fall als Altersvorsorge??

Angaben:
Beamter
männlich 31 Jahre alt
verheiratet
1 Kind
Frau derzeit in Elternzeit

Die Familie hat gerade gebaut und ist nun dabei, ihre Altersvorsorge evtl. zu optimieren.

Für die Frau macht die Riester Geschichte vermutlich schon Sinn. 60 EUR im Jahr einzahlen und Zulagen für sich und das Kind bekommen.

Bei dem Mann kostet die Riester Geschichte derzeit 85 EUR im Monat (laüft seit ca. 1,5 Jahren).
Nach der letzten Jahresaufstellung ist er aber nicht mehr sicher, ob das Ganze Sinn macht. Da gehen Zinsen, Zulagen etc. fast vollständig für irgendwelche Gebühren drauf, so dass unterm Strich von den Zulagen kaum was übrig bleibt.

Die Überlegung dezeit ist, ob er Riester für seine Altersvorsorge unbedingt braucht…

Denn wenn er in Pension geht, dann ist das Häuschen abbezahlt, er bekomme eine Pension, seine Frau eine kleine Rente, zusätzlich das was aus der Riester Geschichte (von seiner Frau) rauskommt.
Zudem haben sie noch eine Lebensversicherung (mtl. 50,- EUR), abgeschlossen vor 2005, somit Steuerfrei…

Das dürfte doch eigentlich ausreichend sein um einen einigermaßen finanziell „sorgenfreies“ Rentendasein genießen zu können, oder?!

Sicher ist das immer relativ…aber es sind recht bescheidene Leute, denen reicht ein kleines Auto, einmal im Jahr ein kleiner Urlaub und das Häuschen in Ordung, um glücklich zu sein…

Würde es in diesem Falle nicht mehr Sinn machen, die 85,- EUR aus der Riester Geschichte irgendwie anders zu verplanen…selbst wenn sie das Ganze „nur“ monatlich auf ein Tagesgeldkonto einzahlen…
Hätte den Vorteil, dass sie flexibel drauf zurückgreifen könnten (gerade im Moment nachdem sie gebaut haben nicht zu verachten), das Ganze 3-4 % Zinsen bringt und gut ist…quasi als „Bonus-Sparen“…?!

Was meint ihr??
Und was sollte der Mann in dem Falle mit der bestenhenden Riester Versicherung machen?? Stillegen oder Kündigen??

Grüße,
Chris

Hallo,

wenig überraschend kann die Frage nur im Rahmen einer umfassenden Altersvorsorge-Planung beantwortet werden. Die Fragen nach den Kosten sollte (die Hoffnung stirbt zuletzt) der zuständige Versicherungsvertreter kompetent beantworten können.

Ich möchte aber auf einen Punkt hinweisen, der in Deiner Lagebeschreibung keine Rolle spielte: seit neuestem ist Riester zur Eigenheimfinanzierung zugelassen. Das könnte hier sehr interessant sein!

Gruß,
Andreas

Hallo,

Hallo zusammen,
kurze Frage:
Lohnt sich eine Riester-Rente in diesem Fall als
Altersvorsorge??

Angaben:
Beamter
männlich 31 Jahre alt
verheiratet
1 Kind
Frau derzeit in Elternzeit

Nach der letzten Jahresaufstellung ist er aber nicht mehr
sicher, ob das Ganze Sinn macht. Da gehen Zinsen, Zulagen etc.
fast vollständig für irgendwelche Gebühren drauf, so dass
unterm Strich von den Zulagen kaum was übrig bleibt.

Was soll das? JEDE Anlage in Deutschland und auf der ganzen Welt ist UND WAR mit irgendwelchen Gebühren verbunden, da überraschenderweise NIEMAND den ganzen Aufwand (auch für dich) umsonst leisten kann! Nur waren die Kosten nicht so transparent. Ändert aber nichts an der Tatsache, da die Alternative „unters Kopfkissen“ noch wesentlich schlechter ist (außer natürlich bei einigen phantasievollen Bank/Börsenkonstrukten (LOL))!

Die Überlegung dezeit ist, ob er Riester für seine
Altersvorsorge unbedingt braucht…

Auch mit 400 EUR im Monat kann man überleben - kalkuliere dies bitte in deinen Überlegungen ein!

Denn wenn er in Pension geht, dann ist das Häuschen abbezahlt,
er bekomme eine Pension, seine Frau eine kleine Rente,
zusätzlich das was aus der Riester Geschichte (von seiner
Frau) rauskommt.
Zudem haben sie noch eine Lebensversicherung (mtl. 50,- EUR),
abgeschlossen vor 2005, somit Steuerfrei…

Das dürfte doch eigentlich ausreichend sein um einen
einigermaßen finanziell „sorgenfreies“ Rentendasein genießen
zu können, oder?!

Wenn´s euch reicht und ihr den „geschenkten gaul“ verschmäht, dann lasst es doch!

Würde es in diesem Falle nicht mehr Sinn machen, die 85,- EUR
aus der Riester Geschichte irgendwie anders zu
verplanen…selbst wenn sie das Ganze „nur“ monatlich auf ein
Tagesgeldkonto einzahlen…
Hätte den Vorteil, dass sie flexibel drauf zurückgreifen
könnten (gerade im Moment nachdem sie gebaut haben nicht zu
verachten), das Ganze 3-4 % Zinsen bringt und gut ist…quasi
als „Bonus-Sparen“…?!

Plötzlich kommst du mit einer völlig anderen Baustelle daher! Wat denn nu, Altersvorsorge oder täglicher Zugriff? Ein bisschen wirr, das Ganze!

Was meint ihr??
Und was sollte der Mann in dem Falle mit der bestenhenden
Riester Versicherung machen?? Stillegen oder Kündigen??

Was er will!

Gruß cooler

Hallo,

wenig überraschend kann die Frage nur im Rahmen einer
umfassenden Altersvorsorge-Planung beantwortet werden. Die
Fragen nach den Kosten sollte (die Hoffnung stirbt zuletzt)
der zuständige Versicherungsvertreter kompetent beantworten
können.

Verzeihung, wo steht was von einem Versicherungsprodukt?

Hallo,

am besten Du gehst einfach einmal zu der Verbraucherzentrale und lässt Deine Altersvorsorge unabhängig überprüfen bzw. gleich einen ganzen Finanzcheck machen.

Gruß

Willi

Was soll das? JEDE Anlage in Deutschland und auf der ganzen
Welt ist UND WAR mit irgendwelchen Gebühren verbunden, da
überraschenderweise NIEMAND den ganzen Aufwand (auch für dich)
umsonst leisten kann! Nur waren die Kosten nicht so
transparent. Ändert aber nichts an der Tatsache, da die
Alternative „unters Kopfkissen“ noch wesentlich schlechter ist
(außer natürlich bei einigen phantasievollen
Bank/Börsenkonstrukten (LOL))!

Nanana, wer wird denn gleich so verallgemeinern. Natürlich gibt es Anlagen ohne Gebühren. Wie wäre es denn mit Anlagen bei der Bundesschuldenverwaltung. Selbst das gute alte Tages- oder Festgeld ist meistens gebührenfrei. Natürlich verdienen die Banken auch dabei was und zwar die Differenz zu den Kreditzinsen. Aber zumindest ist das nicht so undurchsichtig wie manche Finanzanlagen und Versicherungen.

Gruß

Willi

Was soll das? JEDE Anlage in Deutschland und auf der ganzen
Welt ist UND WAR mit irgendwelchen Gebühren verbunden, da
überraschenderweise NIEMAND den ganzen Aufwand (auch für dich)
umsonst leisten kann! Nur waren die Kosten nicht so
transparent. Ändert aber nichts an der Tatsache, da die
Alternative „unters Kopfkissen“ noch wesentlich schlechter ist
(außer natürlich bei einigen phantasievollen
Bank/Börsenkonstrukten (LOL))!

Nanana, wer wird denn gleich so verallgemeinern. Natürlich
gibt es Anlagen ohne Gebühren. Wie wäre es denn mit Anlagen
bei der Bundesschuldenverwaltung. Selbst das gute alte Tages-
oder Festgeld ist meistens gebührenfrei. Natürlich verdienen
die Banken auch dabei was und zwar die Differenz zu den
Kreditzinsen. Aber zumindest ist das nicht so undurchsichtig
wie manche Finanzanlagen und Versicherungen.

Mein lieber Willi, es gibt KEINE ANLAGEN OHNE GEBÜHREN (und wenn sie indirekt sind), veralber doch die Leute nicht!

Zur „Undurchsichtigkeit“: Wieso versuchst du immer die Versicherungen zu diskreditieren - es gibt, was Kostentransparenz anbelangt, inzwischen nichts Durchsichtigeres wie Versicherungen, im Gegensatz zu anderen Finanzanlagen! Mach endlich mal deine Hausaufgaben und bring dich auf den neuesten Stand, bevor du irgendwelche Dinge auf die armen Fragenden loslässt! Vielen Dank!

Gruß

Willi

Ebenso Gruß und nehme es dir bitte mal zu Herzen, cooler

Mein lieber Willi, es gibt KEINE ANLAGEN OHNE GEBÜHREN (und
wenn sie indirekt sind), veralber doch die Leute nicht!

Zur „Undurchsichtigkeit“: Wieso versuchst du immer die
Versicherungen zu diskreditieren - es gibt, was
Kostentransparenz anbelangt, inzwischen nichts
Durchsichtigeres wie Versicherungen, im Gegensatz zu anderen
Finanzanlagen! Mach endlich mal deine Hausaufgaben und bring
dich auf den neuesten Stand, bevor du irgendwelche Dinge auf
die armen Fragenden loslässt! Vielen Dank!

Gruß

Willi

Ebenso Gruß und nehme es dir bitte mal zu Herzen, cooler

Lieber Cooler,

nur weil Du Dein Geld mit dem Verkauf von Versicherungen und sonstigen Finanzprodukten verdienst, heisst das noch lange nicht, dass Du immer recht hast. :wink:

Lies mal ab und zu meine Beiträge und beam Dich nicht nur so durch.

Ich schrieb:

Aber zumindest ist das nicht so undurchsichtig wie manche Finanzanlagen und Versicherungen.

Da steht z.B. das Wort „manche“. Scheint in Deinem Browser abhanden gekommen zu sein. Ausserdem steht da: „Finanzanlagen und Versicherungen“. Der normale Leser würde hier lesen: Finanzanlagen und Versicherungen. Cooler liest hier: Versicherungen. Komisch, oder?

Könnte natürlich auch sein, dass Du Deine Hausaufgaben nicht gemacht hast und den Begriff „Finanzanlagen“ deswegen mit „Versicherungen“ gleichsetzt. Nun - nur für Dich - Finanzanlagen können z.B. Derivate sein oder Zertifikate oder Hybridanleihen. Na, klingelts. Also, auch diese Produkte sind undurchsichtig. Genau das habe ich geschrieben.

Aber ich bin mir sicher: Dir als Versicherungsverkäufer wird auch hier wieder was einfallen.

Übrigens würde ich es begrüßen, wenn Du Deine Aggressivität nicht nur mir gegenüber, sondern auch dem Fragesteller, etwas zügelst. Es können ja nicht alle so „gut“ informiert sein, wie Du.

Servus

Willi

Hallo Willi,

ich glaube Du siehst da einiges falsch. Cooler arbeitet für ein Unternehmen, dass sowohl Versicherungen als auch Finanzanlagen vermittelt. Insofern ist es müßig ihm Provisionsinteressen zu unterstellen.

Ich selber rege mich auch regelmäßig darüber auf, dass einige Leute behaupten, Versicherungen zockten ihre Kunden ab, Banken seien da eher caritativ unterwegs. Alle Unternehmen wollen Geld verdienen, egal ob es sich um Banken, Versicherungen oder Imbißbuden handelt.

In welche Hände man seine Altersversorgung legt, ist keine Renditefrage, den die kennen wir bei einer Kapitalanlage im Voraus auch nicht, sondern eine der Konzeption der AV oder des persönlichen Geschmacks.

Und nochmal, in dieser Frage gibt es kein „richtig“ und kein „falsch“, sondern nur ein „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“.

Gruß

Nordlicht

MOD Versicherungen

Fragen nach den Kosten sollte (die Hoffnung stirbt zuletzt)
der zuständige Versicherungsvertreter kompetent beantworten können.

Irrtum, die Kosten kann man bei der Angebotserstellung nicht erkennen. Insofern erfährt der Kunde sie vor dem Vermittler, der er sieht seinen Kontoauszug eher.

Verzeihung, wo steht was von einem Versicherungsprodukt?

Die Beschreibung der anfallenden Kosten lässt auf Zillmerung schließen, welche vor allem in Versicherungsprodukten verbreitet ist, oder?

Allerdings glaube ich gehört zu haben, dass es aus Konkurrenzfähigkeitserwägungen im Vertrieb inzwischen auch gezillmerte Riester-Fondssparpläne gäbe…

Grüße,
Sebastian

Irrtum, die Kosten kann man bei der Angebotserstellung nicht
erkennen. Insofern erfährt der Kunde sie vor dem Vermittler,
der er sieht seinen Kontoauszug eher.

?

Wie soll man das verstehen? Wie soll man denn als Kunde eine informierte Entscheidung treffen, wenn die Versicherung über die Kosten selbst den VERMITTLER im Unklaren lässt? Da stellen sich ja alle Haare auf…

Grüße,
Sebastian

Wie soll man das verstehen? Wie soll man denn als Kunde eine
informierte Entscheidung treffen, wenn die Versicherung über
die Kosten selbst den VERMITTLER im Unklaren lässt? Da stellen
sich ja alle Haare auf…

Da gebe ich Dir Recht. Aber übrigens, das ist bei den Banken auch nicht anders. Meine Kinder haben Riester-Banksparpläne, da wurden uns vor dem Abschluß auch keine Kosten genannt, die standen erst im Kontoauszug.

Allerdings glaube ich gehört zu haben, dass es aus
Konkurrenzfähigkeitserwägungen im Vertrieb inzwischen auch
gezillmerte Riester-Fondssparpläne gäbe…

Nicht so ganz. Die Zillmerung wurde untersagt. Die Vertriebskosten bei Versicherungstarifen müssen jetzt über einen viel längeren Zeitraum verteilt werden, damit von Anfang an Rückkaufswerte gebildet werden.

Was hast Du denn Deinen Kindern für Riester-Banksparpläne vermittelt? :wink:

Übrigens: Da Du oben ja zugemacht hast: Es scheinen hier immer noch einige nicht mitbekommen zu haben:

Ich bin nicht (nur) gegen Versicherungen. Ich bin gegen alle Firmen, die Ihre Kosten versuchen zu verschleiern. Dabei ist es egal, ob das Banken, Versicherungen, Bausparkassen oder Sonstiges sind!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Eben, die Versicherungen dürfen ihre Kosten nicht (mehr) verschleiern, deshalb darfst du sie gar nicht (mehr)erwähnen!
(Fonds: Übrigens TER reicht bei weitem nicht aus)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Was hast Du denn Deinen Kindern für Riester-Banksparpläne vermittelt? :wink:

Beim Marktführer (wo sonst ?) DWS !! Übrigens nicht von mir vermittelt.

Was hast Du denn Deinen Kindern für Riester-Banksparpläne vermittelt? :wink:

Beim Marktführer (wo sonst ?) DWS !! Übrigens nicht von mir
vermittelt.

Marktführer? Für Riester-Banksparpläne? Dann aber nur, weil sie von den Vermittlern wie sauer Bier angepriesen werden. Kein Wunder, wenn es dafür auch Vermittlungsprämien gibt.

Bei einem normalen Banksparplan (dieses Mal nicht vom Marktführer) kann es nämlich keine Vermittlungsgebühr geben, weil außer ein paar Euro Kontoführungsgebühr im Jahr nämlich gar nichts an Gebühren anfällt. Und die sind im vorhinein bekannt. Da scheint die DWS wohl kräftiger zuzulangen.

Eben, die Versicherungen dürfen ihre Kosten nicht (mehr)
verschleiern, deshalb darfst du sie gar nicht (mehr)erwähnen!

Genau und da musste erst der Gesetzgeber her, denn das haben die Versicherer auch nicht aus Kundenfreundlichkeit gemacht.

Aber auch wenn die Kosten jetzt ausgewiesen werden, da gibt es auch noch andere Möglichkeiten, die Kunden nicht am gesamten Anlageerfolg teilhaben zu lassen. Also werde ich die Versicherungen, neben den Banken auch weiterhin erwähnen. :smile:

Was hast Du denn Deinen Kindern für Riester-Banksparpläne vermittelt?

Beim Marktführer (wo sonst ?) DWS !! Übrigens nicht von mir
vermittelt.

Kann es sein, dass du Banksparplan mit Fondssparplan verwechselst? Ich möchte zwar nicht ausschließen, dass die DWS einen Banksparplan anbieten könnte, aber ansonsten sind sie eher im Fondsgeschäft (und wenn Marktführer, dann doch da, oder?).

Grüße,
Sebastian