Ledig, 38 Jahre, Steuerklasse 1, Steuersatz 35%
Reichen diese Angaben?
Vielen Dank für einen Tipp!!!
Grüße
Andy
Ledig, 38 Jahre, Steuerklasse 1, Steuersatz 35%
Reichen diese Angaben?
Vielen Dank für einen Tipp!!!
Grüße
Andy
hallo Andreas,
m.M nach nein!
Sprich mal mit Deinem Boss über die Unterstützungskasse. Verweigern darf er sie Dir nicht. Doch wer streitet sich schon mit seinem Brötchengeber?
(Unterstützungskasse = arbeitnehmer- (oder arbeitegeber-) finanzierte Betriebsrente). Je höher der Steuersatz, desto rentabler ist das.
Für Dich und für den AG
Grüße
Raimund
Hallo Andreas,
das ist alles nicht ganz einfach, ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema und es raubt mir schlicht den letzten Nerv.
Uneingeschränkt empfehlen kann ich Dir als Entscheidungshilfe vor allem die wirklich gute und umfangreiche Broschüre „Tipps zur Riester-Rente mit Ihrer persönlichen Entscheidungshilfe“ ín der Reihe BfA-Wegweiser. Sie versucht absolut neutral und systematisch in den vier Schritten 1. Persönliche Vorsorgeanalyse, 2. „Riester-Rente“ oder andere Vorsorgeprodukte?, 3. „Riester-Rente“ für private Vorsorge oder betriebliche Altersvorsorgung nutzen?, 4. Welches Produkt der "Riester-Rente? zu einer fundierten Entscheidung zu verhelfen. Sie stellt vor allem recht vollständig die prinzipiellen Vor- und Nachteile der einzelnen Vorsorgemöglichkeiten dar (leider ist der steuerliche Aspekt ein wenig „dünn“ beleuchtet) und ist kostenfrei z.B. unter http://www.bfa.de zu erhalten.
Mit Einschränkungen (weil leider die steuerlichen Auswirkungen bei Rentenbezug so gut wie nicht beurteilt werden) empfehlenswert sind auch die unterschiedlichen Tests konkreter Produkte der Stiftung Warentest in ihrem Organ „Finanztest“, das Du z.B. bei den Verbraucherzentralen einsehen kannst (auch ältere Ausgaben).
Einen guten „Riester-Rechner“ habe ich beim Online-Auftritt der Zeitschrift Capital unter http://www.capital.de gefunden. Er will die Situation im Alter mit und ohne Riester an Hand Deiner persönlichen Daten analysieren und gegenüberstellen. Da er ziemlich kommentarlos „im Raum steht“ bietet er sich vermutlich erst als letzter Schritt in einem komplexen (oder besser leider notwendiger Weise viel zu komplizierten) Entscheidungsfindungsprozess an.
Ein schnelles „Ja“ oder „Nein“ zur Riester-Rente ist m.E. nicht möglich. Es erfordert wohl in vielerlei Hinsicht eine aufwendige und ausgefuchste Analyse der eigenen Lebenssituation und -perspektiven, die weit über die Angaben hinausgehen, die Du mit Deinen Angaben gemacht hast. Ich halte diesen Aufwand aber für gerechtfertigt und notwendig, weil jede Entscheidung enorme Auswirkungen haben kann, die später ggf. nur noch schlecht oder gar nicht mehr geändert werden kann. Man muss allerdings auch deutlich sagen, dass man aus politischer Sicht heute gar nicht alle relevanten Bedinungen (z.B. Steuersätze etc.) beurteilen kann, die gelten werden, wenn man Rentenbezieher sein wird. Hier liegt auch ein wesentliches Argument gegen die Riester-Rente; auf der anderen Seite ist m.E. tendenziell damit zu rechnen, dass „Nicht-Riester-Vorsorgeprodukte“ in Zukunft nicht mehr so sehr in der Fördergunst der Politiker stehen werden. Aber nix Genaues weiß keiner.
Wenn noch jemand weitere brauchbare Quellen zu unserem Thema kennt, bin ich für jede Information dankbar.
Es grüßt
Ulrich
Hallo Ulrich,
klar raubt es Dir den Schlaf. ist ein Thema, über das sich trefflich streiten lässt. Außerdem so kompliziert, dass selbst absolute Spezialisten nicht 100 % durchblicken.
Eins glaube ich kann man aber sagen: je höher der Steursatz, desto weniger ist die Riesterrente interessant.
Zur Zukunft: im Gegensatz zur Betriebsrente riecht die Riesterrente schon nach Leichenschauhaus, um es mal bildlich zu sagen.
Die Gesellschaften haben sich hier voll vergallopiert: sie glaubten, hier würde es das Geschäft des Jahrhunderts entwickeln. Das Gegenteil ist der Fall. So wenig Abschlüsse und so viel Storni hat´s noch nie gegeben. Und die Verwaltungskosten? Immens! Für die Versicherungen kein besonders guten Geschäft. Ich vermute, dass diesde Versicherungsform die nächsten 10 Jahre nicht übersteht.
Die Betriebsrente dagegen ist ein „alter Hut“ und wurde vor kurzem aktualiriert. Früher ging der AG ein ziemliches Risiko damit ein. Heute überhaubt keines. Ja er verdient sogar daran. Die Betriebsrente ist eines der 3 Alterdsvorsorgesäulen, die schon von jeher vom Gesetzgeber gefördert wurde. Es sit die rentabelste Versivcherungsform… wenn genügend Steuern bezahlt werden. So ab 30 % wirds interessant. Es ist genau genommen ein Steuermodell. Eines, das der Staat sehr gerne sieht: entlastet es doch sein Staatssäckel von Sozialhilfekosten.
Mach mal eines: lass Dir mal ausrechnen, was es bringt, wenn Du eine Betriebsrente zeichnest. Da sind sich alle Fachleute einig: dagen kommt keine Riesterrente an.
Ich habe so ein Berechnungsprogramm, leider noch in DM. Muss es endlich auf den neusten Stand bringen. Aber wenn Du willst, dann sende ich Dir (mit E-mail) so einen Vergleich LV -> Direktversicherung -> Betriebsrente.
Dazu sollte ich nur wissen, was Du monatlich brutto verdienst.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
klar raubt es Dir den Schlaf.
na ja, den Schlaf raubt mir Riester noch nicht, den Nerv hatte ich gemeint. 
ist ein Thema, über das sich
trefflich streiten lässt.
Wohl wahr. Ich stelle oft fest, dass viele irgendwann aber einfach resigniert aufgeben.
Außerdem so kompliziert, dass selbst
absolute Spezialisten nicht 100 % durchblicken.
Auch wahr: Ich habe einen Steuerberater in der Verwandtschaft, der an dem Kram auch schier verzweifelt; wie soll ich denn dann wohl klarkommen?!
Eins glaube ich kann man aber sagen: je höher der Steursatz,
desto weniger ist die Riesterrente interessant.
So stimmt es sicher nicht: Je mehr Steuern Du zahlst, umso größer ist der Vorteil heute, da Deine Aufwendungen bist zu einem Höchstbetrag voll als Sonderausgaben abzugsfähig sind (z.Z. sind die Aufwendungen ja überdies noch sozialabgabenfrei). Da man die daraus resultierende Rente voll versteuern muss und nicht nur mit dem Ertragsanteil, ist die Frage, wie hoch der Steuersatz (inklusiv Vorsorgefreibeträge) anzusetzen ist, wenn man ins Rentenalter kommt. Das wird individuell sehr unterschiedlich sein, weil es sowohl aus persönlicher als auch aus politischer Sicht über einen Zeitraum von meist mehreren Dekaden schlecht zu antizipieren ist. Und genau da ist ein Hauptproblem der Riesterrente. Stiftung Warentest hat deshalb an der Stelle wohl auch mehr oder weniger aufgegeben und nur vage Andeutungen gemacht.
Ich vermute, dass diese Versicherungsform die nächsten 10 Jahre
nicht übersteht.
Da bin ich mir auch ganz sicher. Sie wird modifiziert werden, aber es wird sicher keinen neuen Paradigmenwechsel geben. Und das wird aller Voraussicht schon in dieser Legislaturperiode (und vermutlich dann immer mal wieder und auch an der normalen Umlagenversicherung) geschehen, wenn man den Unkenrufen aus Berlin trauen kann?!
Die Betriebsrente dagegen ist ein „alter Hut“ und wurde vor
kurzem aktualiriert.
Jo, diese „Versicherung“ habe ich als Mensch, der als Angestellter in „Öffentlicher Armut“ lebt, schon seit Jahren bei der Versogungskasse des Bundes und der Länder (VBL) qua Tarif. Nach der Umstellung, sie funktioniert seit Anfang des Jahres jetzt mehr oder weniger analog zum System der BfA, kann Dir niemand mehr so recht verraten, was am Ende dabei herausspringen wird. Sicher ist aber wohl, dass im Unterschied zu früher, diese zweite Säule bei den Jüngeren zur Alterversorgung im Sinne einer Aufrechterhaltung des Lebenstandards allein nicht mehr ausreichen wird, wenn man nicht noch weiter vorsorgt; das hat u.a. den Hintergrund, dass ein nicht unerheblicher Anteil der Einlagen (40%, I don´t know) für eine eventuelle Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenversorgung verbraten wird (ist ja auch o.k.).
Mach mal eines: lass Dir mal ausrechnen, was es bringt, wenn
Du eine Betriebsrente zeichnest. Da sind sich alle Fachleute
einig: dagen kommt keine Riesterrente an.
Das ist sicher richtig.
Ich habe so ein Berechnungsprogramm, leider noch in DM. Muss
es endlich auf den neusten Stand bringen. Aber wenn Du willst,
dann sende ich Dir (mit E-mail) so einen Vergleich LV ->
Direktversicherung -> Betriebsrente.
Danke für Dein Angebot. Aber meine speziellen Bedürfnisse wird es nicht abdecken, vermute ich (s.o.).
Es grüßt
Ulrich