Hallo!
Kannst Du das nochmal etwas genauer ausführen, ich kann den Gedankengängen grad nicht so folgen.
Gruß
Jörg
Hallo!
Kannst Du das nochmal etwas genauer ausführen, ich kann den Gedankengängen grad nicht so folgen.
Gruß
Jörg
Das stimmt nicht so !!!
Hallo Money-Schorsch,
ich möchte hier erstmal nur kurz auf folgendens in deinem Beitrag eingehen:
„die Garantiekonzepte greifen und der Vertrag renditetechnisch ab dann vollkommen tot ist. Dann bekommst Du am Ende vielleicht nicht mal die Kosten (Provisionen für die Bank) wieder rein.
Kunden, welche die UniProfiRente vor Januar 2009 abgeschlossen haben, haben genau dieses Problem“
Dies ist so nicht richtig. Man könnte den Eindruck haben dies gelte für alle vor Januar 2009 abgeschlossenen Verträge.
Dies ist aber falsch, betroffen war nur ein bestimmter Kreis von Kunden.
Das es bei diesen Fällen keine gute Lösung war so zu handeln ist eine andere Sache. Nur muss man faierweise sagen, nachher ist man an der Börse immer schlauer
„Renditetenisch“ diese Verträge auch nicht tot, es wurde in Rentenfonds umgeschichte, die allerdings aufgrund des geringen Renditeniveaus zur Zeit nicht viel bringen können.
Bei einem Teil der Verträge werden die neuen Beiträge wieder in den Aktienfonds investiert.
Wie gesagt überdas Vorgehen kann man diskutieren.
Diese Art für Verträge machen allerdings schon Sinn, bei einer sehr langen Laufzeit, da die Garantie nur zum Laufzeitende greift.
Guten Rutsch
Börsenfan1968
Infos und Nachfragen
Hallo Horde,
bevor man weitere Tipps egeben kann mal einige Nachfragen.
Du schreibst:
Mein Mann ist gehaltlich sehr gut gestellt (deutlich über 120T€/Jahr).
und dann weiter
„Aber z.B. liegt unser Grenzsteuersatz nicht bei 30% wie im Angebot genannt sondern gute 15-20%drunter…“
Das ist nicht nachvollzierbar und ist auch so nicht möglich.
Bei einem zur verst. Einkommen von 90TEuro wäre der Grenzsteuersatz 38%.
Gut alles auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums
https://www.abgabenrechner.de
oder als direklten Link
https://www.abgabenrechner.de/uebersicht_ekst/tarifh…
nachlesbar.
Achja noch dazu
„wegen der guten Provisionen für die Bank tun und nicht weil es für mich gut ist. Ich würde mein Geld lieber in eine KapitalLV anlegen.Was meint Ihr dazu?“
Das du ganz ordentlich Provisionen an die Versicherung zahlst für die KapitalLv ist dir aber schon klar ? Oder ?
An wenn du Provisionen etc zahlst ist letzendlich doch egal oder ?
Wichtig ist ein gutes Produkt zu bekommen, das auch zu Dir passt.
Dazu noch
„Außerdem empfinde ich es so, dass ich für 40 Jahre lieber etwas solides, sicheres (wie eine LV) hätte als in einen Fonds zu investieren. Was meint ihr?Verschenke ich hier Förderungen“
Hier unterliegst du Vorurteilen.
Ein Fonds -> wobei mir diese allgemeine Formulierung nicht gefällt, denn es gibt so ziemlich alles im Fondsbereich
-> Aktienfonds, Rentenfonds, Hedgefonds, Rohstofffonds etc
Also muss man sich erstmal im klaren sein über was man genau spricht.
Beim Autokauf unterscheidet man doch auch genau oder ?
Was hat ein Polo schon mit einem Ferrari gemeinsam ?
Aktienfonds invstieren in Unternehmen.
Sinnvoll sind dabei für den normanlen Anlger Aktienfonds die in grosse Unternehmen invesierten.
Noch ein Hinweis:
Die KapitalLv muss natürlich auch das Geld der Kunden investieren.
Und wie macht sie dass ?
Richtig , in Immobilien, Renten, Aktien, Rnetenfonds, Aktienfond etc.
Einen schönen Tag noch
Börsenfan1968
Hallo cooler,
Ganz ehrlich, ich würde einen Banksparplan schon deshalb nicht
abschließen, weil er eine große Verarsche ist.
Der BSP wird als quasi kostenfrei dargestellt (als ob es in
Deutschland irgendein/e Dienstleistung/Produkt gibt, welches
kostenfrei angeboten werden kann), das ist lachhaft. Die
Kosten eines BSP sind zuallerst mal indirekt. Mein gutes Geld
wird mit einem jämmerlichen Zins bedacht - das sind schon mal
meine (indirekten) Kosten( von dem gerade noch akzeptablen
Lockzins im ersten Jahr mal abgesehen).
Gleichzeitig wird aber mein Geld für 10-14% verliehen - die
Margen sind bei diesem Produkt die Kosten!
Ja super, dann dürfte man ja gar kein Geld bei der Bank haben, das ist doch kein Argument. Gibt mir denn ein Versicherer die Rendite die er erwirtschaftet komplett weiter? Natürlich nicht.
Nach deiner Logik müsste man dann ja alles Geld komplett selber anlegen, um keinen zu haben, der was von der Rendite abschröpft.
Ein BSP muss auch sicher nicht die allerbeste Rendite bringen, aber besser als einen Bausparvertrag mit Riester finde ich ihn allemal.
Darüberhinaus sind die Kosten in der Rentenphase völlig
unbestimmt…immerhin muss das angesparte Kapital später in
eine lebenslange Rente umgewandelt werden.
Da hast du leider vollkommen recht. Das ist ein Problem, wie bei den Fondssparplänen auch. Im allerschlimmsten Fall müsste man im Alter alles in einen guten klassischen Riester umschichten. Näheres werden wir wissen, wenn es die ersten Riester-Rentner gibt.
Übrigens, wenn man die Bedingungen genau studiert, stellt man
auch fest, dass es KEINE Kostengarantie gibt: Die Bank kann
die Verwaltungskosten oder ähnliches selbständig ändern!
Gut, dass man bei Riester jederzeit für geringes Geld den Vertrag wechseln kann!
Wie meinen!?
Du meinst wahrscheinlich eine Kündigung in den ersten 5
Jahren?
Für einen normal denkenden Menschen ist das nur eine
theoretische Erwägung. Immerhin müssen die Beiträge für
Riester (Alterseinkünftegesetz) nicht mehr regelmäßig
eingezahlt werden. Sollte also jemand in einen fin. Engpass
kommen, lässt er den Vertrag in dieser Zeit ruhen (es besteht
halt in dieser Zeit kein Anspruch auf Zulage und den
Sonderausgabenabzug).
Ich habe mich auf Money-Schorschs Aussage bezogen, dass man bei Riester „Minus“ machen könnte. Dem habe ich widersprochen.
Es kann also nicht
passieren, dass man die Kosten nicht wieder reinholt.Manche Leute sind spezialisiert darauf, die exotischen und
relativ unwichtigen Aspekte in den Vordergrund zu rücken, wenn
es ihrer Sache dient!
Ich verstehe den Sinn deines Satzes nicht. Soll das eine Kritik an Money-Schorsch sein?
Gruß cooler
P.S. Es bleibt allerdings dabei: Einem 55 jährigen würde ich
tatsächlich den BSP als erste Wahl anbieten!
Und ich würde bei der Altersgrenze eben noch etwas weiter runter gehen. 
Wie ich schon öfters gesagt habe, ein GUTER Riester-Vertrag würde sicherlich besser performen, aber die meisten Menschen haben eben keine Ahnung und wählen einen schlechten. Ich denke, wir sind uns einig, lieber einen Banksparplan als eine fondsgebundene LV mit ihren extremen Kosten. Deshalb empfehle ich oft den Leuten, die sich nicht auskennen (und sich nicht die Zeit nehmen, sich zu informieren) einen BSP, um auf der sicheren Seite zu sein. Nie behaubte ich, dass es nicht auch bessere Produkte gibt.
Ich wünsche dir trotz unser häufigen Meinungsverschiedenheiten einen Guten Rutsch! 
Granini
guten tag, horde,
jetzt bist du wahrscheinlich genauso schlau wie vorher.
stelle dir bitte erst diese zwei fragen:
willst/sollst du für dein einkommen ab 65 jahren sparen?
wenn ja, was ist dann für dich auf den weg dahin und ab 65 jahren das wichtigste?
wenn du die fragen für dich beantwortest hast und dir beraterische unterstützung holst, kommen wahrscheinlich viele produkte gar nicht mehr in frage. und du kannst dich auf das wesentliche konzentrieren.
bartholomäus
Hallo Granini,
hätt ich jetzt so nicht gedacht, so weit bist du von mir meinungstechnisch gar nicht entfernt! (Wir können uns ja noch einigen: Schon ab 50 J. ist ein BSP mit die erste Wahl!..OK?).
(Trotz manchmal harter Gefechte) Ebenso einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Gruß cooler
Hallo und frohes Neues!!
Dies ist so nicht richtig. Man könnte den Eindruck haben dies
gelte für alle vor Januar 2009 abgeschlossenen Verträge.
Dies ist aber falsch, betroffen war nur ein bestimmter Kreis
von Kunden.
Wenn ich das richtig sehe, dann sind alle Verträge betroffen, die zu Beginn der Finanzkrise in Aktien investiert waren. Oder ist das falsch?
Das es bei diesen Fällen keine gute Lösung war so zu handeln
ist eine andere Sache. Nur muss man faierweise sagen, nachher
ist man an der Börse immer schlauer
Ich mache ja auch niemandem einen Vorwurf. Aber es wäre sicher nicht dumm, aus der Vergangenheit zu lernen.
„Renditetenisch“ diese Verträge auch nicht tot, es wurde in
Rentenfonds umgeschichte, die allerdings aufgrund des geringen
Renditeniveaus zur Zeit nicht viel bringen können.
Bitte korrigiere mich, wenn ich das falsch sehe:
Die Erträge aus den Renten werden benötigt, um bis zum Ende der Laufzeit wieder die eingezahlte Summe zu erreichen (so was wie CPPI). Auf diese Beiträge gibt es am Schluss so kaum eine nennenswerte Rendite. Wenn jetzt noch die Zinsen steigen, wird es für die Rentenmanager richtig spannend.
Bei einem Teil der Verträge werden die neuen Beiträge wieder
in den Aktienfonds investiert.
Da es sich wohl meist um sehr lange Laufzeiten handelt, werden die Beiträge bei den nächsten Crashs jeweils in die gleiche Falle laufen.
Diese Art für Verträge machen allerdings schon Sinn, bei einer
sehr langen Laufzeit, da die Garantie nur zum Laufzeitende
greift.
Das sehe ich anders. Durch die lange Laufzeit besteht eine große Gefahr, dass durch zwischenzeitliche Börsencrashs das Kapital gerade wegen der Garantiezusage immer wieder auf dem toten Gleis landet.
Um die Garantie zum Laufzeitende darstellen zu können, muss die Union eben früh genung die Reissleine ziehen.
Gruß Money-Schorsch
Hallo,
das Problem dürfte die Frage sein, wie die Union die Garantie darstellen kann.
Vom Grundkonzept (stark vereinfacht und unvollständig) funktioniert das ungefähr so:
Ich zahle heute 100 Euro ein. Nehmen wir beispielsweise eine Laufzeit von 30 Jahren an, dann müssen also diese 100 Euro in 30 Jahren wieder vorhanden sein.
Da ich aber grundsätzlich die Chancen des Aktienmarktes nutzen möchte, kann ich das Geld nicht einfach aufs Sparuch legen. Also stellt sich die Frage: Wieviel darf ich in Aktien legen, um in 30 Jahren sicher meine 100 euro zurück zu haben?
Dafür schaut man sich an, was am Rentenmarkt (z.B. Staatsanleihen) zu erzielen ist. Gibt es z.B. auf dreißig Jahre Laufzeit 5% p.a., dann muss ich heute ca. 24% meines Kapitals anlegen, um in 30Jahren durch die Zinsen auf 100% zu kommen.
Die restlichen 76% kann ich am Aktienmarkt investieren. Selbst bei einem Totalverlust bekäme ich am Ende noch aus den Renten meinen Beitrag wieder zurück, hätte aber keine Rendite erzielt.
Die Praxis ist aus verschiedenen Gründen viel komplizierter. Die Gesellschaften versuchen z.B., das Ganze flexibler zu gestalten und in guten Börsenphasen noch mehr vom Aktienmarkt zu profitieren.
Treten dann herbe Verluste bei den Aktien ein, muss irgendwann der gesamte Betrag in Renten umgeschichtet werden, um am Ende die Garantie zu sichern.
Dadurch kann man von späteren Anstiegen an den Börsen nicht profitieren.
Jetzt klarer?
Gruß vom Money-Schorsch
Aber da viele Kunden die Werbung: „Meine, Frau, mein Auto,
mein Haus, meine Yacht“ tief in ihrem Herzen verinnerlicht
haben, haben es die entsprechenden Anbieter ziemlich leicht!
Hallo cooler,
wir zwei einer Meinung! Wenn das kein versöhnlicher Jahresausklang war… 
Wenn Deine obige Theorie stimmt, müsste sich der GenoVerbund ja bei den Sparkassen für die super Werbung bedanken, wen sie den Weg freigemacht haben … .
Gruß vom Money-Schorsch
Warum erwähnst du aber keinen Riester-Banksparplan? Das wird
(wenn man nicht gerade ganz genau weiß wann man bauen will)
wohl besser sein als ein Bausparvertrag.
Hallo,
ganz ehrlich:
Weil ich davon keine Ahnung habe. Gibt´s sowas wirklich?
Am Anfang von Riester hat wohl nur die Mainzer Volksbank sowas angeboten und damit Bundesweit für Furore gesorgt.
Ob sich das mittlerweile etabliert hat, habe ich nie verfolgt.
Gegen Banksparpläne habe ich irgendwie noch aus Zeiten von Prämiensparen und VL-Banksparen eine kleine Aversion.
Sorry. Danke für die Ergänzung
Dies ist so nicht richtig. Man könnte den Eindruck haben dies
gelte für alle vor Januar 2009 abgeschlossenen Verträge.
Dies ist aber falsch, betroffen war nur ein bestimmter Kreis
von Kunden.Wenn ich das richtig sehe, dann sind alle Verträge betroffen,
die zu Beginn der Finanzkrise in Aktien investiert waren. Oder
ist das falsch?
Nur die Verträge mit (mehr oder weniger) geringer Restlaufzeit waren betroffen. Ich weiß keine genaue Altersgrenze, aber meine gleichaltrigen Freunde waren ziemlich sicher nicht betroffen (~30 Jahre).
Da es sich wohl meist um sehr lange Laufzeiten handelt, werden
die Beiträge bei den nächsten Crashs jeweils in die gleiche
Falle laufen.
Wenn bis zum Crash ein ausreichendes Renditepolster aufgebaut ist, ist man „sicher“. Die kürzliche Situation ist langfristig betrachtet eine Ausnahme, weil es solche langlaufenden Verträge noch gar nicht gibt und viele Riesterer lebenszeitmäßig sehr spät in die Altersvorsorge eingestiegen sind.
Das sehe ich anders. Durch die lange Laufzeit besteht eine
große Gefahr, dass durch zwischenzeitliche Börsencrashs das
Kapital gerade wegen der Garantiezusage immer wieder auf dem
toten Gleis landet.
Wie gesagt, ein einmal aufgebautes Polster macht den Extremfall extrem unwahrscheinlich. In Zukunft werden die meisten Inhaber von Verträgen mit kurzer Restlaufzeit hoffentlich eine längere bereits zurückgelegte Zeit haben.
Jemand, der mit 30 angefangen hätte zu riestern und zur Finanzkrise z.B. 55 gewesen wäre, hätte trotz seiner geringer Restlaufzeit mit der Absicherung kein Problem bekommen, weil er selbst nach dem Absturz im Plus gewesen wäre (wenn ich mich gerade nicht verrechnet habe, hätte er z.B. bei monatlicher Investition in den DAX von 1/1984 bis 1/2009 einen durschnittlichen Einstiegskurs von 2166 gehabt).
Grüße,
Sebastian
Hallo,
ganz ehrlich:
Weil ich davon keine Ahnung habe. Gibt´s sowas wirklich?
Am Anfang von Riester hat wohl nur die Mainzer Volksbank sowas
angeboten und damit Bundesweit für Furore gesorgt.
Ob sich das mittlerweile etabliert hat, habe ich nie verfolgt.Gegen Banksparpläne habe ich irgendwie noch aus Zeiten von
Prämiensparen und VL-Banksparen eine kleine Aversion.Sorry. Danke für die Ergänzung
Hallo,
na aber, gibt schon dutzende Angebote davon.
Die Zinssätze liegen momentan so um die 3% (der Spitzenreiter bietet nicht auf Dauer garantierte 3,5%). Dazu kommen dann Boni nach erreichten Sparjahren, meistens in Schritten von 0,5 Prozentpunkten.
Ausserdem ist der Zins an einen vorgegeben Zins gekoppelt, man kann also erwarten, dass er die nächsten Jahre noch steigen wird.
Ich denke, man schafft damit locker 4% Rendite und das ohne Kosten.
Im Endeffekt ist somit in der Praxis sogar deutlich mehr Zins garantiert als bei einer klassischen Versicherung.
Verrentung ist aber leider noch ungeklärt und sehr gute klassische Versicherer schaffen dann wohl auf längere Zeit ca. 1% mehr Rendite (nach Kosten).
Gruß
Granini
Ich denke, man schafft damit locker 4% Rendite und das ohne
Kosten.
Ui, ui, ui, das ist aber unglaublich optimistisch! Ich vermute eher das Gegenteil!
Im Endeffekt ist somit in der Praxis sogar deutlich mehr Zins
garantiert als bei einer klassischen Versicherung.
Sehr optimistisch!
Übrigens inerhalb der Gesellschaften gibt es große Unterschiede!
Verrentung ist aber leider noch ungeklärt :
Aber ganz dicke! Und zwar auch im Hinblick auf die Kosten!
Gruß cooler
Ui, ui, ui, das ist aber unglaublich optimistisch! Ich vermute
eher das Gegenteil!
Aber wieso? Hast du dir die Berechnung des Zinses mal genauer angeschaut? Davon abgesehen, was wäre das Problem für die Bank für „Festgeld“ 4% zu geben? Das ist ein ganz normaler Zinssatz, nur im Moment liegen wir eben etwas drunter.
Sehr optimistisch!
Übrigens inerhalb der Gesellschaften gibt es große
Unterschiede!
Nö, wir sind ja momentan in einer Niedrigzinsphase und trotzdem liegt der Zinssatz deutlich über der (nach Kosten) garantierten Rendite.
(Ok, Altverträge mit 4% gibt es, die seien mal ausgenommen)
Was meinst du denn mit Unterschieden? Mir ist keine Gesellschaft bekannt die freiwillig mehr garantiert. Oder was meintest du?
Natürlich gehe ich auch nicht davon aus, dass eine KLV über lange Zeit nur 2,25% erwirtschaftet. Bloß, der einzig wahre Vorteil, nämlich die Garantie bei einer klassischen Anlage, ist gerade mal Inflationsausgleich. Mir wäre das als Garantie (die nun mal immer Rendite kostet) zu wenig.
Verrentung ist aber leider noch ungeklärt :
Aber ganz dicke! Und zwar auch im Hinblick auf die Kosten!
Ja. Aber was hindert mich daran, wenn ich in 10 Jahren sehe, wie die Verrentung gemacht wird, das Guthaben zu einem klassischen Versicherer zu übertragen? Ich bin auch nicht der Meinung, dass die Lebenserwartung in den nächsten 10 Jahren deutlich ansteigen wird, als wäre das kein Nachteil.
Um mal OT zu werden: ich bin sogar der Meinung, dass das massenhaft passieren wird mit den Bank- und Fondssparplänen. Da werden sich die Gesellschaften noch umgucken. Ich hätte ein Höchstalter für den Wechsel bei Riester vorgegeben, z.B. 50 oder 55 Jahre.
Gruß
Granini
Hallo Sebastian,
kannst Du die Methode, nach welcher die Union die Garantie sicher stellt, näher beschreiben?
Was spricht dafür, dass bei einer längeren Laufzeit mit den Beiträgen, die vor 2008 eingezahlt wurden, noch eine Rednite erzielt werden kann?
Und wie kann erreicht werden, dass nicht noch zwei oder drei weitere solcher Abschwünge während der Laufzeit auch die künftigen Beiträge in der Garantiezone festzementieren?
Dein Dax-Beispiel setzt voraus, dass man im Aufschwung immer zu 100% partizipiert.
Wenn aber die Auwärtsdynamik jedesmal durch die „Garantiebremse“ ausgebremst wird, dann funktioniert das nicht.
Ich finde, das ist ein extrem kompliziertes Thema.
Gruß vom Money-Schorsch
Im Prinzip Ja.
Es ist genau as Problem, das „ältere“ Union-Riesterer letztes Jahr haten. Als die Börsen ganz unten waren hat das Garantiekonzept von Union gegriffen und die Verträge wurden in Renten umgeschichtet. Dadurch haben die Riesterer zum schlechtesten Kurs verkauft und erhalten zukünftig nur noch die bescheidenen Renditen des Aktienfonds.
Also zur falschen Zeit das falsche Produkt mit dem falschen Alter.
Gruß
Jörg
Hallo Schorsch,
kannst Du die Methode, nach welcher die Union die Garantie
sicher stellt, näher beschreiben?
Erstmal ein Cave: ich habe mich damals nicht für Union, sondern für die DWS entschieden, die die Garantie anders darstellt. Daher weiß ich es nur grob.
Aber im Endeffekt ist es so, wie du es in deinem Nachbarposting geschildert hast, nur mit „Trick“:
Ich zahle heute 100 Euro ein. Nehmen wir beispielsweise eine Laufzeit von 30 Jahren an, dann müssen also diese 100 Euro in 30 Jahren wieder vorhanden sein. […] Wieviel darf ich in Aktien legen, um in 30 Jahren sicher meine 100 euro zurück zu haben?
Dafür schaut man sich an, was am Rentenmarkt (z.B. Staatsanleihen) zu erzielen ist. Gibt es z.B. auf dreißig Jahre Laufzeit 5% p.a., dann muss ich heute ca. 24% meines Kapitals anlegen, um in 30Jahren durch die Zinsen auf 100% zu kommen.
Die Union macht es - soweit ich weiß - so: Es wird zu 100% in Aktien angelegt. Sobald bei Wertverlust das Aktienvermögen die Schwelle erreicht, bei denen Renten die Garantie gerade noch darstellen können (die 24% von oben) wird alles in Renten umgeschichtet.
Was spricht dafür, dass bei einer längeren Laufzeit mit den
Beiträgen, die vor 2008 eingezahlt wurden, noch eine Rednite
erzielt werden kann?
Vor allem die Tatsache, dass sie nicht umgeschichtet wurden. Wenn noch viel Restlaufzeit besteht, ist die Verlusttoleranz größer, weil ein viel kleineres Restvermögen ausreicht, um mit Rentenanlage die Garantie sicherzustellen (z.B. die 24% von oben).
Und mit steigender bereits vergangener (d.h. sinkender noch verbleibender) Vertragsdauer bilden bereits erzielte Gewinne (selbst ein bloßer Inflationsausgleich macht über eine lange Laufzeit schon viel aus) einen immer größeren Puffer… D.h. wenn der Effekt der langen Restlaufzeit mit ihrer Verringerung kleiner wird, wird der Effekt aus der vergangenen Laufzeit größer.
Zusammengefasst: der junge Sparer wird durch seine große Restlaufzeit geschützt, der jung eingestiegene, gealterte Sparer wird durch seine bereits erzielte Rendite geschützt. Verloren hat der alt eingestiegene mit wenig Restlaufzeit. Und genau die Gruppe hat bei Union jetzt in der Krise gelitten. Junge Sparer wurden nicht umgeschichtet.
Und wie kann erreicht werden, dass nicht noch zwei oder drei
weitere solcher Abschwünge während der Laufzeit auch die
künftigen Beiträge in der Garantiezone festzementieren?
Wer bereits durch den letzten Abschwung in Renten „zementiert“ wurde, hat für die Neuanlage ein höheres Risiko… aber er erhält immerhin für die Einzahlungen während der Krise einen niedrigen Einstiegskurs, was ihn für eine Weile schützt (so lange, bis der durchschnittliche Einstiegskurs angestiegen ist).
Ich finde, das ist ein extrem kompliziertes Thema.
Das stimmt. Wie es Union genau macht, weiß ich auch gar nicht. Ich glaube, sie verraten es auch nicht zu 100%.
Viele Grüße,
Sebastian
Hallo Sebastian,
danke für Deine Erläuterungen. Das erklärt Deine Aussage, warum die Grupe „alt und arm“ am härtesten betroffen ist und klingt plausibel.
Wie es Union genau macht, weiß ich auch gar nicht.
Ich glaube, sie verraten es auch nicht zu 100%.
Hofentlich wissen sie es selbst 
Mir persönlich fehlt zu den Genossen irgendwie das Zutrauen. Aber das muss kein Maßstab für Andere sein.
Gruß vom Money-Schorsch
Klarstellung
Hi Money-Schorsch,
die Aussage
„Wenn ich das richtig sehe, dann sind alle Verträge betroffen, die zu Beginn der Finanzkrise in Aktien investiert waren. Oder ist das falsch?“
ist wirklich falsch.
Ich weiss garnicht wie diese Behauptung überhaupt in die Welt kommt.
Ansonten gilt, das Produkt muss u.a dem Alter entsprechend sein und der jeweiligen Risikoneigung.
Gruss
Börsenfan1968
Hallo Horde,
ich finde riestern lohnt sich heutzutage für fast jeden und das auch doppelt: es gibt staatliche Zulagen und eine lebenslange Rente. Schau doch mal auf www.riestermeister.de, da findet man verschiedene Beispielrechnungen, die das deutlich machen. Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidung.
lg, polly