Lokalanästhetikum

Grüße aus dem sonnigen NRW!

Ich habe da eine Frage, die mir sozusagen auf der Haut brennt:

Welche Wirkstoffe werden in der, sagen wir mal handelsüblichen, Lokalanästhesie verwendet und wie setzten diese sich zusammen?

Und kann man eine gewisse Immunität gegen diese aufbauen oder von vornerein keine Reaktion auf diese Mittel zeigen?
Das Internet hat da bis jetzt keine Antworten preisgeben wollen.

Es ist bereits meine dritte OP mit einer „versuchten“ lokalen Betäubung.(Ich hatte nur drei) Und alle Male hat diese nicht eingesetzt. (Ein mal war das gesammte Praxispersonal da und hat mich angegafft wie in einer Freakshow, war sehr unangenehm)
Ich bin kein Weichei, aber es wär schon gut zu wissen, falls größere Eingriffe vorgenommen werden müssten. (Und eine Flasche Hochprozentigen trage ich nicht unbedingt die ganze Zeit mit mir herum :smiley:)

Moin,

Welche Wirkstoffe werden in der, sagen wir mal
handelsüblichen, Lokalanästhesie verwendet und wie setzten
diese sich zusammen?

ich kenn zB. Lidocain (Xylocain®) oder Prilocain (Xylonest®)…

Und kann man eine gewisse Immunität gegen diese aufbauen oder
von vornerein keine Reaktion auf diese Mittel zeigen?

Es ist bereits meine dritte OP mit einer „versuchten“ lokalen
Betäubung.

Warum hast du nicht deinen behandelnden Arzt gefragt was er verwendet hat und warum es nicht wirkte? Er sollte dir am ehesten weiterhelfen können.

HTH
J~

Hallo…

interessant sind auch die „Umstände“ unter denen operiert wurde… so wirken Lokalanästhetika z.B. in entzündetem Gewebe überhaupt nicht gut.

Viele Grüße.

Ich war einfach nur froh, als es vorbei war, da hatte ich nicht die Gedanken ihn nochmal nach sowas zu fragen. Hatte ja ein bischen mit mir selber zu kämpfen :smile:

Das Problem ist mein „Hausarzt“ weiss davon auch nichts, will sich aber imformieren zu dem Thema. Da ich grundsätzlich keinen Ärzten traue (weil die nie auf das hören was ich sage und immer alles unbedingt besser wissen müssen) wollt ich selber mal für mich rausfinden was es ist.

Gibt es denn eine Möglich an sich sowas testen zu lassen, ohne das ich gleich abhängig werde?

Moin,

Und kann man eine gewisse Immunität gegen diese aufbauen oder
von vornerein keine Reaktion auf diese Mittel zeigen?

ein Studienkollege zeigte bei Lokalanästhetika keine Reaktion.
Fiel ihm recht unangenehm bei einem Eingriff auf. Er ließ es testen und keines der damals (vor gut 25 Jahren) üblichen Mittel wirkte bei ihm.
Warum und wie, kann ich leider nicht sagen.

Gandalf

Grundsätzlich kann ich dein Misstrauen persönlich nachvollziehen.

Da ich grundsätzlich keinen Ärzten traue

Aber das hier:

und immer alles unbedingt besser wissen müssen)

liegt in der Natur der Sache und ist auch gut so. Die haben das studiert. Das heißt nicht, dass - mal seltener, mal öfter - man in konkreten Dingen auf Schnarchnasen oder schlimmer trifft. Aber irgendwelche Selbstexperimente sind mit Sicherheit der falsche Weg.

Du hast einen Hausarzt (gut), der sich informieren will (doppelt gut). Damit hast du offenbar einen Arzt an der Hand, der sich a. kümmert und b. nicht planlos daher schwätzt oder tut, wenn er sich seiner Sache nicht sicher ist. Was bitte willst du mehr? Aus eigener Erfahrung heraus sind das in der Regel die Ärzte, die sehr wohl ihre Grenzen kennen und nicht an einem herumdoktern, nur weil sie was nicht aus der Hand geben wollen.

Was du mit dem Hausarzt ggf. überlegen solltest: Das Einschalten eines Anästhesisten.

Als jemand, der selbst von Unverträglichkeit gegen Medikamente aus dem Bereich betroffen ist, kann ich dir nur raten, das konsequent und professionell klären zu lassen! Damit spasst man nicht.

LG Petra

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Moin,

Ich war einfach nur froh, als es vorbei war, da hatte ich
nicht die Gedanken ihn nochmal nach sowas zu fragen. Hatte ja
ein bischen mit mir selber zu kämpfen :smile:

warum haste denn nicht gleich zu Beginn der Behandlung den Arzt klar informiert? Es wird nicht in seinem Sinne sein den Patienten leiden zu lassen.

Das Problem ist mein „Hausarzt“ weiss davon auch nichts, will
sich aber imformieren zu dem Thema.

Das ist ja völlig in Ordnung so. Wobei es sicher (auch) sinnvoll wäre _jetzt_, wo du den Gedanken hast ihn noch mal zu fragen, deinen Arzt von deiner OP zu fragen.

Da ich grundsätzlich
keinen Ärzten traue (weil die nie auf das hören was ich sage
und immer alles unbedingt besser wissen müssen) wollt ich
selber mal für mich rausfinden was es ist.

Selbst rausfinden ist immer gut, schließlich bist DU die wichtigste Person bei einer Behandlung. Allerdings solltest du den Ärzten schon trauen, sie aber vielleicht mal von dem Sockel runterholen auf den du sie evtl. gestellt hast. Wenn ein Arzt die Arroganz besitzt nicht das zu tun was „du ihm sagst“ im Sinne von was ihr gemeinsam abgesprochen habt, dann geh zu einem anderen.
Das Ärzte „immer alles besser wissen wollen“ kenne ich eigentlich nur hier aus dem Internet. Im realen Leben habe ich fast durchweg gute Erfahrungen gemacht und bekomme normalerweise von ihnen auch Handlungs empfehlungen denen ich dann zustimmen kann oder nicht bzw dazu erstmal Fragen stellen kann.

Gibt es denn eine Möglich an sich sowas testen zu lassen, ohne
das ich gleich abhängig werde?

Da würde ich dir den Gang zu einem Anästhesisten empfehlen, die gibts auch niedergelassen. Vielleicht kann die auch ein „Schmerzzentrum“ in einem Krankenhaus weiter helfen? Anrufen hilft :smile:

HTH,
J~

Liebe Petra,

sehr gute Antwort - aber wenn die Grundhaltung des Fragenden gegenüber dem Befragten nicht stimmt, dann Hilft auch

Das
Einschalten eines Anästhesisten.

nicht. Das ist meine Erfahrung nach 25 Jahren Arbeit mit und an Patienten.Gruß aus NRW .