Lokales Netzwerk über Server mit DSL ans Internet

Hallo Forum!

Ich soll bald einen Server aufsetzen (der außerdem 24/7 laufen soll wegen Remotezugriff), welcher hauptsächlich als Datei- und Mailserver laufen soll. Außerdem soll er noch die Clients (2-3 Stück) ans Internet verbinden. Habe mir gedacht, es wäre am besten dem Server 2 Netzwerkkarten zu geben:
-die eine wird mit einem Switch verbunden, an welchem wiederum die Clients hängen
-die andere an das DSL-Gerät
Irgendwie sind mir an dieser Lösung aber Zweifel aufgekommen, unter anderem weil man doch auch - viele - DSL-Router direkt an ein Switch anschließen kann, welches die Clients und den Server gleichberechtigt zum Internet verbinden.
Gegen letztere Lösung spricht m.E. allerdings, dass so die Clients ein höheres Sicherheitsrisiko für das interne Netzwerk bergen.
Weder der DSL-Anschluss, noch irgendwelche anderen Komponenten sind bis jetzt bestellt. Ich würde mich über jegliche Tipps und Ideen freuen!

Viele Grüße, johnjackson

Moien

Gegen letztere Lösung spricht m.E. allerdings, dass so die
Clients ein höheres Sicherheitsrisiko für das interne Netzwerk
bergen.

Jein: Die Lösung mit Server zwischen DSL und LAN hat Vorteile, aber nur wenn man sehr genau weiss was man tut. Ottonormal und auch die meisten PC-kundigen bekommen es nicht hin aus der Situation Profit zu schlagen.

Die DSL-Router enthalten einen NAT. Der schützt gegen alle Angriffe die von aussen angestossen werden (keiner am Rechner und Angriff von einem 3.). Der schützt nicht wenn einer den falschen Link anklickt, e-mails ,… oder wenn ein Rechner zum Spamversender wird.

Bei einem Server zwischen DSL und LAN kann man per Firewall Dinge wie Spamversender aufhalten. Man begrenzt also den Schaden. Der Server könnte auch einen http-washer und e-mail Scanner laufen lassen. Aber die Einrichtung solcher Sachen ist komplex und man handelt sich sehr viele Probleme ein (zocken => 2x Ports freigeben).

cu

Moien

Gegen letztere Lösung spricht m.E. allerdings, dass so die
Clients ein höheres Sicherheitsrisiko für das interne Netzwerk
bergen.

Jein: Die Lösung mit Server zwischen DSL und LAN hat Vorteile,
aber nur wenn man sehr genau weiss was man tut. Ottonormal und
auch die meisten PC-kundigen bekommen es nicht hin aus der
Situation Profit zu schlagen.

Hmm…naja, ich habe viel Erfahrung mit Linux - aber halt nur im Desktopbereich.

Die DSL-Router enthalten einen NAT. Der schützt gegen alle
Angriffe die von aussen angestossen werden (keiner am Rechner
und Angriff von einem 3.). Der schützt nicht wenn einer den
falschen Link anklickt, e-mails ,… oder wenn ein Rechner zum
Spamversender wird.

Na gut, solche Angriffe wären vernachlässigbar, da die Clients ohnehin alle auf Linux laufen werden. Ok, alle außer ein Notebook, das zu allem Überfluss auch noch Outlook benutzen wird…
Aber interessant, dass das gegen alle Angriffe von außen wirkt…

Bei einem Server zwischen DSL und LAN kann man per Firewall
Dinge wie Spamversender aufhalten. Man begrenzt also den
Schaden. Der Server könnte auch einen http-washer und e-mail
Scanner laufen lassen. Aber die Einrichtung solcher Sachen ist
komplex und man handelt sich sehr viele Probleme ein (zocken
=> 2x Ports freigeben).

cu

Danke für die Antwort!

Viele Grüße, johnjackson