hi coco,
meine idee dazu ist:
ich denke mal, das es davon abhängt, welchen zugang ein mensch zum einen zu seinen gefühlen hat. denn wenn der zugang (aus welchen gründen auch immer) schlecht ist, die verdrängung „gut“ funktioniert, kann es sein, das die person „gar nichts merkt“.
(ich glaube sogar, das jeder mensch der heutigen zeit letztlich probleme damit hat - der eine mehr, der andere weniger)
da es ja auch die varianten gibt, das man lacht, obwohl es gerade etwas sehr trauriges gibt oder wütend ist, obwohl man angst spüren „müsste“,
kann ich mir des weiteren auch vorstellen, das es die auch die variante gibt, das jemand der sonst bei einer bestimmten „sache“ z.b schmetterlinge im bauch fühlen würde, nun andere gefühle in sich trägt.( meiner erfahrung nach ist das sogar sehr sehr üblich und eher schon fast eine art prozess nötig, hier wieder „zu sich“ zu finden).
so kann ich mir beide o.g. möglichkeiten vorstellen.
ob es im grunde eine fix zugeordnete körperliche reaktion gibt - also je nach gefühl - weiss ich nicht.
bei mr weiss ich nur, ich kann nie rot werden - selbst wenn mir etwas peinlich wäre (solche zeiten gabs ja mal, deshalb weiss ich das noch*g)
und ich neige null zu schwitzigen händen. - aber ich erinnere mich an andere reaktionen, die satt dessen aufgetreten waren.
auch wenn das deine eigentliche frage nicht so ganz berührt - denk mal an menschen denen es angeblich gut geht und die aufmal tot umkippen - herzinfakt z.b oder andere schwere erkrankungen in sich tragen, die eigentlich anhand von bestimmten einschränkungen oder ähnliches spürbar sein "müssten. hier hat der mensch wohl gelernt, alle signale zu übersehen. ich denke fast, um das zu können, muss man schon bei meinen obigen 2 varianten „sehr weit fortgeschritten“ sein,
ich kannte mal wen, der hatte extremen bluthochdruck, schwere diabetis und herzprobleme nebst anderen dingen - nix gemerkt angeblich - von ur auf gleich tot - um nur mal ein beispiel dieser „variante“ zu nennen.
in dem (und anderen mir bekannten) fall weiss ich, dass er schon lange keinen oder einen schlechten zugang zu seinen gefühlen hatte und auch zu seinem körper wenig kontakt.
mir erscheint es so, wenn die verbindung unterbrochen wurde im extremfall, sind solche hm…*findekeinewortdafür* kaum verwunderlich.
was nun die von dir genannte person in verbindung mit depression betrifft - hier könnte es ja sein, das es mit der erkrankung zu tun hat, das die person körperlich andere dinge spürt bei bestimmten gefühlen als „früher“ (wenns früher anders war). auch medikamente könnten nat. veränderungen herbeiführen. im grunde kann ich mir aber vorstellen, das eine psychische erkrankung stets verwirrungen mit sich bringt - also in dem von dir genannten bereich meine ich nun konkret.
andererseits wie schon gesagt wurde - solange er spürt, ists doch wunderbar. würde sich gar nichts mehr tun, er sich wie innerlich tot fühlen, fände ich das eher hm…bedenklich.
wenn ein mensch einen infekt hat - je nach schwachstelle - leidet er unter stets einer erschwerten auswirkung - der eine wegen der lunge, der andere wegen den nebenhöhlen oder die ohren sinds.
so ähnlich denke ich es mir auch hier…jeder hat so seinen schwerpunkt - nur eben aus anderen gründen:wink:
kürzer gings leider nicht*g
LG
nina