Loopback device

Hallo Leute,

Ich habe folgendes Problem: Ich habe hier das Image einer 512MB-Partition einer CF-Card in Form einer Datei vorliegen. Das Image ist ein 1:1 Abbild der Partition (wurde mittels dd erstellt). Nun möchte ich das darin enthaltene Filesystem unter W2K mounten, sprich es soll als eigenes Laufwerk am Rechner erscheinen. Normalerweise macht man das mittels loopback device (zumindest unter Unix). Wie geht das unter Windows?
Weder Google noch vivissimo.com brachten brauchbare Ergebnisse.
Herzlichen Dank im voraus für alle Antworten,
Pürsti

P.S.: Für alle, welche dd nicht kennen: Damit kann man echte Images machen, da es einfach vom Input Byte für Byte einliest, ohne sich irgendwelche Gedanken zu machen, ob oder was für ein Filesystem vorhanden ist, und dies in den Output schreibt. Somit ist das Ergebnis immer so gross wie der Input, sprich eine 512 MB Partition (auch wenn sie leer ist) ergibt immer eine 512 MB Datei.

DD macht sich sicher keine Gedanken über das Filesystem, Windows aber schon - ist überhaupt ein von Windows lesbares Filesystem drauf oder etwa ext2 o.ä.?

Wenn Ja, könnte man das Image auf eine entsprechende Partition einer Festplatte speichern.

Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin

Das Image ist ein 1:1 Abbild der Partition (wurde mittels dd
erstellt).

(Ist wahrscheinlich eine FAT-Variante)

Nun möchte ich das darin enthaltene Filesystem
unter W2K mounten, sprich es soll als eigenes Laufwerk am
Rechner erscheinen.

Vergiss es. Windows wird auf das Vieh nicht ohne weiteres zugreifen können. An einfachsten wäre das zurückspielen auf einen Stick.

cu

Danke und weiter Infos
Danke an die 2 Antworter.
Es handelt sich um komprimiertes NTFS, also etwas, womit W2K etwas anfangen kann. Zur Zeit mache ich es wie vorgeschlagen: Ich spiele das Image auf einen Datenträger zurück, um auf die Daten zu zugreifen. Aber das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein (siehe Unix oder MacOS X). Nach meinen bisherigen Windows-Erfahrungen kann Windows sehr viel, wenn man weiss, wo man welchen Registry-Eintrag erzeugen muss. Vielleicht gibt es da draussen jemand, der den „Geheim-Code“ verrät?

Nochmals Danke, dass Ihr geantwortet habt,
Pürsti

P.S.:
Nicht von Bedeutung für das Problem, aber falls es jemand interessiert: Bei der CF-Card handelt es sich um den Systemdatenträger eines WinXP-Embedded-Systems. Für das Klonen der CF-Cards nehmen wir eine selbsterstellte Linux-Bootdisk. Aber Linux kann mit NTFS relativ wenig anfangen - abgesehen davon, dass wir auf den Desktops W2K einsetzen und ich meinen Kollegen Linux nicht zumuten will.