ich habe meinen Namen auf verschiedenen Seiten unterschiedlicher Herausgeber wiedergefunden. Auf welchem Wege ließe sich deren Beseitigung erwirken? Gibt es Alternativen dazu und was für ein Aufwand ist damit jeweils verbunden?
Das ist gut. Gibt´s auch einen, der nicht meint, durch mich sich die Restzeit seines Lebens finanzieren zu können? Ich meine, wir kennen die Anwälte doch. Oder? Erst mal Vorkasse und dann die Garantie auf Restzahlung haben wollen. Hinterher heißt´s nur spitz: Außer Spesen nichts gewesen.
Aber gut, wenn Du es mir sagst, werde ich es mal versuchen. Aber meinen Möglichkeiten, den richtigen RA zu finden, sind enge Grenzen gesetzt. Schade um´s Geld. Neee. Ich suche lieber nach dem Ausweg statt nach dem Rechtsweg. Überhaupt, der würde mich sicher nur wieder an den Ausgangspunkt zurückbringen. Anwalt? NEIN DANKE1
ich bin jetzt mal bei Deinem Mail davon ausgegangen, das Dein name wiederrechtlich z.B. im Impressum genannt wurde. Dramldier hat hier einen anderen Aspekt genannt, den ich ausser acht gelassen habe, der die Sache aber uU. anders aussehen lässt.
Das ist gut. Gibt´s auch einen, der nicht meint, durch mich
sich die Restzeit seines Lebens finanzieren zu können?
Naja, Du kannst zuerstmal schauen wie Dein name dahin gekommen ist, ob das alles seine Richtigkeit hat und ggf. den Betreiber fragen Deinen namen von der Internetseite zu nehmen.
Ich bin davon ausgegangen, das das alles schon durchexerziert wurde und das es sich eben um eine nichtberechtigte Namensnennung handelt - wobei dann eben zu klären ist ob das überhaupt rechtlich relevant wäre.
mal die Zukunft nicht so schwarz. Hörst Du? Ich kann nicht jede Wahrheit ertragen. Auch wenn vieles geht, aber bei Anwendung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung sollte man nicht so leicht über die Frage „Wie löscht man selbst veröffentlichte Meinungen?“ drüber hinweg huschen. Meine ich, zumindest. Was meinst Du?
gar nicht. Seiten werden nicht gelöscht, weil jemand meint,
ihm gefällt der Inhalt nicht.
Findest Du nicht, dass wir uns unterstützen sollten, die veröffentliche Meinungen in Internetseiten löschen zu dürfen, wenn man seine Meinung vieleicht mal geändert hat? Seine geschriebene Meinung ändern zu können sollte jedem ermgölicht sein.
Wenn es um den Namen geht, dann wäre erstmal zu fragen, wie
der Name dort hingekommen ist.
Und wenn klar ist, dass dem Ereignis vorausging, dass jemand zum Beispiel einen lapidaren Leserbrief ins Netz gestellt hatte, jedoch mittlerweile seine Meinung revidiert hat?
Gibt es Alternativen
dazu und was für ein Aufwand ist damit jeweils verbunden?
Eher sinnlos - jede Seite im WWW kann ja kopiert, gespiegelt,
verschickt werden. Selbst wenn alles auf aktuellen Seiten
gelöscht werden könnte, fände sich der Name vermutlich immer
noch bei http://www.archive.org.
Ja gut. Weißt Du, ob und welche politischen Intitiven oder Parteien es gibt, die das Problem erkannt haben, dass man selbst veröffentlichte Meinungen zur Zeit offenkundig nicht löschen lassen kann?
ja. ich habe Dich verstanden. Nun gut. Mal sehen. Vielleicht sollte man zuerst mal den direkten Weg wählen.
Hilfreich wäre es zu wissen, ob man auf die Löschung einer selbst ins Netz gestellten Meinung einen gesetzlichen, also nicht nur rechtlichen, Anspruch hat.
dass jemand
zum Beispiel einen lapidaren Leserbrief ins Netz gestellt
hatte, jedoch mittlerweile seine Meinung revidiert hat?
dann steht ihm frei, noch einen zu schreiben und zu hoffen, dass er veröffentlicht wird. Im Netz hat er sogar den Vorteil, dass er seine Gegendarstellung auf jeden Fall publik machen kann. Ob es jemand liest, ist eine andere Frage.
Weißt Du, ob und welche politischen Intitiven oder
Parteien es gibt, die das Problem erkannt haben, dass man
selbst veröffentlichte Meinungen zur Zeit offenkundig nicht
löschen lassen kann?
Nein. Leute stellen ohne Not ihre Ansichten (oder was auch immer) ins Netz und schreien hinterher nach dem großen Radiergummi? Wer sollte sich denn damit rumplagen…
Deine informationelle Selbstbestimmung fängt damit an, über eine Veröffentlichung nachzudenken. Vorher.
Deiner Meinung fehlt es am notwendigen Einfühlungsvermögen.
Das können die deutlichen Worte, mit der Du Deine Meinung vertrittst und wofür ich Dir ausdrücklich danke, nicht ersetzen. Von daher ist Deine Meinung leider nicht überzeugend. Was motiviert Dich, so zu denken? Das wüsste ich gerne, um Dich wenigstens verstehen zu können.
Bislang vertrittst Du offenkundig nur, dass das Internet vor den Nutzern zu schützen sei. Sollte das nicht umgekehrt so sein? So lange es an einer bestimmten Person fehlt, an die die Meinung gerichtet ist, müsste es genau so möglich sein, diese Meinung zurückziehen zu dürfen, wie es bei einem gewerblichen Inserat auch der Fall ist.
Alles andere wäre sittenwidrig.
Sollte ich hier Äpfel mit Birnen verglichen haben, bitte ich um Entschuldigung.
Klar kann man seine Meinung ändern ! Jederzeit und so oft man will.
Aber die Meinungs-ÄUßERUNGEN kann man doch nicht rückgängig machen. Weder im Internet noch sonst irgendwo.
Wenn man einen Leserbrief bei einer Zeitschrift einreicht, ein Referat für die Schule schreibt oder bei einer TV-Diskussion mitmacht - Alles ist auch nach Jahren noch wortwörtlich nachzulesen bzw anzuschauen.
Wieso sollte man fürs Internet eine Ausnahme machen ?
Es wäre ja eine Horror-Vorstellung, wenn jeder seine Meinungsäußerungen nachträglich beliebig löschen oder ändern könnte.(George Orwell läßt grüßen!)
Na ja, manchen Politikern würde es wohl schon gefallen …