Hi Berlind,
Bei mir wird es in Kürze eine Veränderung geben, und zwar
werden ich in eine eigene Wohnung ziehen.
Herzlichen Glueckwunsch!
Ich habe mir immer, wenn wir in der Wohnung waren, um
irgendwas zu werkeln, putzen, etc., Gedanken gemacht, warum
ich eine innere Blockade zu haben scheine.
Und da ist mir aufgefallen, dass ich mein noch-zuhause, bei
meinen Eltern nicht loslassen kann/will, weil ich Angst habe
vor dem, was kommt, und es irgendwie noch keine Sicherheit für
mich darstellt.
Ist schwierig, weil ich nicht glaube, dass es da ein „Patentrezept“ gibt das fuer jeden passt.
Ich bin mit 19 bei meinen Eltern ausgezogen und „musste“ ein Jahr spaeter wieder zurueck, weil ich mir allein keine Wohnung leisten konnte. Es war nicht einfach, aber ich habe ein gutes Verhaeltnis zu meinen Eltern.
Mir hat es damals ein Gespraech mit meinen Eltern geholfen, in dem sie mir gesagt haben, dass sie immer fuer mich da sein werden, komme was wolle. Das hat mir ein verdammt gutes Gefuehl gegeben und mich so manches Mal in meinen Entscheidungen beeinflusst.
Ich wohne in Irland und bin somit ein ganzen Stueck von „zu Hause“ weg, natuerlich vermisse ich meine Family und Freunde, 'mal mehr und 'mal weniger, aber ich habe meine Entscheidung in den letzten Jahren nicht bereut.
Jedenfalls wuensche ich Dir einen „gesunden Abnabelungsprozess“, wie weit ziehst Du denn von Deinen Eltern weg? Es gibt doch Telefon…
liebe Gruesse,
Astrid