woher stammen die Eintragungen auf der allerersten Lohnsteuerkarte, die ein Berufsstarter erhält?
Es ist schon zu lange her - habs vergessen - im Netz wurde ich nicht fündig.
Muß man ein Formular ausfüllen und ankreuzen oder werden alle Daten nach Vorlage des Personalausweises aus der Datenbank des Einwohnermeldeamtes entnommen?
Das Ur-Problem betrifft in diesem Fall das Feld Religionszugehörigkeit. Kann man diese Eintragung umgehen, damit keine Kirchensteuer abgezogen wird, ohne aus der Kirche auszutreten?
woher stammen die Eintragungen auf der allerersten
Lohnsteuerkarte, die ein Berufsstarter erhält?
aus der Einwohnermeldedatei
Muß man ein Formular ausfüllen und ankreuzen oder werden alle
Daten nach Vorlage des Personalausweises aus der Datenbank des
Einwohnermeldeamtes entnommen?
genau - denn dort steht alles drin incl. Familienstand , Nachwuchs, Religionszugehörigkeit , Adresse etc.
Das Ur-Problem betrifft in diesem Fall das Feld
Religionszugehörigkeit. Kann man diese Eintragung umgehen,
damit keine Kirchensteuer abgezogen wird, ohne aus der Kirche
auszutreten?
Nö - die paar Kröten für einen Vereinsaustritt sollte es einem schon wert sein, wenn man keine Lust mehr hat kirchlichen Prachtbauten mitzufinanzieren - oder man trete einer Religionsgemeinschaft bei, bei der man nichts bezahlen muss … wenn man denn meint, unbedingt einer Gruppe angehören zu müssen, nur um an etwas glauben zu können ;o)
bin zwar nicht Hexerl, aber ich erinnere mich noch dran. Bin extra vor der ersten Lohnsteuerkarte zum Amtsgericht. Die sagten mir dann, sie bräuchten meine Lohnsteuerkarte. Also zum Rathaus spaziert, mir eine katholische Lohnsteuerkarte geholt, dann wieder zum Amtsgericht.
Das war dann allerdings kein großer Akt. Einfach eine Erklärung unterschrieben und dann hat der nette Mensch das „katholisch“ auf der Lohnsteuerkarte gestrichen.
Wie wurde man kirchlich erfasst?
Bei der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt, also kurz nach der Geburt.
Was würde der Austritt ungefähr kosten?
Kommt drauf an, in welchem Bundesland du wohnst. In NRW gibt es erst seit kurzem eine Gebühr (30,- €). Andernorts ist es noch kostenlos.