Lottogewinn

hallo timekiller,

auch als laie kann man anders als sehr konservativ anlegen.
und bei einer großbank biste mit deinen millionen an der falschen adresse, wie unzählige tests zeigen.
auch wenn die großbanken da natürlich anders sehen.
*lach*

strubbel
$:open_mouth:)

Hallo Josef,

Volltreffer! Das war ein wichtiger Aspekt meiner Überlegung.
Die Bundesobligation hat in den 10 Jahren von 1993 bis 2002 mit durchschnittlich 4,7% rentiert.
Wenn Du jedoch am 8. Juni (2,49%) gekauft hättest, hättest Du schon 58.300,-- EUR anlegen müssen, um damit Deinen Freibetrag mit Werbungskostenpauschale auszuschöpfen.

Gruß Fritz

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Hallo Sven,

als interessierter Laie möchte ich hier kein Urteil abgeben.
Dafür kenne ich mich viel zu wenig aus.

Als Basisinvestment in Immobilien wäre mir dieser Fonds zu riskant.
Meine Überlegungen:
Bei einer selbstgenutzten Immobilie, die ich nicht mehr verkaufen will, ist mir ein Wertverlust völlig schnurz.
Bei einer Kapitalanlage in Immobilien, egal ob direkt oder indirekt über einen Fonds, kann und darf mir dies gar nicht wurscht sein.

Der Fonds hat einen vergleichsweise hohen Ausgabeaufschlag.
Ist es für den Vertrieb womöglich schwierig, das Ding an den Mann zu bringen?

Der Fonds ist international ausgerichtet,- notiert aber in Euro.

Die Wertentwicklung innerhalb der letzten drei Jahre war stark überdurchschnittlich.
Hat vielleicht der im gleichen Zeitraum ebenfalls stark gestiegene Euro Einfluß aus den Kurs?

Wäre interessant, die Einschätzung eines Profis zu hören.

Gruß Fritz

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Hallo Rudolf,

meine Berechnung habe ich vor 20 oder 30 Jahren gemacht.
Du weißt schon,- in der guten, alten Zeit eben.
Damals gabs noch 10 Spiele pro Schein und nur eine Ziehung in der Woche.
Spiel 77 und Spiel 6 kommt mir auch unbekannt vor.

Kann es sein, daß in Deine Wahrscheinlichkeitsrechnung vom 1 : 14 000 000 die Superzahl, oder wie das Jackpot-Dingsbums heißt, eingeflossen ist?
Gab´s damals auch noch nicht.

Noch was!
Zitate bitte nicht verändern.
Zwischen
… keinen Volltreffer … und
… einen Volltreffer … besteht schon ein Unterschied.
Wahrscheinlich ein Versehen.

Noch ein Rat unter uns:
Die Zahlen die sowieso nicht gezogen werden, brauchst Du garnicht erst zu tippen.

Gruß Fritz

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danke an alle, noch mehr tips?

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Hallo Friedrich,

Als Basisinvestment in Immobilien wäre mir dieser Fonds zu
riskant.

Als Basisinvestment in Immobilien ist ein offener Fonds gegenüber dem Kauf einer Immobilie (egal ob selbstgenutzt oder vermietet) auf jeden Fall besser:

  • man investiert nur Geld, das bereits vorhanden ist (bei Immobilien nimmt man üblicherweise einen Kredit auf)
  • man kann mit viel kleineren Summen einsteigen und somit auch weniger verlieren
  • man muß keine Folgekosten eines Fehlinvestments tragen (Stichwort: Schrottimmobilie)
  • die Risikostreuung ist auf jeden Fall größer als bei einer einzelnen Immobilie
  • man kann jederzeit verkaufen und somit wieder raus aus dem Investment (bei Immobilien nur schwer möglich).

Meine Überlegungen:
Bei einer selbstgenutzten Immobilie, die ich nicht mehr
verkaufen will, ist mir ein Wertverlust völlig schnurz.

Bist Du Dir in der heutigen globalisierten Zeit wirklich sicher, dass Du nicht umziehen musst ? Beim Anblick Deiner Vika (Techniker) halte ich das eher für unwahrscheinlich (Mobilität).

Weiterhin haben schon viele ihre Immobilie verkaufen müssen, weil sie z.B. aufgrund von Notfällen das Geld brauchten.

Oder was machst Du, wenn der Standort plötzlich nicht mehr so gut ist (Flugplatz, Änderung der sozialen Schichtung usw.). Wenn vorher schon keine Wertsteigerung da war, ist der Verlust hinterher riesengroß. Passiert bei einem Fonds nicht.

Bei einer Kapitalanlage in Immobilien, egal ob direkt oder
indirekt über einen Fonds, kann und darf mir dies gar nicht
wurscht sein.

Wie schon gesagt: eigentlich auch nicht bei einer selbstgenutzten Immobilie. Übrigens brauchst Du die Wertsteigerung schon alleine, um keinen Verlust zu machen. Denn wenn Du den Gesamtbetrag einschl. Schuldzinsen anschaust, zahlst Du das 2 - 3 -fache des Kaufpreises, bis die Immobilie Dir gehört.

Der Fonds hat einen vergleichsweise hohen Ausgabeaufschlag.
Ist es für den Vertrieb womöglich schwierig, das Ding an den
Mann zu bringen?

  1. kauft man Fonds immer über Internet-Vermittler, die einen hohen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag geben
  2. muß die Rendite auf jeden Fall höher sein als der Ausgabeaufschlag und das ist sie in diesem Fall. Andere Immo-Fonds haben übrigens ähnlich hohe Aufschläge
  3. wäre der Vertrieb wesentlich einfacher, wenn der Aufschlag geringer wäre (man nennt Vertriebler, die nur „billig“ können in der Automobilzulieferbranche auch gerne mal „Verschenker“).

Der Fonds ist international ausgerichtet,- notiert aber in
Euro.
Die Wertentwicklung innerhalb der letzten drei Jahre war stark
überdurchschnittlich.
Hat vielleicht der im gleichen Zeitraum ebenfalls stark
gestiegene Euro Einfluß aus den Kurs?

Die Anlage erfolgt sowohl in Europa als auch international. Einen Teil kann auch der Euro als Einfluss haben. Das gilt allerdings auch für alle anderen internationalen Anlagen (wobei eine Anlage nur innerhalb von Deutschland keinerlei Rendite mehr bringen würde…

Wäre interessant, die Einschätzung eines Profis zu hören.

Würde mich auch interessieren.

Grüsse

Sven

Hallo Sven,

ich glaube, wir reden da aneinander vorbei.
Bist Du sicher, daß Dich „meine“ Meinung zu dem Fonds interessiert hat?

Kapitalanlage:
Ein Immobilienfonds, oder eine vermietete Immobilie, ist zweifelsohne eine Kapitalanlage.
Eine selbstgenutzte Immobilie, hat aber auch den Charakter eines langlebigen Konsumgutes.
Auch wenn sie zunächst natürlich jede Menge Kapital bindet.

Wenn Du Dir heute ein Nudelsieb kaufst, ist es nach der Kasse, (als Kapitalanlage) schlagartig nahezu wertlos.
Nicht weil sein Gebrauchswert für Dich geringer wurde, sondern weil der Markt für Gebrauchtnudelsiebe als eher eng anzusehen ist.
Dir selbst kann das Ding aber noch Jahre und Jahrzehnte Freude bereiten.
Es interessiert Dich einfach nicht, was Du dafür an der Nudelsiebbörse bekommen würdest.

Folgekosten eines Fehlinvestments:
Was denkst Du, wer die Folgekosten trägt, wenn Dein Fondsmanager Schrottimmobilien kauft?

Notfälle:
Der Notgroschen muß immer vorhanden sein und darf nur für Notfälle angetastet werden.
Wer seinen Notgroschen zur Finanzierung einer Immobilie mißbraucht, hat nichts verstanden.

Kredit für selbstgenutzte Immobilie:
Da muß man sich schon im klaren darüber sein, auf was man sich einläßt.
Ob man es sich zutraut oder nicht.
Eine überstürzte Handlung kann böse ins Auge gehen.
Alle von Dir angeführten Argumente und noch viele mehr, muß man sich vergegenwärtigen und gegeneinander abwägen.
Die Verantwortung für Deine Entscheidung nimmt Dir niemand ab.

Verstehe mich bitte nicht falsch.
Ich will Dir Deinen Fonds doch nicht madig machen.
Wenn er Deinen Ansprüchen genügt, ist es doch okay.
Aber er ist auch nicht der Universaldeckel, der immer und überall auf jeden Topf paßt.
Meiner Meinung nach sollte ein Teil des Vermögens in Immobilien stecken.
Ich für mich halte bis zu 50% bei selbstgenutzter Immobilie, und bis zu 20% bei Immobilienfonds, für angemessen.

Der eine baut sich ein Haus, der andere fährt einen Porsche, der dritte fotografiert nur mit Minolta und der vierte spart alles, und geht dafür vorzeitig in den Ruhestand.
Und jeder hat die für sich richtige Entscheidung getroffen.
Sei doch froh, daß wir es können.

Gruß Fritz

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