Bei der Postbank gibt es ja ein Tagesgeldkonto mit 4% im Jahr,
wären 160.000€ im Jahr an Zinsen(Brutto).
Vorteile? Nachteile?
Das Problem ist, dass die meisten Tagesgeldkonten nur bis zu einem sehr geringen Betrag so hohe Zinsen ausschütten. Und dann fällt ja auch noch 25% Abgeltungssteuer an.
Nehmen wir mal an jemand gewinnt im Lotto. Letzten Mittwoch
waren ja 4.000.000€ im Pott. Also gehen wir mal von diesem
Betrag aus.
Der Gewinner möchte Lebenslang von den Einnahmen dieses
Gewinnes leben.
Wie würdet ihr diesen Gewinn anlegen?
Auf keinen Fall 100% Cash, d.h. nur Sparbuch oder so. Warum nicht? Die letzte Währungsreform, bei der das vorher gültige Geld einen Großteil seines Wertes verloren hat, ist nun auch schon wieder 65 Jahre her.
-> Es ist wohl bald mal wieder eine fällig.
Bei der Postbank gibt es ja ein Tagesgeldkonto mit 4% im Jahr,
wären 160.000€ im Jahr an Zinsen(Brutto).
Vorteile? Nachteile?
Siehe oben.
Einmal im Jahr den Gewinn abschöpfen, von 160.000€ im Jahr
lässt es sich gut leben.
Vergiss nicht die Abgeltungssteuer in Höhe von 25%, also bleiben noch EUR 120.000 im Jahr.
Was würdet ihr tun?
Streuen. Erst mal das Geld bei mehreren seriösen Banken anlegen, dann nach und nach ein Depot im Wert von 1 Mio. aufbauen (Aktien, Fonds), 1 Mio. z.B. auf dieses Konto bei der Postbank (kann mir gar nicht vorstellen, dass es da grad 4% Zinsen gibt …), und dann würde ich mich mal auf die Suche nach einer Immobilie machen,die sich gut vermieten lässt. Das müsste auch nicht unbedingt in Deutschland sein (Mieterschutz).
Ach ja: Bei so einer Summe würde ich mich von einem professionellen und unabhängigen Finanzberater beraten lassen.
Ich würde auch Anteile an so einem steuervergünstigten Sachwertfonds erwerben, z.B. ein Flugzeugfonds oder Schiffsfonds.
Auch die zahlen keine 4% - es sei denn, man würde bei Ihnen im gleichen Umfang Fonds kaufen und Ihnen dabei die Provision (= Ausgabeaufschlag) in den Rachen werfen…
Was ist denn Abgeltungssteuer? Ich dachte man zahlt auf Zinsen
ganz regulär Einkommenssteuer.
Das war früher. Jetzt zahlt man erst einmal Abgeltungssteuer, es sei denn, man hat einen Freistellungsantrag. (Der nützt einem aber bei deinem Beispiel nichts mehr, weil dann die Zinseinnahmen zu noch sind.)
Wenn der persönliche Steuersatz unter 25% liegt, kann man allerdings die Zinserträge wie bisher auf seiner Einkommenssteuererklärung angeben und zahlt dann nur den persönlichen Steuersatz. Mehr als 25% zahlt keiner mehr. (Ok, zu den 25% kommt noch die Kirchensteuer … aber wir wollen es ja mit der Genauigkeit nicht übertreiben. Immerhin hast du die 4 Mio. ja nur theoretisch
Muss man die Einkommenssteuer zusätzlich zahlen oder ist die
ganze Sache mit der Abgeltungssteuer erledigt?
Oder zahlt man die Abgeltungssteuer mit der Steuererklärung
automatisch und das Amt rechnet das auseinander?
Die Bank schaut, ob man einen Freistellungsauftrag hat.
Falls man keinen hat, führt die Bank Abgeltungssteuer ab.
Wenn man nichts weiter unternehmen will, ist die Sache damit erledigt.
Wenn der persönliche Steuersatz unter 25% liegt, macht man eine Steuererklärung und holt sich einen Teil der Abgeltungssteuer zurück.
Und wenn man ein paar Millionen gewinnt, leistet man sich einen Steuerberater
Bei der Postbank gibt es ja ein Tagesgeldkonto mit 4% im Jahr,
wären 160.000€ im Jahr an Zinsen(Brutto).
Vorteile? Nachteile?
Einmal im Jahr den Gewinn abschöpfen, von 160.000€ im Jahr
lässt es sich gut leben.
mal davon abgesehen, dass 4% sicher für so einen hohen Betrag derzeit nicht zu erhalten sind, muss die Rechnung um die Steuer und die Inflation ergänzt werden.
Wie in anderen Beiträgen angemerkt, gehen 25% Abgeltungsteuer ab. Dazu kommen Soli und ggf. Kirchensteuer. Damit ist man schon bei rund 28%.
Bleiben also noch 115.200.
Dann musst Du noch die Inflation ausgleichen, sonst verliert Dein Gewinn jedes Jahr an Wert. Bei 4% Zinsen müsste die Inflation mindestens bei 2% (eher höher) liegen. Diese 2% = 80.000,- müssen also (nach Steuer) wieder zurück aufs Konto.
Es bleiben also noch 35.200 Euro netto. Davon kann man zwar leben, aber als mehrfacher Millionär stellt man sich vielleicht einen anderen Standard vor?
ich hab mir nicht alle Posts durchgelesen (zu faul) deshalb kann es sein, dass mein Vorschlag schon genannt wurde.
Das Zauberwort lautet: Diversifikation
ein Bisschen in Immobiliem, ein Bisschen in Edelmetalle, Sparbücher, Aktien, Rentenpapiere usw.
So profitiert man aus allen Sparten (hat aber natürlich auch Verluste zu tragen). Der größte Vorteil ist jedoch die Risikostreuung. Sollte eine Anlagestrategie fehlschlagen so fangen die anderen Anlagen die Fehlanlage auf bzw. der Verlust ist verkraftbar.
bei solch kleinen Summen kann man das selbst in Angriff nehmen.
Nee, im Ernst: Einen Mix aus ETF u.ä. mit Streuung auf Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Alternativinvestments, Spezialitäten, Jumbos, Währungen.
Etwas Bargeld um mal in den Urlaub zu fahren usw.
nehmen wir weiter an, der/die Lottogewinner/In würde 2 Mios an mich spenden.Nehmen wir dazu als Gegenleistung an, ich würde ihm lebenslange Verbundenheit zusagen und ihm/ihr mit aktuellsten Geldanlagetipps für die restlichen 2 Mios zur Verfügung stehen…
könnte der/die Gewinnerin daran Geschmack finden?
nicht? Die letzte Währungsreform, bei der das vorher gültige
Geld einen Großteil seines Wertes verloren hat, ist nun auch
schon wieder 65 Jahre her.
-> Es ist wohl bald mal wieder eine fällig.
Wieso denn ?
Nur weil Panik verbreitet wird ?
Weil wie vor ganz kurzem verbrietet der „Euro kaputt geht“ ?
Naja, waren schon grossen Schalgzeilen in der Presse )))
Naja, irgendwie alles kein wirklicher Grund.
nach einer Immobilie machen,die sich gut vermieten lässt. Das
müsste auch nicht unbedingt in Deutschland sein
(Mieterschutz).
Naja, gut gemeint, aber bei „einer“ Immobilie hat man schon ein hohes Risiko und dies wird auch nicht weniger wenn Sie irgendwo im Ausland liegt.
Muss aber jeder selber wissen, nur nicht die Vorstellung haben Immobilien = relativ sicheres Investment.
Ich würde auch Anteile an so einem steuervergünstigten
Sachwertfonds erwerben, z.B. ein Flugzeugfonds oder
Schiffsfonds.
Davon würde ich abraten.
Dies sind Anlagen für Profis und nichts für den unkundigen Privatanleger.
Die Finanzkrise lässt grüssen.
Im übrigen haben Begriffe wie „steuervergünstigten“ schon viele Anleger in den Ruin getrieben, nur um mit aller Gewalt Steuer zu sparen.