Ich suche ein Programm um auf einer IDE-Platte ein LowLevel-Format durchzuführen. Ich hatte mal so ein Programm von Maxtor. Leider finde ich es nicht mehr im Internet.
Wer kann mir weiterhelfen?
Funktioniert nur mit bestimmten Controllern und genau darauf abgestimmten Programmen, am besten eignen sich Cache-Controller, die ein eigenes Formatierungs-Tool im BIOS haben. Sonst keine Möglichkeit, IDE-Festplatten low-lewel echt zu formatieren. Viele Programme sind mehr schein als sein. Warum eigentlich diese drastische Methode? Genaue Infos bitte, kann bestimmt helfen!
André
Das Tool von Maxtor gibt es immer noch:
http://www.maxtor.com/library/main.html
Du solltest aber ein Tool des jeweiligen Herstellers bevorzugen, sofern dieser eines anbietet.
Warum meinst Du, daß ein LL-Format bei Deiner Platte notwendig ist?
CU
Markus
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Hallo Thomas
Früher, bei den MFM-Platten, war das noch noch nötig bei den heutigen Plattentechnologien bringt das gar nichts mehr.
Früher bestand ein Disklaufwerk nur aus einem Motor um die Platte ins rotieren zu bringen, einem Antrieb um die Köpfe zu positionieren und den Vorverstärkern für die Köpfe. Der Rest war im Computer (Diskcontroller und Treiber). Der Treiber musste die Spur und den Lesekopf berechnen um auf die Platte zugreifen zu können, auch mussten Positionierfehler und fehlerhafte Sektoren erkannt werden.
Beim LowLevel-Format wurde dann vor die eigentlichen Daten zusätzliche Informationen wie, Spur-, Kopf- und Sektor-Nummer geschrieben. Jeder Controller-Hersteller hat die Daten ein bischen anders Codiert und somit musste man diese Informationen immer mit dem entspechenden Contoller neu schreiben können (LowLevel-Format). Dazu mussten natürlich auch die Informationen über die Anzahl der Köpfe und Spuren, sowie die Lage der defekten Sektoren bekannt sein.
Heutige Festplatten haben den Controller und einen Mikroprozessor fest eingebaut. Dadurch wird die ganze Verwaltung in der Festplatte erledigt, dadurch ist der Aufbau der Platte (anzahl Köpfe, Spuren und Sektoren) nach „Aussen“ gar nicht „sichtbar“ und der Plattenhersteller kann tun und lassen was er will. Aus kompatibilitäts Gründen wird zwar die Platte noch über Spur, Kopf und Sektor angesteuert aber die Platte rechnet das dann auf ihre tatsachlichen gegebenheiten um. (bei SCSI ist das seit Anfang an so definiert, ein Speicher besteht einfach aus einer bestimmten Anzahl Blöcken, normalerweise zu 1KB).
Defekte Sektoren werden von der Platte automatisch erkannt (schon bei der Herstellung ist eine Platte nie fehlerfrei) und die entspechenden Daten einfach an einer anderen Stelle abgelegt, dazu sind einfach einige Resevespuren vorhanden.
Eine ganze Plattenoberfläche wird nur als Servospur verwendet, darauf befinden sich nun die Informationen über Sektor und Spur (die waren ja früher vor jedem Sektor abgelegt, spart also Speicherplatz) und es wird daraus auch ein Positions-Signal gewonnen um die Köpfe genau zu positionieren. Diese Servospuren können aber nur im Werk geschrieben werden.
Also langer Rede kurzer Sinn:
LowLevel-Format bringt nix (mehr)!
MfG Peter(TOO)