Hallo, ich brauch eine Schaltung für einen StepUp-Spannungsregler von 6…25 V Vin auf 30 V Vout. Ich hab mich für den Spannungsregler LT1377 von Linear Technologies entschieden. LT stellt ein LTSpice Schematic zur Verfügung, um die Schaltung simulieren zu können. Voreingestellt ist eine Stepup-Konfiguration auf 12V Vout.
Ich kenn mich noch nicht übermäßig toll aus und dachte immer, die ausgegebene Spannung hängt hauptsächlich von dem Spannungsteiler am Feedback-Pin ab. Die interne Referenz von 1.245 V wird mit der Spannung am Feedback-Pin verglichen, die Differenz bewirkt die entsprechende Veränderung am Schalter-Tastverhältnis, wodurch die richtige Ausgangspannung eingeregelt wird. Das trifft auf die Voreinstellung auch zu:
R1 = 53.6k
R2 = 6.19k
Uref = 1.245
Vout = Uref*(1+R1/R2) = 12 V
Wenn ich R1 auf R1 = ((30/Uref)-1)*R2 = 143k stelle, steigt die Ausgangsspannung nicht auf 30 Volt sondern nähert sich ca. 18 Volt an. Eine Vergrößerung der Induktivität ergibt keine tolle Verbesserung, Vout kommt selbst bei 50µH und 10A Sättigungsstrom kaum über 24 Volt an. Wo ist der grundsätzliche Fehler?
Die Problematik taucht vor allen Dingen bei niedrigen Eingangsspannungen auf, bei größeren Eingangsspannungen >= 12 V klappt das Einregeln auf 30Volt ganz gut. Doch der Regler ist doch für 2.7…30V Eingangsspannung und bis 35 Volt Ausgangspannung ausgelegt, oder hab ich was übersehen?
an Deiner Rechnung für R1 konnte ich keinen Fehler entdecken. Daher: kann es vielleicht sein, dass Du den Pufferkondensator an Pin Vc nicht angeschlossen hast? Dieser ist sicher sehr wichtig, weil er das Signal des Fehlerverstärkers glättet, und somit für eine stabile arbeitsweise des LT sorgt.
bei solcher Schaltung kann man einiges falsch machen.
fehlende Block-C
falsche Kondensatoren (z.B. nur langsame Elkos)
zu dünne Leitungen
schlechte Masseführung
falsche Drossel (Kernmat. passend zur Frequenz und Strom)
falsche Diode ( muß schnelle Schottkydiode sein )
Gruß Uwi
ich brauch eine Schaltung für einen
StepUp-Spannungsregler von 6…25 V Vin auf 30 V Vout. Ich hab
mich für den Spannungsregler LT1377 von Linear Technologies
entschieden. LT stellt ein LTSpice Schematic zur Verfügung, um
die Schaltung simulieren zu können. Voreingestellt ist eine
Stepup-Konfiguration auf 12V Vout.
Ich kenn mich noch nicht übermäßig toll aus und dachte immer,
die ausgegebene Spannung hängt hauptsächlich von dem
Spannungsteiler am Feedback-Pin ab. Die interne Referenz von
1.245 V wird mit der Spannung am Feedback-Pin verglichen, die
Differenz bewirkt die entsprechende Veränderung am
Schalter-Tastverhältnis, wodurch die richtige Ausgangspannung
eingeregelt wird. Das trifft auf die Voreinstellung auch zu:
R1 = 53.6k
R2 = 6.19k
Uref = 1.245
Vout = Uref*(1+R1/R2) = 12 V
Wenn ich R1 auf R1 = ((30/Uref)-1)*R2 = 143k stelle, steigt
die Ausgangsspannung nicht auf 30 Volt sondern nähert sich ca.
18 Volt an. Eine Vergrößerung der Induktivität ergibt keine
tolle Verbesserung, Vout kommt selbst bei 50µH und 10A
Sättigungsstrom kaum über 24 Volt an. Wo ist der
grundsätzliche Fehler?
Die Problematik taucht vor allen Dingen bei niedrigen
Eingangsspannungen auf, bei größeren Eingangsspannungen >=
12 V klappt das Einregeln auf 30Volt ganz gut. Doch der Regler
ist doch für 2.7…30V Eingangsspannung und bis 35 Volt
Ausgangspannung ausgelegt, oder hab ich was übersehen?
Hallo,
es geht ja erstmal um die Simulation von SwitcherCAD. Die Schaltung wurde von LT dimenioniert für 5V -> 12V und klappt auch zuverlässig. Ich hab lediglich den Spannungsteiler verändert, um ne höhere Verstärkung einzustellen. Weils nicht gescheit funktioniert hat, hab ich noch die Induktivität erhöht. Deine genannten Gründe sollten deshalb eigentlich nicht das Problem sein. Kannst du dir das Schematic mal angucken?
Hallo,
bei solcher Schaltung kann man einiges falsch machen.
fehlende Block-C
falsche Kondensatoren (z.B. nur langsame Elkos)
zu dünne Leitungen
schlechte Masseführung
falsche Drossel (Kernmat. passend zur Frequenz und Strom)
falsche Diode ( muß schnelle Schottkydiode sein )
Gruß Uwi
nun mal eine grundsätzliche Frage:
hast Du den 143kOhm Widerstand für die 30Volt Ausgangsspannung in eine reale oder eine am PC simulierte Schaltung eingebaut? Wenn Du den Widerstand in eine simulierte Schaltung eingebaut hast, hättest Du das vorher sagen sollen, denn damit ist klar, dass es sich hierbei um einen Softwarefehler handelt, da die 30 Volt nicht erreicht werden. Simulationen sind gut, haben aber auch ihre Grenzen. Vertraue einer Simulation nur dann zu 100% wenn:
a) Dein gesunder Menschenverstand zum gleichen Ergebnis kommt, und
b) Du die Simulation in der Realität überprüft hast.
Gruß, Alexander
P.S. folgendes könntest Du neugierdehalber ausprobieren: statt nur R1 zu vergrößern um die 30 Volt Ausgangsspannung zu erhalten, vergrößere auch R2. Eventuell spuckt die Simulation dann die gewünschten 30Volt aus.
Jaja, es geht um die Simulation, das hab ich in der Einleitung vom ersten Beitrag geschrieben. Ich weiß nicht, ob das ein Softwarefehler ist. Bei den anderen Reglern krieg ich es auch nicht hin. Erst die Schaltung zum Testen zusammenlöten und danach simulieren? Die Simulation ist doch dafür da, damit man schon vor der Hardware-Umsetzung entscheiden kann, ob eine Schaltung funktionieren könnte oder nicht. Wenn die Simulation nicht gelingt, besorg ich mir diesen Spannungsregler doch erst gar nicht.
Ich kann die Widerstände beide ändern. Solange das Verhältnis gleich bleibt, ist das Ergebnis (Vout) auch gleich (falsch).
Am besten, ich frag direkt bei Linear Technology, ob die mir den Regler für 30 Volt dimensionieren könnten.
Danke und schöne Grüße
Hully
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
okay, nun habe ich das Problem verstanden. Natürlich sind Simulationen dazu da um herauszufinden, ob die Wirklichkeit so funktionieren könnte wie man es gerne hätte. Aber wenn sich herausstellt, dass die Simulation offensichtlich ein falsches Ergebnis liefert, warum glaubst Du ihr dann noch? Ich setze seit Jahren einen Schaltregler von Linear Technology ein, und bin sehr zufrieden mit seiner Funktion. Als R1 habe ich bislang einen 4,7Mega-Ohm Widerstand eingesetzt, und als R2 einen Transistor. Durch die Ansteuerung des Transistors kann ich die Ausgangsspannung nach Belieben variieren, und zwar im Bereich Uein bis über 30Volt. Die Hardware kümmert sich (zum Glück) einen Dreck um Simulationsergebnisse, was andersherum aber auch bedeuten kann, dass in der Simulation alles perfekt funktioniert, aber nicht in der Realität (weil Du oder die Software etwas nicht berücksichtigt hat). Darum: wenn Du es richtig machen willst, wirst Du um einen Versuchsaufbau in der Realität nicht herumkommen, denn nur auf das, was Du messen kannst, kannst Du Dich verlassen. Dies ist mein Ratschlag aus vielen Jahren Berufserfahrung. Wenn Du meinst es müsste auch anders gehen - viel Erfolg.