Ludwigsburg

Hallo,

wo kann man in Ludwigsburg gut und günstig essen gehen ( vielleicht einen schwäbischen Zwiebelrostbraten)? Anfahrt erfolgt mit der Bahn.

Vielen Dank.

Grüße

Lara

Servus Lara,

wenns nicht zu viel Aufwand ist:

Die ultimative ZRB-Adresse in der Gegend erfordert eine S-Bahn-Fahrt: Nach Stuttgart hinein, dort ans äußere Ende der Olgastraße, Ecke Immenhofer zur „Kochenbas“:

http://www.kochenbas.de/

Das ist eine städtische schwäbische Wirtschaft, ohne Schnickschnack und ohne schwerfälliges Brauereirokoko, aber mit einer sehr schönen Küche und vielen reizvollen Viertele, die bei der Umwandlung in Pilsbar, Schnitzelparadies und Balkangrill auf rätselhafte Weise von der Geschichte vergessen worden ist. Eine Institution!

Schöne Grüße

MM

Hallo Lara,

Martins Tipp ist wirklich klasse in Sachen ZRB. Hier noch die Anfahrt mit dem ÖPNV ab LB:

S4, S5 bis Stgt.-Feuersee, dort in Buslinie 43 Richtung Killesberg bis zur Hst. „Markuskirche“, dann fällst du quasi von der Bustür fast in den Kochenbas 'rein. Aber aufpassen: Die Linie 43 fährt abends nur alle 30 Min., Tagsüber alle 10 (Mo-Sa) bzw. alle 15 (So.) Min.
Verbindungen findest Du hier:
http://www.vvs.de/

&Tschüß

Wolfgang

@Martin: Wie kommt ein Monnemer an Adressen in der Metropole der schwäbischen Besatzungsmacht ???

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Servus Wolfgang,

zum Spaziergängle danach (hier, ausnahmsweise, darf wirklich das -le stehen) gehört hier noch die „Zacke“ Linie 10. Wer für Friedhöfe etwas übrig hat, kann natürlich auch noch stilechter mit dem Zwanzger zum Waldfriedhof hinauf.

@Martin: Wie kommt ein Monnemer an Adressen in der Metropole
der schwäbischen Besatzungsmacht ???

In Monnem ist jeder irgendwoher; und der Reisedrang der Schwaben ist spätestens bei der ersten Mondlandung bekannt geworden: Die berühmte herausgeschnittene Stelle von dem Mondlandungs-Film enthält die Worte, aus dem Off gerufen, „Eis gefällig die Herrschafde? Zeidonga Bier hoiße Wirschdla?“ Die Blamasch war der NASA dann doch zu groß…

Die Adresse hat mir die Ursel, ebenfalls Exil-Oberländerin, in ihrer Dibenger Zeit einmal gezeigt. Innendrin war ich dann ziemlich überrascht, ein Aquarell aus der Zeit vor der Zerstörung Stuttgarts, gemalen von einer Freundin meines Großvaters, zu sehen: Es will halt alles auf en Haufa.

Schöne Grüße

MM