Lüfter im Wäschentrockenraum

Hallo zusammen,

ich stehe gerade auf dem Schlauch: Wenn ich einen Kellerraum, in dem feuchte Wäsche getrocknet wird, zwecks Schimmelvermeidung mit einem elektrischen Lüfter versehen will, puste ich dann Frischluft von draussen rein oder die feuchte Luft nacht draussen ?

Danke und Gruß
Elton

Moin,

puste ich dann Frischluft von draussen rein oder die
feuchte Luft nacht draussen ?

ähm, wenn Du Luft nach außen pustest, dann kommt doch Luft von irgendwoher nach, oder? Ein Vakuum wirst Du kaum erzeugen.

Gandalf

Hallo!

Feuchte Luft muss gegen weniger feuchte ersetzt werden,also muss die feuchte Luft raus. Lüfter saugt also ab und bläst nach draußen.
Neue,im Idealfall trockenere Luft kommt automatisch nachgeströmt,durch Fenster/Türspalte bzw. echte Zuluftöffnungen.

Im Normalfall erreicht man das ohne Lüfter,allein durch Öffnen des Kellerfensters,zwei Fenster gegenüber wären sehr wirksam.

Und das ganze funktioniert wie jede Lüftung nur,wenn die nachströmende Luft trockener ist wie die abgeführte. Das ist im Sommer tagsüber kaum möglich,nachts schon.
Deshalb soll im Sommerhalbjahr ein Keller auch nicht tagsüber gelüftet werden. Es käme dann zum Schimmel,weil Außenluft ist warm und feucht,sie trifft auf kalte Kellerwände,Kondensat bildet sich.

MfG
duck313

Wie Duck es bereits schon sagte ist er der Irrglauben der meisten Leute im Sommer die Kellerfenster schööön weit aufzureissen.

Im Sommer ist die Luft feuchter als im Winter, an den kalten Kellerwänden konsensiert die Feuchtigkeit.

Was Sinn macht:
Im Winter im beheizten Keller Wäsche trocken, im Sommer draußen.
Im Sommer nur zu den Nachtstunden lüften.
Die Feuchtigkeit im Keller immer mit einem Messgerät kontrollieren, sollte nie über 80% steigen.

Eine Krücke die sehr aber viel Energie frisst ist ein elektrischer Lufttrockner.

Ich weiss das dass nicht befriedigend klingt aber mit einem Lüfter kann man so ein kompliziertes Problem nicht beheben. Man müsste im Sommer die Wände auf Außentemperatur heizen, aber dazu hat bestimmt niemand Lust :stuck_out_tongue:

Grüß Gott
ihr habt natürlich recht mit dem was ihr schreibt.

Im Sommer ist die Luft feuchter als im Winter, an den kalten
Kellerwänden konsensiert die Feuchtigkeit.

vom Prinzip her richtig, jedoch spielt hier noch ein anderer Grund mit hinein:

Wenn warme Luft von draußen in den Keller gelangt, kühlt sie (zumeist) ab. Die Menge Wasser in Gramm die in der Luft gelöst ist (als Dampf/Luftfeuchte) bleibt gleich - jedoch die relative Luftfeuchte in % steigt an. Somit hast du plötzlich „Waschküche“ im Keller, mit feuchten Mauern, Pfützen auf dem Boden und Probleme…

Grüße Helmut