Ich baue gerade ein 40A 12V Netzteil und muss dafür einen 63A Brückengleichrichter kühlen. Dieser hängt an einem dicken Kühlkörper, auf diesem wiederum ist einer von 3 Lüftern verbaut.
Nun meine Frage:
Kann ich, eine LED in Reihe zu dem Lüfter schalten, um zu erkennen, ob dieser kaputt ist? Weil angenommen, der Motor brennt durch o.ä. kann ja die LED nichtmehr leuchten.
Kann ich, eine LED in Reihe zu dem Lüfter schalten, um zu
erkennen, ob dieser kaputt ist? Weil angenommen, der Motor
brennt durch o.ä. kann ja die LED nichtmehr leuchten.
Lieg ich da richtig?
NEIN, du liegst da total daneben!
Meist klemmt ein Lüfter mechanisch (Staub, verharzte Lager), dann steigt der Strom sogar etwas an.
Auch die Lüfterdrehzahl ist nicht unbedingt ein gutes Mass, denn wenn z.B. irgendetwas die Lüftungsschlitze verstopft …
Das Sinnvollste ist, die Kühlkörpertemperaur zu überwachen.
Da bekommst du einen Alarm, egal ob der Lüfter streikt, der Kühlkörper verstaubt ist, sonst irgendwie zu viel Verlustleistung entsteht oder es einfach zu heiss ist, für eine ausreichende Kühlung.
Dominik
Auch das mit dem Kaltleiter ist nicht die Lösung.
Es gibt spezielle Thermoelemente, welche bei einer Temperaturüberschreitung die Verbindung öffnen, so das deine LED erlischt. Diese sind aber oft nur für einmal Übertemperatur berechnet, und dann weg. Am besten, du machst mit einem NTC Widerstand und einem OP eine Schaltung. Wenn du ein 2 Kanal OP nimmst, so kannst du mit einer zweiten LED sogar eine Vorwarnung für die Temperatur anzeigen.
Gruss Ueli
Ich baue gerade ein 40A 12V Netzteil und muss dafür einen 63A
Brückengleichrichter kühlen.
hört sich richtig übel an. wirkungsgrad jenseits von gut und böse…
was spricht gegen ein schaltnetzteil?
Kann ich, eine LED in Reihe zu dem Lüfter schalten, um zu
erkennen, ob dieser kaputt ist?
wie oft hast du vor auf die led zu schauen?
schaltungen sollten NIEMALS so aufgebaut sein, dass sie irgendwer kontorllieren muss. sie sollten IMMER so aufgebaut sein, dass im fehlerfalle nichts passiert. also automatische abschaltung des gerätes bei übertemperatur - ganz unabhängig von irgendeiner led oder einem defekten lüfter. es kann ja auch mal die sonne drauf scheinen. und dann wird es auch so zu warm. und im hellen sieht man die led auch nicht.
Ich hab später enorm schnelle und hohe Lastwechsel, das Vertragen die Schaltnetzteile wohl nicht so… Klar ist das nicht ideal, das Ding läuft aber auch nicht rund um die Uhr.
wie oft hast du vor auf die led zu schauen?
Klar, wenn du das so sagst hast du natürlich recht.
schaltungen sollten NIEMALS so aufgebaut sein, dass sie
irgendwer kontorllieren muss. sie sollten IMMER so aufgebaut
sein, dass im fehlerfalle nichts passiert. also automatische
abschaltung des gerätes bei übertemperatur - ganz unabhängig
von irgendeiner led oder einem defekten lüfter. es kann ja
auch mal die sonne drauf scheinen. und dann wird es auch so zu
warm. und im hellen sieht man die led auch nicht.
Schlussendlich hat der Trafo ja eine Temperatursicherung, ich werde aber eine weitere Temperatursicherung einbauen, auch an den Kühlkörper des Gleichrichters, welcher bei zu hoher Temperatur die Netzversorgung kappt.
Eventuell schaue ich mich auch nach einer Rückstellbaren um.
Denkt ihr es ist sinnvoll, ein Relais den Strom unterbrechen zu lassen? Dass praktisch über die Sicherung die Steuerspannung läuft, Sicherung zu heiß -> Steuerspannung unterbrochen -> Relais fällt ab?
Oder ist ein Relais zu Störanfällig, hängt eventuell über die Zeit…?
Den pappst du mit einem Hauch Wärmeleitpaste mechanisch fest an den Kühlkörper.
Er kann bis zu 16A / 250V direkt abschalten. Sicherheit (230V!!)beachten.
Das mit dem Relais und der Sicherungstemperatur funktioniert sicher nicht, da sich die Sicherung kaum merklich erwärmt. Was sich erwärmt ist der Kühlkörper mit dem Element darauf, welches du schützen willst. Es gibt nur Lösung 1. Die von dir gesuchte Temp. sicherung für einmal oder 2. Alternativ mit einem Bimetall, welches wieder in den Ruhezustand zurück fällt, wenn abgekühlt, oder 3. die beste Lösung mit dem OP, wie schon erwähnt.
ich denke, er will ein Relais über die Sicherung ansteuern.
Wenn Sicherung aus, dann fällt das Ralais ab.
Unter Umständen ist die Temperatursicherung jedoch schon
direkt zum Abschalten geeignet. Das Relais entfällt dann.
Mit dem Relais, und zwei Tastern, lässt sich eine Selbsthaltung realisieren, welche dann einerseits als Ein/Aus-Schalter funktioniert und andererseits das Netzteil ganz vom Netz nimmt, wenn die Temperatur überschritten wird.
Mit der Temperatursicherung alleine geht sonst das Netzteil, nach der Abkühlphase, automatisch wieder an. Bei dauernder Überlast wird das Ganze mehr zu einen Blinkschaltung …
Ich baue gerade ein 40A 12V Netzteil und muss dafür einen 63A
Brückengleichrichter kühlen. Dieser hängt an einem dicken
Kühlkörper, auf diesem wiederum ist einer von 3 Lüftern
…
Kann ich, eine LED in Reihe zu dem Lüfter schalten, um zu
erkennen, ob dieser kaputt ist? …
Lieg ich da richtig?
Hallo Grüße:
Mache doch folgendes. LED mit Vorwiderstand für 12 Volt parallel zum Lüftermotor legen.
Und was sagt die Logik: Kann nicht leuchten, da der Lü-Motor diese Strecke kurzschließt.
Hat die Motorwicklung eine Unterbrechung:
Dann sollte die entsprechende LED leuchten
Viel Erfolg,
Werner
Hi,
Unsinn der Lüfter verursacht wenn er läuft doch keinen Spannungszusammenbruch!
Die Led leuchtet unmerklich dunkler als wie wenn die Lüfterwicklung unterbrochen ist.
am besten wären 2 Temperaturwächter, wobei einer am Lüfter selbst anzubringen wäre, und eine Übertemperatur Schmelzsicherung sein könnte, da blockierte überhitzte Lüfter häufig Brandauslöser sind.
Der zweite Temperaturwächter sollte am zu kühlenden Bauteil angebracht sein, und Alarm schlagen oder abschalten wenn eine bestimmte Temperatur überschritten wurde.
Drittens sollte der Lüfter natürlich noch über eine knapp dimensionierte Überstrom Schmelzsicherung abgesichert sein.
OL