Luft im Heizsystem

Liebe Gemeinde,

wir sind in ein altes Haus mit neu installiertem Gasboiler und alten Heizkörpern gezogen.
Es gibt kein zentrales Thermostat, das will unser Vermieter erst im März installieren lassen, soviel vorweg.
Nun haben wir ein massives Problem mit der Heizung in unserem Schlafzimmer. Vor einer Woche haben wir wirklich einiges an Luft herausgelassen, weil dieser nur noch rudimentär geheizt hat, und der Druck ist von 2 bar auf unter 1 gefallen. Der Boiler hat sich natürlich automatisch abgeschaltet und wurde erst am nächsten Morgen wieder aufgefüllt und in Betrieb genommen. Der Druck war wieder auf 2 bar, ist allerdings im Laufe des Tages auf 3 bar angestiegen und hat eine Wasserfontäne an der Kammer hinterlassen.
So weit so gut, den Druckanstieg kann ich mir ja noch durch Ausdehnung bei Erhitzen erklären, aber nun wieder dasselbe Problem: Heizung musste entlüftet werden, allerdings kam nun weniger Luft raus, Druck fiel wieder auf unter 1 bar und bei Nachfüllen von Wasser kam gleich wieder eine Fontäne heraus, obwohl diesmal ja der normale Systemdruck hätte herrschen müssen. Woran könnte das liegen?

LG

HAllo

1,2-1,5 Bar reichen im Normalfall (je nach Gebäudehöhe) vollkommen aus.
Wenn es zu so starken Druckschwankungen beim Erwärmen kommt, tippe ich auf defektes oder falsch eingestelltes Ausdehnungsgefäß.
Zudem blässt das Sicherhietsventil den Überdruck ab und dann kann es auch das Zeitliche gesgnet haben.
Also Vermiter Bescheid geben und Fachmann kommen lassen.
Beim Nachfüllen mit Schlauch vorher den Schlauch mit Wasser füllen und dann anschließen sonst habt ihr immer wieder die Luft vom Schlauch im System und natürlich unweigerlich im Heizkörper.

Gruß
Nelsont

Kleiner Tipp noch,

beim HK entlüften das Ventil zudrehen und/oder wenn möglich auch die Umwälzpumpe abschalten, damit sich das Wasser im HK beruhigen kann.

LG Detlev