Luft Luft Wärempumpe Einfamilienhaus

Hallo,
hat jemand Erfahrung mit neuer Energieversorgung im Einfamilienhaus, Technik Luft Luft Wärmepumpe womit keine Heizung mehr benötigt wird?
Ist das ein gutes System? Oder zieht es im Haus? Oder wird es nicht richtig warm? Oder gibt es Betriebsgeräusche der Pumpe? Sonstige wichtige Anmerkungen?

Hallo,

hat jemand Erfahrung

eigene nicht

mit neuer Energieversorgung,

Mit Energie wirst Du nicht versorgt, die kann „nur“ Wärme liefern.

womit keine Heizung mehr benötigt wird?

Das kommt drauf an, wie die Heizung ausgelegt ist. Kann durchaus
sein, dass im Winter „zugeheizt“ werden muss.

Ist das ein gutes System?

Eigentlich ja. Unbedingt auf das System achten.

Oder zieht es im Haus?

Nein, warum das denn? Die Pumpe steht ja außerhalb und versorgt nur
das Heizsystem mit Wärme.

Oder wird es nicht richtig warm?

Bei richtiger Auslegung schon.

Oder gibt es Betriebsgeräusche der Pumpe?

Das kann ein Problem sein.

Sonstige wichtige Anmerkungen?

Wenn mir noch was einfällt, meld ich mich.

schau unter haustechnik-dialog.de

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Erfahrungen werden wir hoffentlich bald mit Erdwärme machen.

Du kannst sowohl mit Erd-,Luft-, und Wasserpumpe das Haus heizen und mit speziellen Heizkörpern kühlen. Außerdem kann man einen Tank im Keller oder sonstwo installieren, und hat somit eine kostengünstige Warmwasserversorgung.

Bei Luftwärme steht irgendwo auf dem Grundstück ein Häuschen, das die Heizung betreibt. Keine Ahnung, wie die Geräuschentwicklung ist. Mich persönlich würde so ein Häuschen stören.
Bei Erdwärme wird ein Loch gebohrt, dessen Tiefe sich nach den benötigten KW errechnet. Wir würden z.B. den Kessel und den Warmwassertank in den Keller stellen. Ich denke, die Geräuschentwicklung wird die Gleiche sein, wie bei einem „normalen“ Heizkessel.
Wasserwärme ist die günstigste Variante. Allerdings muss das Wasser eine herausragende Qualität haben. NAchteil bei der WP: Wartungskosten. Bei den anderen beiden hast Du keine.

Außerdem amortisieren sich die Anschaffungskosten rasend schnell, da Du nur den Pumpenbetrieb zahlst. Und dieser wird über einige Stromanbieter mit einem günstigen Tarif angeboten.

LG Tibas

hallo Tibas,
wenn Du wirklich vorhast, mit Erdwärme zu heizen, dann bitte noch
einmal richtig informieren (lassen). Du hast da ein paar Dinge
beschrieben, die so nicht stimmen.
lG
Richard

Hallo,
Luft-Luft-Wärmepumpe hat einen zu schlechten Wirkungsgrad.
D.h. lohnt sich nicht in unseren Breitengraden.
Kümmere dich lieber um andere Alternativen.
Grüße
Michael

Hallo Richard,

ich habe die Informationen verwendet, die uns die Energieberaterin und die Firma, die bei uns bohrt, gegeben hat.

Was ist denn Deiner Meinung nach nicht richtig?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Luft-Luft-Wärmepumpe hat einen zu schlechten Wirkungsgrad.
D.h. lohnt sich nicht in unseren Breitengraden.

Das war richtig - vor ein paar Jahren. Da hat sich inzwischen technisch
einiges getan.

lG
Richard

Bei Luftwärme steht irgendwo auf dem Grundstück ein Häuschen,
das die Heizung betreibt.

Muss nicht sein - Luft kann auch Haus direkt „angesaugt“ werden.

Bei Erdwärme wird ein Loch gebohrt,

oder eine Schlange verlegt. Man muss nicht unbedingt bohren. Ist aber
für die Bohrfirma natürlich besser :wink:

dessen Tiefe sich nach den benötigten KW errechnet.

Die Tiefe hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab

Wasserwärme ist die günstigste Variante.

Warum das? Hierfür ist eine erfolgreiche Bohrung notwendig, und die
ist nicht ohne.

Allerdings muss das Wasser eine herausragende Qualität haben.

???

NAchteil bei der WP: Wartungskosten. Bei den anderen beiden hast Du
keine.

Schön wär’s. Die müssen ebenfalls gewartet werden.

Außerdem amortisieren sich die Anschaffungskosten rasend
schnell, da Du nur den Pumpenbetrieb zahlst.

Rasend schnell würde ich das nicht nennen, aber es lohnt schon.

Außerdem hängt es davon ab, ob ich einen Alt- oder Neubau habe bzw.
ein Niedrigenergiehaus.
Das „Problem“ vieler Berater ist, dass sie nicht unabhängig sind und
dass am Bohren viel verdient ist. Aktuelles Beispiel aus der
Verwandtschaft: Da wurde vom bereits ausgewählten und besseren System
abgeraten, weil diese den Trinkwasserspeicher nicht manuall
hochheizen kann -> Legionellengefahr. Tatsächlich stand darüber
nichts in der Beschreibung der Anlage, die der Berater auch gleich
mit dabei hatte. Stimmt: Die Anlage muss nicht manuell hochgefahren
werden, die macht das automatisch.

lG
Richard

Hallo,
nur weil sich etwas verbessert im ggs. zu früher ist es noch lange nicht lohnend. Warm wird es natürlich.

Luft-Luft-WP hat das Problem der Vereisung und des Temperaturunterschieds. Z.T. Vereisung gibt es vielleicht jetzt Lösungen, die keine/wenig Energie benötigen.
Wenn draußen -10 Grad sind und ich drinnen +20 Grad haben will und ich dazu eine Vorlauftemperatur von 30-60 Grad benötige, ist der Temperaturunterscheid (40-70 Kelvin) halt recht groß. Da mach ich nix dran, oder?
Ich denke nicht, dass jemand die Idee mit der Erdwärmepumpe groß verfolgen würde (z.B. Bohrkosten/risiken), wenn das kein Thema wäre.
Wenn WP dann Erdwärme oder LL nur in der Übergangszeit nutzen (wenn man drauf steht, mehrere Heizsysteme parallel zu betreiben).

Die LL-WP ist nicht billig genug, um die Nachteile aufzuwiegen (meine Meinung - die Öko-Thematik mal aussen vor gelassen).

Allenfalls in Verbindung mit Abluftanlagen kann das eine gute Idee sein, ist aber auch nicht gerade billig.
Immerhin hat die Abluft ja ca. Raumtemparatur, d.h. damit ließe sich etwas reißen, wenn das zum Gesamtkonzept paßt.
Grüße
Michael

Hallo Richard,

Bei Luftwärme steht irgendwo auf dem Grundstück ein Häuschen,
das die Heizung betreibt.

Muss nicht sein - Luft kann auch Haus direkt „angesaugt“
werden.

Danke, dann bin ich da auch schlauer. Das wusste ich vorher nicht.

Bei Erdwärme wird ein Loch gebohrt,

oder eine Schlange verlegt. Man muss nicht unbedingt bohren.
Ist aber
für die Bohrfirma natürlich besser :wink:

Erdkollektoren sind nur bei großen Grundstücken möglich. Hierzu müssen je 3 m Distanz zur Grundstücksgrenze eingehalten werden. Bei uns z.B. wäre das nicht möglich. Grundsätzlich wird so etwas viel im Bergischen Land gemacht, weil die Grundstücke dort riesig sind.

dessen Tiefe sich nach den benötigten KW errechnet.

Die Tiefe hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab

Wasserwärme ist die günstigste Variante.

Warum das? Hierfür ist eine erfolgreiche Bohrung notwendig,
und die
ist nicht ohne.

Ich meinte auch nicht die Bohrung, sondern die anschließenden Kosten, die sogenannten Heizkosten. Für unseren Fall wäre es die günstigste Alternative gewesen.

Allerdings muss das Wasser eine herausragende Qualität haben.

???

Uns wurde erklärt, dass das Wasser beispielsweise nicht eisenhaltig sein darf. In unserem Fall wäre das gar nicht möglich, wegen der Kiesschicht und dem Sand im Erdreich. Wir kennen einen Fall hier aus der Umgebung, der seine Wasserpumpe aus diesen Gründen wieder entfernen musste.

NAchteil bei der WP: Wartungskosten. Bei den anderen beiden hast Du
keine.

Schön wär’s. Die müssen ebenfalls gewartet werden.

Eine Erdwärmepumpe muss unseres Wissens nicht gewartet werden.

Außerdem amortisieren sich die Anschaffungskosten rasend
schnell, da Du nur den Pumpenbetrieb zahlst.

Rasend schnell würde ich das nicht nennen, aber es lohnt
schon.

10 Jahre finde ich schon eine sehr schnelle Zeit im Vergleich zu Gas oder Öl.

Außerdem hängt es davon ab, ob ich einen Alt- oder Neubau habe
bzw.
ein Niedrigenergiehaus.
Das „Problem“ vieler Berater ist, dass sie nicht unabhängig
sind und
dass am Bohren viel verdient ist. Aktuelles Beispiel aus der
Verwandtschaft: Da wurde vom bereits ausgewählten und besseren
System
abgeraten, weil diese den Trinkwasserspeicher nicht manuall
hochheizen kann -> Legionellengefahr. Tatsächlich stand
darüber
nichts in der Beschreibung der Anlage, die der Berater auch
gleich
mit dabei hatte. Stimmt: Die Anlage muss nicht manuell
hochgefahren
werden, die macht das automatisch.

Die Geschichte mit den Legionellen ist mir neu. Uns wurde von der Fachfirma erklärt, dass das Wasser im Kessel konstant 60° hält. Jetzt muss ich echt mal googlen, ab welcher Temperatur Legionellen absterben. Auf jeden Fall ein Aspekt, der beachtet werden muss, gerade wenn man Kinder hat.

Auf jeden Fall sind wir mit Erdwärme am besten bedient, wenn man bedenkt, dass wir derzeit Nachtspeicherheizungen haben.

LG Tibas

lG
Richard

Guten Morgen,

Uns wurde erklärt, dass das Wasser beispielsweise nicht
eisenhaltig sein darf.

Hör ich jetzt zum ersten Mal, aber unmöglich ist natürlich nichts.

Eine Erdwärmepumpe muss unseres Wissens nicht gewartet werden.

Kommt wahrscheinlich auf das Fabrikat an. Aber umso besser, wenn’s so
ist.

10 Jahre finde ich schon eine sehr schnelle Zeit im Vergleich
zu Gas oder Öl.

Ja, zehn Jahre sind schon nicht schlecht. Und bei den steigenden
Preisen für Öl könnte es sogar schneller gehen :smile:

Die Geschichte mit den Legionellen ist mir neu. Uns wurde von
der Fachfirma erklärt, dass das Wasser im Kessel konstant 60°
hält. Jetzt muss ich echt mal googlen, ab welcher Temperatur
Legionellen absterben. Auf jeden Fall ein Aspekt, der beachtet
werden muss, gerade wenn man Kinder hat.

Das mit den Legionellen ist nicht ganz so einfach. Nur konstant 60 °C
reichen nicht aus, zumal dann die Temperatur an der Zapfstelle schon
unter den kritischen Wert fällt. Die Rücklauftemperatur spielt dnan
auch noch eine Rolle. Außerdem ist es unwirtschaftlich (und mit
Kindern gefährlich) so eine hohe Konstanttemperatur zu halten. Aber
wie gesagt, da beraten sie Firmen (leider) meist in die Richtung, in
die sie auch verkaufen wollen.

Auf jeden Fall sind wir mit Erdwärme am besten bedient, wenn
man bedenkt, dass wir derzeit Nachtspeicherheizungen haben.

Ich denke, im Grunde liegen die drei Methoden nicht so weit
auseinander bei der Wirtschaftlichkeit.

lG
Richard

Hallo,

hat jemand Erfahrung mit neuer Energieversorgung im
Einfamilienhaus, Technik Luft Luft Wärmepumpe womit keine
Heizung mehr benötigt wird?

Das ist eine Heizung

Ist das ein gutes System?

Was sind Deine Kriterien für ein gutes System?

Oder zieht es im Haus?

Wenn es richtig gemacht wird und es sich um ein niedrigenergiehaus handelt nicht. Ansonsten Finger weg

Oder wird es
nicht richtig warm?

Das ist nie ein Problem

Oder gibt es Betriebsgeräusche der Pumpe?

Du meisnt den Kompressor. Wenn es richtig ausgelegt wird auch nicht. Ist eigentlich kein Problem

Sonstige wichtige Anmerkungen?

Nur bei Niedrigenergiehaus im unteren Energieverbrauchsbereich zu empfehlen, weil sonst zu teuer in Beschaffung und Betriebskosten.

Hallo Richard,

ich habe die Informationen verwendet, die uns die
Energieberaterin und die Firma, die bei uns bohrt, gegeben
hat.

Was ist denn Deiner Meinung nach nicht richtig?

Hallo,

wichtig ist einfach, daß Du dich von UNABHÄNGIGEN Stellen
Infos besorgst - und nicht von Leuten, die Geld damit verdienen.
Hier in NRW gibt´s zB eine kostenlose Energieberatung vom Verbraucherschutz.

Wenn es ein Neubau ist, würde ich mir überlegen, statt der Luft-Luft Wp eine Luft-Wasser Wp einzubauen - kombiniert mit einer Fussbodenheizung. Eine Luft-Luft Wp muß schon sehr fachmän. berechnet und eingestellt sein, damit keine (spürbare) Zugluft entsteht.
Der Wirkungsgrad der Luft-Wp´s ist in den letzten Jahren gestiegen.

Wenn jedoch auch die Möglichkeit einer Erdwp besteht, würde ich die vorziehen. Dazu ist es auch nicht mehr notwenidig, den gesamten Garten umzugraben und Rohrschlagen zu verlegen, ähnlich wie eine Fussbodenheizung. Sondern inzw. gibt es da flexible Rohre, meist so ca 70-80m lang, und einfach in einem ca 50 cm breiten Graben geschleift werden. Bei einem gut gedämmten Haus würden da womöglich 3-4 solcher Rohrschlangen reichen.
Ich würde da auch einfach mal einen Termin bei einigen Handwerkern
machen, die Wp´s installieren. Am besten, Du gehst mal auf die
Herstellerseiten (Siemens, Ochsner usw) und schaust, welcher Handwerker in deiner Gegend ist. Auf den Herstellerseiten sind auch
nur Betriebe verlinkt, die einen Vertrag mit den Herstellern haben - und auch geschult wurden.

Aber wie gesagt: Termine machen…und vor allem auch mal Infos
von unabhängigen Fachleuten einholen. Ob nun über den Verbraucherschutz, bei den Stadtwerken, einem Architekten oder auch im Internet :smile: