Luftfeuchtigkeit im Keller

Liebe Wissende,

ich habe einen Keller mit zwei kleinen Fensterchen, über die ich z.Zt. nachts lüfte. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 60%, habe ich jüngst gemessen - was meine Befürchtungen - es riecht feucht unten, die Wände sind jedoch trocken - bestätigt. Für Wohnräume wäre das höchste Zeit zum lüften, Im Keller bleibt mir nicht viel übrig - außer, ein zugemauertes Fenster wieder aufreißen. Wozu würdet Ihr mir raten?

Liebe Grüße,

fshbb

Hallo fshbb,

60% relativer Feuchte sind doch nicht schlimm.
Bei uns im Haus riecht es überall „feucht“ zur Zeit.
Wir hatten sehr starken Regen und sehr feuchte Aussenluft, die trotz Regen warm war.
Nachts kühlt sich diese Luft dann ab, nimmt an relativer Feuchte dabei aber zu.

Ich würde mal das Lüften über Nacht im Sommer einschränken, erst im Herbst und Winter wieder mehr.

Gruß
BT

Hallo !

Nur in kühlen, trockenen Nächten die Kellerfenster öffnen.

Der Keller sollte bei Außenwärme nicht gelüftet werden, weil dann die Gefahr von Schimmelbildung droht.
Gelingt warme Luft in kühle Kellerräume, kondensiert die darin enthaltene Luftfeuchtigkeit.
Zum Lüften des Kellers eignen sich vor allem kühle Nächte.
(Energieagentur Nordrhein-Westfalen).

mfgConrad

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Hallo auch!

Wie schon geschrieben, kann warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Gelang diese in den Keller, schlägt sich die Feuchtigkeit nieder, Schimmel droht.

Ich hatte auch das Gefühl in letzter Zeit, dass unser Keller feuchter geworden ist als im Winter. Jetzt halte ich Türen und Fenster zum Keller konsequent geschlossen, das hat schon geholfen. Gelüftet wird, wenn dann nachts.

Außerdem steht im Keller seit ein paar Tagen ein Töpferofen. Die Abwärme wird hoffentlich den Moder auch ein wenig bekämpfen.

Grüße
kernig

Liebe Wissende,

ich habe einen Keller mit zwei kleinen Fensterchen, über die
ich z.Zt. nachts lüfte. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 60%,
habe ich jüngst gemessen - was meine Befürchtungen - es riecht
feucht unten, die Wände sind jedoch trocken - bestätigt.

Hallo, fshbb,
handelt es sich um einen Altbau?
Da sind die Keller üblicherweise noch nicht mit einer Außendämmung u. Drainage versehen.
Ich hatte früher einen Altbau, bei dem bildeten sich im Sommer direkte Wasserpfützen auf dem Boden. Ich dachte immer, meine Frau hätte Wasser verschüttet.
Dann merkte ich, daß die beiden kleinen Fenster auch im Sommer tagsüber immer offenstanden. Ich habe dann nur noch nachts gelüftet und mir eine Zeitlang ein Trockengerät aufgestellt. Diese Geräte werden auch in Neubauten zum schnellen Abtrocknen der Wände eingesetzt. Danach wurde es besser. Die Feuchte sitzt aber noch lange in den Mauern, insbesondere, wenn wegen fehlender Dämmung und Außendrainage noch Nässe von außen eindringt.
Dann nützt auch das Lüften nichts.
3. Fenster? Überflüssig. Spar Die die Arbeit.
Gruß:
Manni