Luftmassenmesser TDI

Hallo,

bei meinem Golf TDI 110PS ging nach 30.000 km zum ersten mal und nach 60.000 km zum zweiten mal der Luftmassenmesser kaputt. Ist das jetzt alle 30.000 km zu erwarten? Immerhin kostet das Ding ca. 300,- Euro + Fehlersuche + wechseln, sind 500,- Euro.
Wer hat da Erfahrung?

Bei VW habe ich schon nachgefragt, was die für einen Schrott in ihre Autos einbauen, kam aber keine Antwort. Die Kunden betreuung scheint dort so ähnlich wie bei der Telekom zu laufen.

Gruß
Tilo

bei meinem Golf TDI 110PS ging nach 30.000 km zum ersten mal
und nach 60.000 km zum zweiten mal der Luftmassenmesser
kaputt. Ist das jetzt alle 30.000 km zu erwarten? Immerhin
kostet das Ding ca. 300,- Euro + Fehlersuche + wechseln, sind
500,- Euro.

Hallo Tilo,

Du hast wohl einfach nur Pech gehabt. Aber ein empfindliches Teil, das fast jeder TDI-Besitzer irgendwann auf der Reparaturrechnung findet, ist der Luftmassenmesser allemal. Das Gerät mag z. B. Staub überhaupt nicht. Im Luftmassenmesser kommt die gleiche Technik zum Einsatz wie in manchen Druckmessgeräten. Die Abkühlung eines geheizten Drahtes duch das umgebende Medium wird per Widerstandsmessung ausgewertet. Deshalb kommt es schon mal vor, daß ein schlicht verschmutzter Luftmassenmesser in den Müll wandert. Demontage und anschließende Ultraschallreinigung können Wunder wirken. Zur Demontage braucht man aber ein spezielles Werkzeug (ein Schelm, der Böses dabei denkt) und man sollte wissen, wie das Teil funktioniert. Insgesamt ist damit eine Werkstatt überfordert und so wird von vornherein ausgetauscht.

Ein paar Gedanken am Rande: Es gibt mehrere solcher Teile, von denen jede Kfz-Werkstatt behauptet, sie seien irreparabel. Die Instrumententafel ist so ein teueres Ding. Richtig ist, daß die Kfz-Werkstatt zur Instandsetzung nicht in der Lage ist. Trotzdem ist eine wirtschaftlich sinnvolle Instandsetzung i. d. R. möglich. Mich wundert deshalb, daß sich noch kein findiger Existenzgründer daran gemacht hat, sich für solche in großen Stückzahlen verbauten Teile mit Sachkenntnis einen Prüfplatz zu erstellen, mit dessen Hilfe man binnen Minuten zur sicheren Fehlerlokalisierung kommt. Das böte sich als Austauschdienst für Werkstätten und Händler an. Die Kenntnisse eines Kfz-Elektrikers werden dafür kaum ausreichen und man braucht einiges an Prüfequipment, dann aber wird sich mit dieser Dienstleistung zusammen mit Qualitätsbewußtsein und Gewährleistung binnen kurzer Zeit eine tragfähige Vollexistenz aufbauen lassen.

Gruß
Wolfgang

Grüß Gott Bruder Tilo !
ih fahre, im namen des herren, einen AUDI tdi 2,5 ltr.
bis KM so cir. 90.000 hatte ich vier (!)von den dingern verbraucht. ich hatte den eindruck die mögen Vmax nicht.
aber sei’s drum - alle auf kulanz ausgewechselt.
der meister grinste immer schon wenn er meinen wage sah. dauerte dann 10 min. und das wars.
mike

…Verständnis
Hi Geschädigte,

mein Schwager hat im normalen TDI
110.000 km auch schon 2 verbraten.

Das sieht schon arg nach Serienfehler aus…
Die Statistik wär echt interessant…

Gruß,

Wolpi

Hallo Mike

verbraucht. ich hatte den eindruck die mögen Vmax nicht.
aber sei’s drum - alle auf kulanz ausgewechselt.

Genau, bei mir geht es immer dann los, wenn ich ein paar Kilometer Vmax fahre. Den ersten hab ich zum halben Preis bekommen. Den zweiten bezahle ich voll und da ich neuerdings 30.000 km im Jahr fahre und es zwei Jahre Garantie gibt, werden die bei mir ab dem dritten auch nur noch kostenlos gewechselt. Notfalls lass ich das über meine Rechtsschutzversicherung erledigen.
So ein Schrott in so einem teuren Auto. Da hätt ich auch einen TATA (Indien) kaufen können, halber Preis und Daimler-Benz CDI-Motoren.

Gruß
Tilo

Hallo Tilo,

vor einem Jahr hat hier mal einer das gepostet: http://www.tdi-ruckeln.de offensichtlich sind VW/AUDI Fahrzeugebeim Kunden in bester Testerhand.

Zum anderen muß ich mich fragen, warum ihr immer mit den Dieselkutschen Vollgas fahrt. Verstehen kann ich es, es macht doch nichts mehr spaß als mit 250 über die Piste zu brezeln und dann mit der Tankfüllung auch noch 1000km weit kommen.

Wolfgangs Posting gefällt mir, vielleicht sollte ich mal meine Elektronikerkenntnisse in Richtung VW-Gebrauchtersatzteile bewegen… :wink:)

Nichtsdestotrotz Euch allen eine gute Fahrt.

gruss

dennis

*der seit samstag wieder in deutschland ist*

P.S: Solltest Du einen guten Common-Rail-Diesel suchen, iche kenne einen freundlichen TOYOTA-Händler; meiner hat jetzt 17700km drauf und läuft wie eine eins.

ist das eine realistisch IDee ?
Hast du das mal durchgerechnet ?

Da könnte ich Spass dran haben .

Mike

ist das eine realistisch IDee ?
Hast du das mal durchgerechnet ?
Da könnte ich Spass dran haben .

Hallo Mike,

zum Durchrechnen wäre ein komplettes Konzept vom Vertrieb bis zur technischen Ausstattung erforderlich. Wie immer, wenn grundsätzlich ein Bedarf erkennbar ist, hängt der Erfolg entscheidend vom Vertriebskonzept ab. Wie also erreicht man in einem größeren Gebiet die VW- und Audi-Werkstätten, die freien Werkstätten und die Ersatzteilhändler. Wie muß die Preisgestaltung aussehen, um selbst auf einen grünen Zweig zu kommen, aber auch den Kunden den nötigen Anreiz zu geben. Bekommt man das auf die Reihe, ist die Technik wohl immer in den Griff zu bekommen. Sachkunde und Investitionen sind aber gewiß unverzichtbar. Man braucht schnelle Fehlerdiagnosen, sichere Reparaturmethoden und erschöpfende Prüfung mit automatischer Dokumentation. Alles andere ist nicht zeitgemäß und bringt nur Ärger. Mach Dir doch einmal Gedanken zu den einzelnen Punkten.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Du magst ja recht haben mit Deinen Beobachtungen und Erfahrungen, aber aus dem (Auto-) Werkstattalltag kann ich Dir auch berichten, dass es durchaus aus Kundensicht günstiger sein kann, wenn defekte Teile „einfach“ gegen neue getauscht werden. Tilo hat ja bereits geschrieben, dass schnell der eine oder andere Hunderter allein für eine Fehlersuche draufgeht. Dann ist aber erst die defekte (Elektronik-)Komponente lokalisiert. Diese im ausgebauten Zustand nochmal auseinandernehmen, Fehlersuche, Fehlerbehebung, zusammenbauen… ob da nicht irgendwann das Neuteil günstiger wird?
Eine tolle Geschäftsidee ist das mit den generalüberholten Teilen, wird auch teilweise schon gemacht. Du könntest Dich mit Deinen Kenntnissen ja mal dranwagen… :wink:

Gruß

hps

Hallo!

…Diese im ausgebauten Zustand nochmal
auseinandernehmen, Fehlersuche, Fehlerbehebung,
zusammenbauen… ob da nicht irgendwann das Neuteil günstiger
wird?

Keine Frage, damit darf sich eine Kfz-Werkstatt nicht beschäftigen, denn solche Dinge sind wirtschaftlich nur in einem spezialisierten Betrieb durchführbar. Spezialisierung heißt dabei, daß Sachkunde und Prüfgerätschaften vorhanden sind, die sehr schnelle Fehlerdiagnose mit der Entscheidung Schrott oder Reparaturfall ermöglichen. Eine normale Kfz-Werkstatt kann sich auch nicht damit beschäftigen, ein Getriebe zu zerlegen. Ein spezialisierter Betrieb, der nichts anderes macht, kann aber davon leben.

Eine tolle Geschäftsidee ist das mit den generalüberholten
Teilen, wird auch teilweise schon gemacht. Du könntest Dich
mit Deinen Kenntnissen ja mal dranwagen… :wink:

Würde ich auch nur den Ideen eines einzigen Tages nachgeben, wäre dies mein schneller Weg in den Ruin. Ich habe meine Existenz, die ausschließlich auf eigenen Ideen beruht. Die Ausarbeitung jedes wasserdichten Unternehmenskonzepts kostet viel Zeit und auf mehr als einer Hochzeit kann man eben nicht tanzen.

In der Vergangenheit verkaufte ich mit Schutzrechten versehene Produktideen. Nicht schutzfähige Ideen sind aber schwer an den Mann zu bringen. Sogar die Bereitschaft, ein komplettes Konzept, durchdacht bis ins letzte organisatorische Detail, zu verschenken, hilft wenig. Ich versuche genau das gerade hier in der Region. Ein halbes Dutzend Unternehmenskonzepte, wo entschlossene Leute nur zuzugreifen brauchen, sogar Räume bekommen… Hier gibts offiziell eine Arbeitslosenquote von ca. 20%, dazu über 10% Menschen in ABM-Maßnahmen, der Rest hat Gelegenheitsjobs oder Arbeit in 50 bis 80 km Entfernung. Es gibt zu wenige Menschen, die bereit sind, ihre ganze Kraft ohne Netz und doppelten Boden in eine eigene Existenz zu investieren. Es ist eben bequemer, ein regelmäßiges Einkommen oder Stütze zu beziehen. Die meisten Menschen haben Angst davor, auf sich allein gestellt zu sein, niemanden zu haben, der einen gelben Schein annimmt oder am Monatsende das Gehalt überweist.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

investieren. Es ist eben bequemer, ein regelmäßiges Einkommen
oder Stütze zu beziehen. Die meisten Menschen haben Angst
davor, auf sich allein gestellt zu sein, niemanden zu haben,
der einen gelben Schein annimmt oder am Monatsende das Gehalt
überweist.

Ein Grund dafür:
Im Osten wird viel früher geheiratet und mit einer Familie im Nacken ist die Risikobereitschaft erheblich geringer. Einer der nur für sich selbst sorgen muß, hat da eher keine Probleme damit.
Biete doch deine Ideen mal in einer Single-Veranstaltung an.

Gruß
Tilo