Hallo,
ich habe um die Trittschallsituation in meiner Wohnung zu verbessern eine abgehängte Decke angebracht. Verwendet habe ich dazu die Phonewellplatten, darüber Gipsplatten. Nachdem das die Trittschallsituation schon verbessert hat, ich sie aber immer noch als schlecht empfinde, habe ich eine Schallmessung veranlasst.
Meine Etagenwohnung im Erdgeschoss ist in einem Mehrfamilienhaus in Ziegelbauweise und Stahlbeton erstellt, Baujahr 61.
Zu den Trittschallwerten kann ich später ja was schreiben, mir geht es erst mal um den Luftschall. Hier wurden 57 db gemessen.
Bei der Messung wurde vom Sachverständigen folgendes bei der Luftschallmessung festgestellt:
Die Geräusche kommen nur noch von den Seitenwänden, das heißt die Konstruktion hat tatsächlich den Luftschall durch die Decke ziemlich weit geschluckt.
Er hat aber nur 3 db als Korrekturwert angenommen.
Meine Frage ist ob diese 3 db stimmen können. Meiner Meinung nach bestimmt in erster Linie das schwächste Glied den Messwert. Wenn die Decke normalerweise einen Wert von 55 db hätte und die Seitenwände einen von 63 db, dann würde meiner Meinung nach etwas um 55 db plus einem kleinen Beitrag aufgrund der Seitenwände gemessen werden.
Wenn aber das schwächste Glied, die Decke, wegfällt, dann misst man eher in Richtung 63 db. Mir kämen dann die 3 db zu wenig vor.
Liege ich hier richtig und wie sind die typischen Zahlenverhältnisse bei einer Ziegelwand verglichen mit einer Stahlbetondecke? Ich meine welches Glied bestimmt mehr die Messung?
Muss der Korrekturwert von 3 db auch bei der Trittschallmessung berücksichtigt werden? Soweit ich herauslesen kann wird das beim Gutachten nicht explizit erwähnt.
Danke,
ilmusy