Luftwiderstand bei 160 km/h

Brauche eure Hilfe: Wenn ich mit dem Auto fahre, entsteht Luftwiderstand. Wie kann man diesen messen? Wie wächst der Widerstand bei höherer Geschwindigkeit (zB Geschwindigkeit +20 km/h = Widerstand +??)?
Bitte um Aufklärung, damit ich das Einstein-Jubiläumsjahr beruhigt begehen kann. :wink:)
Danke!

Hallo,
meines Wissens seigen die Fahrwiderstände im Quadrat.
Also doppelte Geschwindigkeit gleich vierfacher Widerstand.
Deshalb ist ein 100PS Auto auch nicht doppelt so schnell wie eines mit 50PS.
Und ein Bugatti braucht über 1000 PS für Tempo 400, aber Tempo 200 schaffst Du mit jeder besseren 100 PS Kiste.
Aber natürlich spielen da viele Faktoren eine Rolle,
z.B. Reifénrolwiderstand, Aerodynamik, …

Grüßle,
Rudolf

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Hallo,
meines Wissens seigen die Fahrwiderstände im Quadrat.
Also doppelte Geschwindigkeit gleich vierfacher Widerstand.
Deshalb ist ein 100PS Auto auch nicht doppelt so schnell wie
eines mit 50PS.
Und ein Bugatti braucht über 1000 PS für Tempo 400, aber Tempo
200 schaffst Du mit jeder besseren 100 PS Kiste.
Aber natürlich spielen da viele Faktoren eine Rolle,
z.B. Reifénrolwiderstand, Aerodynamik, …

Grüßle,
Rudolf

Brauche eure Hilfe: Wenn ich mit dem Auto fahre, entsteht
Luftwiderstand. Wie kann man diesen messen?

Im Windkanal. Oder, mit einer gewissen Ungenauigkeit und unter Kenntnis vom Rollwiderstand : im sogenannnten Ausrollversuch (Auskuppeln, Zeit von 100 km/h auf 40 km/h messen.

Wie wächst der Widerstand bei höherer Geschwindigkeit
(zB :Geschwindigkeit +20 km/h = Widerstand +??)?

mit dem Quadrat der Geschwindigkeit
Luftwiderstand = v^2 x A x cw x ro x 0,5
v = Geschwindigkeit (gegenüber Luft, d.h. Gegen-/Rückenwind eleminieren)
A = Querschnittsfläche des Autos
cw = Luftwiderstandsbeiwert (zwischen 0,25 und 0,4 für Pkw, bis 0,8 für Lkw)
ro = Dichte / spezifisches Gewicht der Luft.

Gruß
Karl

Hallo Matthias,

der Luftwiderstand wächst quadratisch mit der Geschwindigkeit.
Die benötigte Leistung wächst daher mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit.
Daher: Doppelte GEschwindigkeit = achtfache Leistung.
Ein Messgerät für den Luftwiderstand hast Du im AUto eingebaut. Schau einfach auf den Drehzahlmesser und den Tacho, lies im Datenblatt die zugehörige Übersetzung und das Drehmoment ab. Dann ziehst Du noch Reibungsverluste ab, rechnest ein bischen und voila: Du hast die Kraft, die der Luftwiderstand bei der Geschwindigkeit erzeugt hat.

Liebe Grüße,

Max

Kann man negative Sterne vergeben?

Ein Messgerät für den Luftwiderstand hast Du im AUto
eingebaut. Schau einfach auf den Drehzahlmesser und den Tacho,
lies im Datenblatt die zugehörige Übersetzung und das
Drehmoment ab. Dann ziehst Du noch Reibungsverluste ab,
rechnest ein bischen und voila: Du hast die Kraft, die der
Luftwiderstand bei der Geschwindigkeit erzeugt hat.

Bei welcher Geschwindigkeit?
Wie muß der Zustand sein? Stationär, nicht wahr? Uns wann ist er stationär? Nur bei der Höchstgeschwindigkeit, nicht wahr? Also habe ich den Wert nur für eine einzige Geschwindigkeit. Es ist wenig wahrscheinlich, daß ausgerechnet beim Auto des Fragestellers diese Geschwindigkeit die Vmax ist.

Und die Reibungsverluste schätze ich auf welche Weise?
Und das anliegende Drehmoment schätze auf welche Weise?

„rechnest ein bischen und voila“ LOL

Einzig verlässlichen Werte bekommt man aus der u.a. Formel. Die Angaben über Cw und Stirnfläche lassen sich herausfinden (die Cws moderner Autos liegen eh um 0,3 + 0,1 /- 0,05 herum) oder selbstmessen und -schätzen (Fläche).

MfG

C.

Hallo Matthias,

der Luftwiderstand wächst quadratisch mit der Geschwindigkeit.
Die benötigte Leistung wächst daher mit der dritten Potenz der
Geschwindigkeit.
Daher: Doppelte GEschwindigkeit = achtfache Leistung.
Ein Messgerät für den Luftwiderstand hast Du im AUto
eingebaut. Schau einfach auf den Drehzahlmesser und den Tacho,
lies im Datenblatt die zugehörige Übersetzung und das
Drehmoment ab.

Da ist wohl das Diagramm „Drehmoment über Drehzahl“ gemeint. Aber nach der vorgeschlagenen „Methode“ geht’s nun wirklich partout nicht. Man weiss zwar um die Drehzahl, kennt aber nicht Höhe der Last (dem Motor abverlangtes Drehmoment). Höflich formuliert : die „Methode“ ist nicht weiterführend; mangels Grundlagenkenntnis der Kfz-Technik.
Gruß
Karl

rechnest ein bischen und voila: Du hast die Kraft, die der
Luftwiderstand bei der Geschwindigkeit erzeugt hat.

Eben nicht !!!

Liebe Grüße,

Max

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