Lukrativer Sparplan?

Hallo.

Eine Frage an die Finanzexperten.
Für 3 Jahre bin ich in der Lage 1000 DM monatlich auf die Seite zu legen.

Meine Idee war jetzt diese als Sparplan in Fonds anzulegen.
In meiner Auswahl stehen 4 Fonds in der engeren Auswahl.

  1. Templeton Global Growth
  2. Fidelity International
  3. Pioneer II
  4. Threadneedle (internationale Anlage)

Hat jemand noch eine bessere Idee?
Die Fondsauswahl zeigt, dass ich eher mittelmässig risikofreudig bin.

Danke für euere Vorschläge.

RAMIUS

Hi,
ich würde Fonds mit europäischer Orientierung vorziehen (der Auswahl für die ganze Welt stehe ich etwas skeptisch gegenüber) und etwa 30% bis 40% etwas „bunter“ mischen:

Robeco ‚Robeco‘ (35%)
Fidelity ‚European Growth‘ (35%)
DWS ‚Telemedia‘ (30%)
(oder Indocam ‚Multimedia‘)
oder als etwas spekulativere Beimischung: Fleming ‚Pacific‘ (10%).

Viel Glück
DD

Hi,
ich habe Dir folgendes Fondsdepot zusammengestellt(WPKN anbei):

Templeton Growth 971025 30 %

Fleming Emerging Markets 973678 10%

ADIG A 847122 10 %

DWS Telemedia 847421 30 %

GT Healthcare A 973547 20 %

Hierdurch hast Du eine sehr gute Streuung und profitierst auch an den Wachstumsmärkten.

Gerade im Medien und Internetbereich, sowie im Biotechnologiebereich werden m.E. in Zukunft viel Geld zu verdienen sein, deshalb habe ich hier dementsprechend hoch (50 %) gewichtet. Als Ruhepool habe ich den Templeton eingebaut.

Viel Spaß damit !

Ciao,
Andreas

Moin…

Ich würde gar keine Fonds nehmen. Am besten, etwa 50% des geldes in Anleihen stecken, 30% in Aktien, 10% Gold und 10% hochspekulativ (Optionsscheine).
Bei den Anleihen wäre se vernünftig, mindestens 1/3 davon auf Dollar laufen zu lassen.
Überigens würde ich zur Zeit nur mittelläufer oder Kurzläufer nehmen, denn: Die Zinsen werden weiter steigen.

mfg Marcus

Ich würde gar keine Fonds nehmen. Am
besten, etwa 50% des geldes in Anleihen
stecken, 30% in Aktien, 10% Gold und 10%
hochspekulativ (Optionsscheine).
Bei den Anleihen wäre se vernünftig,
mindestens 1/3 davon auf Dollar laufen zu
lassen.
Überigens würde ich zur Zeit nur
mittelläufer oder Kurzläufer nehmen,
denn: Die Zinsen werden weiter steigen.

Wow, was für ein Split, und wie machst du das mit DM 1.000,00 monatlich?

Selbst wenn das kein Problem wäre - warum steckst du 10% in Gold? Nachhaltige Gewinne sind hier erst mal nicht mehr zu erwarten, und wenn doch warum nicht in Goldminenaktien?

Dazuhin sind Fonds doch eine Anlage, bei der man nicht selbst ständig hinterher sein muss.
Und zum ansparen taugt deine verteilung weniger. Eher zur Verwaltung bereits vorhandenen Vermögens.

Ivo

Hallo Ramius,

zuerst ist interessant, ob Du an das Geld nach 3 Jahren u.U. sofort ranwillst.
Dann kannst Du nicht in Aktienfonds gehen.
Das Kursrisiko würde vielleicht viele Deiner Einzahlungen stark entwerten.
Für diesen Fall kommt höchsten ein Fonds wie der Defensive oder Moderate aus der Serie von Fidelity Portfolio Selector in Frage.
Falls Du aber das gesamte Geld an die 1o Jahre liegenlassen willst, dann wähle ruhig eine genannte Anlage aus mehreren international anlegenden Aktienfonds. Je höher die Risikostufe, desto besser in diesem Falle, denn das Geld ruht anschließend so lange, daß praktisch kaum noch etwas passieren kann. Trotzdem solltest Du etwa 3 bis 2 Jahre vor Kassemachen in ruhigeres Fahrwasser umschichten.

Trenne Deine sogenannte Anlegermentalität,
von der man allgemein glaubt, daß sie die persönliche Risikostufe ergibt vom Geld und handle ausschließlich rational. Bei Auswahl von erstklassigen Anbietern kann Dir praktisch nichts passieren.

Gruss Gunnar

Hallo.

Eine Frage an die Finanzexperten.
Für 3 Jahre bin ich in der Lage 1000 DM
monatlich auf die Seite zu legen.

Meine Idee war jetzt diese als Sparplan
in Fonds anzulegen.
In meiner Auswahl stehen 4 Fonds in der
engeren Auswahl.

  1. Templeton Global Growth
  2. Fidelity International
  3. Pioneer II
  4. Threadneedle (internationale Anlage)

Hat jemand noch eine bessere Idee?
Die Fondsauswahl zeigt, dass ich eher
mittelmässig risikofreudig bin.

Danke für euere Vorschläge.

RAMIUS

Hallo Ramius,

Auch Hallo.

zuerst ist interessant, ob Du an das Geld
nach 3 Jahren u.U. sofort ranwillst.
Dann kannst Du nicht in Aktienfonds
gehen.

Nach den 3 Jahren würde ich versuchen es liegen zu lassen

Falls Du aber das gesamte Geld an die 1o
Jahre liegenlassen willst, dann wähle
ruhig eine genannte Anlage aus mehreren
international anlegenden Aktienfonds.

Also in der Auswahl so wie ich es mir gedacht habe??

Danke

RAMIUS

Hallo Ivo.

Danke für die Antwort. Mit dem Vorschlag des Vorredners konnte ich mich auch nicht anfreunden. Ich denke, auch wenn ich kein Finazexperte bin, das Gold mittlerweile keine so gute Anlage mehr ist.

By the way
besuch mich doch mal unter

http://www.ramius.de oder ohne Werbung unter
http://listen.to/ramius.

Ich hab mitbekommen, das Du auch Musik machst. Die Site ist noch nicht ganz fertig und irgendwie schleichen sich auch immer wieder ein paar Fehler ein, aber ich arbeite daran.

Keep om groovin

Stefan Klinge
RAMIUS

O Mann! Fast alle „Empfehlungen“ wollen Dich zu (Aktien)Fonds überreden. Das ist typisch für die derzeitige Aktieneuphorie - und gefährlich. Schau dir erst mal die Informationen unter
http://www.elliottwaves.de/
an, besonders auch die Analysen zur „buy-and-hold-Strategie“ und „WIE überbewertet sind Aktien?“ Vielleicht - hoffentlich - stimmt dich das um.

Fragen an Jürgen K.
Hallo Jürgen,

danke dass du mal wieder warnst. Ich finde das ja unter deinem Analyseansatz auch berechtigt.
Nur als Elliottwaver müsstest du dan ja jetzt alles nach Japan investieren, da hier aus dem Analyseansatz herraus die alten Höchsstände in ca. 2 Jahren wieder erreicht oder sogar übertroffen werden.
Oder sehe ich das falsch? (so siehts zumindest auch noch ein Kollege v. mir bei der DG Bank, der nichts anderes tut.)

Fundamental befindet sich besonders die EU-Wirtschaft in einem beginnenden Aufschwung - daher sollte hier noch Luft nach oben sein.
Weitere Zinschritte sind zumindest für dieses Jahr nicht mehr wahrscheinlich, der Oktobercrash ist ausgeblieben und es ist, da alle mit einem Crash gerechnet hatten, auch noch sehr viel Liquidität am Markt.

Zweitens würde ich nicht sagen, daß noch eine Aktieneuphorie herrscht. Die Möglichkeit mit Neuemissionszeichnungen groß abzustauben ist auch vorbei.
Die Leute sind heute besser informiert und viel realistischer.

  1. Was hast du für Alternativen? Seit ich dich hier das erste mal bemerkt habe, bist du super „bearish“ eingestellt.
    Wieviel Geld hast du deshalb nicht verdient?
    Was für Alternativen kannst du empfehlen?

Flucht in Rentenfonds? Wer das getan hat kam höchstens vom Regen in die Traufe - da durch die Zinserhöhungen hier ebenfalls ein fetter Abwerttrend eingesetzt hat.

Was ist deine Lösung -außer deiner üblichen Warnung?

Gruß ivo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Jürgen,

danke dass du mal wieder warnst. Ich
finde das ja unter deinem Analyseansatz
auch berechtigt.

Immerhin!

Nur als Elliottwaver müsstest du dan ja
jetzt alles nach Japan investieren, da
hier aus dem Analyseansatz herraus die
alten Höchsstände in ca. 2 Jahren wieder
erreicht oder sogar übertroffen werden.
Oder sehe ich das falsch? (so siehts
zumindest auch noch ein Kollege v. mir
bei der DG Bank, der nichts anderes tut.)

Japan hat nach den EW tatsächlich die Wende geschafft, aber 39.000 in 2 Jahren ist ein wenig happig, aber durchaus denkbar. Du liegst also vollkommen mit deiner Vermutung richtig.

Fundamental befindet sich besonders die
EU-Wirtschaft in einem beginnenden
Aufschwung - daher sollte hier noch Luft
nach oben sein.
Weitere Zinschritte sind zumindest für
dieses Jahr nicht mehr wahrscheinlich,
der Oktobercrash ist ausgeblieben und es
ist, da alle mit einem Crash gerechnet
hatten, auch noch sehr viel Liquidität am
Markt.

Von den Fundamentals halte ich - wie du sicher weißt - wenig, daher sage ich dazu auch wenig. Gegen „harte facts“ habe ich nichts, schließlich nenne ich auf meiner Seite ja einige dramatische Entwicklungen. Aber Fundamentals, die auf Hoffnungen beruhen („beginnender Aufschwung“) sind Wunschdenken.

Zweitens würde ich nicht sagen, daß noch
eine Aktieneuphorie herrscht. Die
Möglichkeit mit Neuemissionszeichnungen
groß abzustauben ist auch vorbei.
Die Leute sind heute besser informiert
und viel realistischer.

Dann scheinst du dich an die Manie bereits gewöhnt zu haben, oder wie wertest du es, wenn 10 von 10 Leuten zu Aktien raten? Außerdem beziehe ich mehr auf die Lage in USA.

  1. Was hast du für Alternativen? Seit ich
    dich hier das erste mal bemerkt habe,
    bist du super „bearish“ eingestellt.
    Wieviel Geld hast du deshalb nicht
    verdient?

Ich habe bei 11.300 Dow-Puts gekauft und habe sie noch, ebenso bei 16.000 Nikkei-Calls; wieviele sage ich nicht.

Was für Alternativen kannst du empfehlen?

s. o.

Flucht in Rentenfonds? Wer das getan hat
kam höchstens vom Regen in die Traufe -
da durch die Zinserhöhungen hier
ebenfalls ein fetter Abwerttrend
eingesetzt hat.

Wenn du meine Prognosen (oder Zeitungsberichte darüber) gelesen hättest, wüsstest du, dass ich auch das habe kommen sehen.

Was ist deine Lösung -außer deiner
üblichen Warnung?

Was heißt „übliche Warnung“? Wenn meine Analyse nun mal zu einem fallenden Dow, steigenden Nikkei und steigenden Zinsen kommt, dann ist es eben das Ergebnis der Analysen, keine „übliche Warnung“.
Recht hat der (wenn es darum geht), der in 1 - 2 Jahren Recht hat.
Gruß, Jürgen

Danke für die schnelle Antwort.

Ich will nur sagen, daß ich nicht unbedingt zu Aktien rate! (also bleiben nur noch 9 von 10 übrig)

Nur wenn der Artikelschreiber selbst schon lauter Aktienfonds nennt, dann hab ich nix dagegen.

Und dass ich mich gegen Gold wehre ist doch nur normal, oder?

Außerdem ist das mit dem Aufschwung kein Wunschdenken, denn wer mal z.B. nach Frankreich sieht, der wird es richtig bemerken.

Dass der US-Aktienmarkt, v.a. der Dow Jones kippen kann halte ich auch für möglich, denn irgendwann sind die Leute nicht mehr froh darüber, daß die Wirtschaft langsamer wächst, sondern sie wird auch mal wieder schrumpfen - über den Gipfel sind wir zwar noch nicht hinaus, aber in ein paar Quartalen wird dies so sein.

Ivo

Guten Abend,

soweit ich weiß, haben gute internationale Aktienfonds über 10- und 20- jährige Elliot-Wellen-Zeiträume (welch’ ein Wort!) entgegen dem Trend der Indizes immer gute Renditen eingefahren. Ein Aktienfonds ist im Vergleich zu einem Index nun mal ein aktiv gemanagtes Instrument, wenn man von den Index-Fonds absieht. Es hört sich immer so an, daß jeder Fonds alle Elliot-Wellen-Bewegungen (welch’ Zweitwort!) ohne Widerstand mitmacht.
Mr. Elliot hat sicher Berechtigung in der Theorie der Wirtschaftswissenschaften, dürfte praktisch aber nur für den braven durchschnittsdeutschen Anleger interessant sein, welcher sein Kapital in Blue-Chip-Aktien oder ohne Strategie investiert.
Zumal ein Sparplan, und um den geht es doch hier, andere anlagetechnische Bedingungen aufweist, wie eine Einmalinvestition. Dazu muß ich gar nicht erst den überstrapazierten Cost-Average-Effekt zitieren, der ist eh’ nur ein Verkaufsargument für unwissende Anleger.
In gute Aktienfonds zu investieren, welche von Hause aus nur sehr begrenzt auf Elliot schwimmen, kann bei regelmäßigen Raten im „ungünstigsten“ Falle längere Zeit zu günstigen Kaufkursen führen. Außerdem ist der Mann ja hoffentlich nicht blind, wenn er an’s Geld geht.

Gruss Gunnar

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