Hallo. Bei mir ist in meiner frühen Kindheit mal eine Nervenwasserentnahme (Lumbalpunktion wie ich gerade gelesen hab) gemacht worden, wobei mir gesagt worden ist, dass es nicht wehtut, ich mich aber daran erinner, dass es wahnsinnig wehgetan hat und ich einige Zeit (Ich glaub sogar eine Woche lang…wahrscheinlich bild ich mir das aber nur übertrieben ein?!) nicht laufen sondern nur liegen und im Rollstuhl rumgefahren werden konnte. Im Biologieunterricht ist das auch mal angesprochen worden, also dass es sehr schmerzhaft sei. Im Internet hab ich jetzt aber gerade gelesen, dass es nicht schmerzhaft sondern nur ein bisschen unangenehm ist. Bild ich mir das nur ein? Sind bei mir damals irgendwelche Komplikationen aufgetreten oder so?
Interessiert mich einfach, weil ich gerade wieder daran gedacht hab und mich jetzt frage inwiefern ich mir das nur eingebildet hab…
Gruß
Hallihallo,
das ist bestimmt individuell verschieden. Der eine hat halt ein anderes Schmerzempfinden als der andere und Psychosomatik spielt hier ebenso eine Rolle wie eine gewisse „Empfindlichkeit“. Bei allen Untersuchungen spielt immer auch Angst und Verpannung eine Rolle. Man denke nur ans Blutabnehmen. Der eine machts im Vorbeigehen, dann gibt es welche, die kippen dabei um …
Ich selbst habe es damals als ziemlich unangenehm aber nicht extrem schmerzhaft erlebt. Da habe ich weißgott schlimmere Schmerzen kennengelernt 
Danach einen Tag leichte Kopfschmerzen und das wars.
Andere Mitpatienten hatten - speziell mit den Kopfschmerzen - länger zu kämpfen. (s.o.)
Nicht so viele Gedanken machen, viel schiefgehen kann dabei nicht und wenn hätte man es sicher gleich gemerkt.
Gruß,
Ironlady
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Hallo,
hatte im Alter von 9 bis 10 so bis zu 20 Stück dieser Punktionen (oder bilde ich mir das nur ein, na…, über 10 jedenfalls
).
Auf jeden Fall weiß ich, daß die Spritzen weh taten und dies zu einer Zeit, in der ich Einiges cooler weggesteckt habe, da ich eh schon krank war. - Jetzt würde ich mich nur noch mit einer lokalen Betäubung daran trauen. Irgendein (neuer)wichtiger Arzt meinte damals, daß in anderen Krankenhäusern auch nur mit Betäubung punktiert werden würde… Glaube demnach nicht, daß man diese Untersuchung als „nicht schmerzhaft“ verkaufen kann. 
Ich durfte damals für 12, besser 24h meinen Kopf nicht anheben,d.h. noch nicht mal ein Kopfkissen benutzen, sonst könnte man, so hieß es ein Leben lang Migräne bekommen, da sich erst Nervenwasser nachbilden müßte. Ein Bekannter hatte diese Untersuchung als Erwachsener und durfte direkt im Anschluß spazieren gehen. - Er bekam sehr starke Kopfschmerzen! - Muß ich jetzt die entsprechenden Ärzte meiden, die ihn nicht davor gewarnt haben, nach der Untersuchung aufrecht zu gehen, frage ich mich…
Auf jeden Fall ruft das Wort „Lumbalpunktion“ einige Erinnerungen wach. 
Grüße von Maggie
Hallo,
mein Sohn hatte vor ein paar Wochen so eine Lumbalpunktion wegen Verdachts auf Hirnhautentzündung.
Bei Kindern wird die Untersuchung gemacht während die Kleinen schlafen… die bekommen eine Spritze (ich glaube es hiess „Dormicum“) das wirkt sehr schnell - nach der Untersuchung dauert es nicht lang dann ist das Kind wieder wach aber total „breit“ („Mama… du hast ja 4 Augen und 2 Nasen!!“ kicher kicher).
Danach muss man 24 Stunden ganz streng liegen, danach darf man sich etwas aufsetzen … aufstehen ging für ein paar Tage nicht, denn da bekam er sofort tierische Kopfschmerzen.
Alles in allem hat es fast eine Woche gedauert bis die Kopfschmerzen wegwaren.
Eine Freundin, die auch eine Lumbalpunktion bekam hat mir erzählt „nie wieder“. Besagte Freundin ist eigentlich hart im nehmen, aber sie empfand die Punktion als extrem schmerzhaft, sie musste sich übergeben und hat wohl laut geschrien während der Punktion, denn die Nadel wird eingeführt und bleibt dann da einige Zeit weil das Wasser nur sehr langsam raustropft. Das war wohlgemerkt ohne Schlafspritze bzw. Betäubung.
Also ich denke mal die Untersuchung ist schon nicht ganz ohne… 
Gruß
Claudia
Hm. Also jetzt fühl ich mich bestätigt. Aber dass ich eine knappe Woche danach oder ein paar Tage (das mit dem Zeitgefühl kann ja durchaus anders sein mit 7 als mit 22
) nicht laufen KONNTE, weil’s irgendwie am Rücken so sehr wehgetan hat, wenn ich mich bewegen wollte…ist das auch möglich oder ist das mit dem sich nicht bewegen nur so, damit man keine Kopfschmerzen kriegt bzw. es keine Komplikationen gibt, aber an sich rein theoretisch schon möglich?
P.S.:
Ich mach mir keine Sorgen darum, da ich’s schon hinter mir hab und auch keinen Grund hab zu denken, dass das wieder gemacht wird, ich frag mich nur ob ich mich daran richtig erinner oder ob ich mir da manches vll. einbilde… (nur weil in der anderen Antwort jemand gesagt hatte, dass ich mich nicht drum sorgen soll)
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Hallo,
mein Sohn ist die ganze Woche nur rumgelegen, erst im Krankenhaus ein paar Tage, danach zu Hause auf dem Sofa… und wenn ich mich nicht irre hatte er auch Rückenschmerzen… beim sitzen und wenn er aufstehen wollte bekam er sofort rasende Kopfschmerzen.
Also kann es gut sein dass du nicht laufen konntest (wolltest) weil du dadurch starke Kopfschmerzen bekommen hast.
Gruß!
Claudia
Hallo zurück,
mein Lebenspartner hatte vor 2 Wochen eine Lumbalpunktion.
Es wurde ambulant im Krankenhaus gemacht, er blieb danach noch etwa 1/2 Stunde liegen, da ihm schlecht wurde und er sich übergeben musste.
Dann konnte er aber alleine nach Hause fahren (mit Motorroller sogar).
Die Schmerzen kamen erst nach eta 1 Stunde und wurden im Laufe des Abends immer heftiger. Am nächsten Vormittag (nach 12 Stunden - das wurde ihm auch ärztlicherseits so angekündigt) wurde es langsam wieder besser, und nach 24 Stunden war nichts mehr zu spüren.
Gruß Carolin
Hi,
also die ganze geschichte ist weitestgehend schmerzfei (zumid, was die einstichstelle angeht).
Was während der punktion passieren kann, ist dass etwa dein bein schmerzt, wenn der arzt gegen eine der ausläufer des rückemarks „stößt“.
Heute sieht man das nicht mehr so streng mit der ruhigstellung. Nach ca. 2-6h kann man wieder rumlaufen.
Eine häufige nebenwirkung ist aber ein heftigster kopfschmerz, wenn man zu früh wieder aufsteht. Es ist ja nunmal flüssigkeit aus einem raum abgezogen worden, man hat hier also einen (geringen) volumenverlust. Begibt man sich nun in die senkrechte zieht also die „wassersäule“ nach unten, was eine druckänderung im schädel und eine eizung der hirnhäute (die sehr schmerzempfindlich sind" bewirkt…
Eine woche hast du sicherlich nicht gelegen und schmerzen werden im kindesalter auch häufig etwas anders interpretiert…
LG Alex:smile: