Bei den LED´s wird die Lichtausbeute (ist das so richtig?)
in Lumen bezeichnet.
Um da einen Vergleich zu haben wüsste ich doch mal gerne wie ich berechnen kann was ich brauche.
Wieviel Lumen hat ne 25er und wieviel ne 60er Glühlampe?
Gibt es eine einfache formel?
Servus!
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtstrom
Ich hab gerade in einem Fachbuch nachgeschlagen, lt. diesem hat eine Kerze etwa 10lm, eine 100W Glühlampe rund 1400lm.
Ich weis jetzt aber nicht, wie man das ermitteln könnte, aber vielleicht findest du im Netz ja noch Werte!
mfg Michael
Hallo,
Michel hat schon die Grundlage geschrieben.
Jetzt ist es noch von entscheidender Bedeutung, wie bekommt man die Lumen auf die Z.B. Tischplatte. Also packt man eine Leuchte um die Lampe und versucht damit die „Lumen“ auf eine Fläche zu lenken, dies ist logischerweise mit Verlusten verbunden. So wurde das Lux „erfunden“: 1 Lux = 1 lm je qm.
Die tatsächlichen Werte werden in Labors (z.B. dial.de) ermittelt.
Ein Grobe Richtung:
Eine Leuchtstoffröhre 58W (~5500 lm) bringt bei einem Spiegelreflektor (60°) bei normaler Raumhöhe ca. 600 Lux auf die Tischplatte.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Jörg
Bei den LED´s wird die Lichtausbeute (ist das so richtig?)
Korrekt: Lichtstrom [Φ]
in Lumen bezeichnet.
Um da einen Vergleich zu haben wüsste ich doch mal gerne wie ich berechnen kann was ich brauche.
Wie viel Lumen hat ne 25er und wie viel ne 60er Glühlampe?
Allgebrauchslampen 220V, klar, aus VEB-Produktion von 1985
25W = 220 Lumen
60W = 715 Lumen
100W = 1350 Lumen
Gibt es eine einfache Formel?
Du meinst, ob Du aus der elektrischen Leistung den Lichtstrom berechnen kannst?
Nein, da spielen zu viele Faktoren mit.
Der Lichtstrom [Φ]ist die „Gesamtmenge“ des Lichts, das von einer Lichtquelle (nach allen Seiten) abgestrahlt wird. Daraus errechnet sich die Lichtstärke [I] in „Candela (cd)“, das ist das Licht, das auf eine bestimmte Fläche fällt.
In der „Steinzeit“ der Lichtmessung wurde die Lichtstärke einer unbekannten Lichtquelle mit einer standardisierten Lichtquelle, der „Hefnerkerze“, verglichen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hefnerkerze
Als Vergleichsinstrument benutzte man ein Fettfleckphotometer
http://de.wikipedia.org/wiki/Fettfleckfotometer
Man sagte dann, diese Lichtquelle hat eine Stärke von z.B. 15 Kerzen (Candela ist das lateinische Wort für Kerze), die alte Maßeinheit HK = Hefnerkerze unterscheidet sich aber geringfügig von der heute gebräuchlichen Maßeinheit cd = Candela.
Wenn Du es gerne noch etwas theoretischer haben willst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtst%C3%A4rke_(Photo…
Gruß
merimies
Kleine Korrektur
Guten Tag,
Bei den LED´s wird die Lichtausbeute (ist das so richtig?)
Korrekt: Lichtstrom [Φ]
in Lumen bezeichnet.
Bei der überwiegenden Zahl der LED-Leuchtmittel ist eine Angabe in Lumen aufgrund der Abstrahlcharakteristik nicht möglich und wird daher in Candela angegeben, wie z.B. bei Reflektorlampen.
Nur bei Lampen in Form der Allgebrauchslampe strahlt das Licht in alle Richtung und eine Angabe der Lumen ist dann machbar.
Generell ist eine Berechnung von Lumen anhand bekannter Parameter nicht möglich. Es gibt durchaus Lampen mit gleicher Spannung und Leistung, die aber stark unterschiedliche Lumenzahlen aufweisen.
Dies hängt nicht zuletzt auch von der Lichtfarbe ab. Je höher die Lichtfarbe (in Kelvin), desto niedriger die Lumenzahl.
Das klingt zunächst paradox, denn das menschliche Auge empfindet höhere Kelvinzahlen als heller, die Lampe erreicht aber weniger Lumen.
Begründet ist dies in der Messung von photopischen Lumen. Richtiger, und auch mittlerweile etwas weiter verbreitet, wäre eine Messung in skotopischen Lumen.
Praxisversuche haben gezeigt daß die Menschen in Vergleichstests immer die Lampen mit hohen Farbtemperaturen als heller empfunden haben.
Als Beispiel nehme man eine 36W T8-Leuchtstofflampe. Bei der Farbtemperatur von 2.700K (LF 827)werden 3.350lm angegeben. Bei der Lichtfarbe 880 (8.000K) werden nur noch 2.900lm erreicht.
Beste Grüße von Elwood