Lungenentzündung in Asien

Hallihallo,

vielleicht hat der Eine oder Andere darüber gelesen und möchte sich weiter informieren. Nachfolgend eine Mail die ich gerade erhalten habe und ein Link zur WHO:


Indochina Services Newsflash
Pneumonia Reported in Hanoi
17 March 2003

Dear clients,

As many of you know, the incidence of an atypical pneumonia, Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS), has been reported in Canada, China, Hong Kong, Indonesia, Philippines, Singapore, Thailand and Vietnam. This form of pneumonia has attracted much media attention due to its quick spread to several countries. In total, there have been approximately 150 cases worldwide, resulting in 9 deaths.

In Vietnam, the situation is as follows. According to reports from Hanoi, the contagion appears to have been halted with no new infections reported recently. Previously, all recent infections had occurred within a hospital environment. Overall, there have been 46 cases reported, with 2 deaths. Although we encourage clients to keep an eye on the situation, we do not feel that excess caution is warranted at this stage. Neither the United States nor Germany has issued any travel advisories relating to this situation at present.

For those who wish to learn more about this form of pneumonia, we recommend that you check the World Health Organization website, which details the currently known symptoms and offers guidance on how to proceed if symptoms develop during travel. (www.who.int/en). We will of course continue to keep you updated on any new developments.

Public Relations Department

Indochina Services
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http://www.who.int/en/

Viele Grüße
Rolf

Nachtrag
Huhu,

hier die WHO Info auf deutsch:

WHO gibt Hinweis wegen Atemnotsyndroms heraus

Drei Passagiere eines Singapore Airlines-Fluges waren am Samstag in Frankfurt nach ihrer Ankunft auf die Isolierstation des Frankfurter Uniklinikums eingewiesen worden. Die Maschine befand sich auf dem Weg von New York über Frankfurt nach Singapur. Vermutet wird bei den dreien eine Erkrankung an einer neuen Art von Lungenentzündung, die Schweres Akutes Atemnotsyndrom (Severe Acute Respiratory Syndrome - SARS) genannt wird. Nach Angaben der hessischen Seuchenbeauftragten, Angela Wirtz, ist die deutsche Bevölkerung kaum gefährdet. Die 82 deutschen Passagiere, die mit den Erkrankten reisten, seien inzwischen unter der Auflage, besonders auf ihren Gesundheitszustand zu achten, in häusliche Quarantäne geschickt worden.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnete die SARS-Erkrankung als „weltweite Gesundheitsgefahr“ und gab einen Hinweis heraus, in dem es heißt:

Es gibt derzeit keine Empfehlung, Reisen zu bestimmten Zielen einzuschränken. Die Herkunft der Infektion wird immer noch untersucht und die folgenden Leitlinien basieren auf den ersten Informationen, die der WHO zur Verfügung stehen.

Reisende sollten sich der wichtigsten Symptome und Anzeichen von SARS bewusst sein. Hierzu gehören:

Fieber (über 38°) und
einem oder mehreren Atemwegssymptomen (Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden) und
enger Kontakt mit einem SARS-Erkrankten (Tröpfcheninfekion)
kürzlicher Aufenthalt in einem Gebiet mit Meldungen über SARS-Fälle.

Im unwahrscheinlichen Fall, dass bei Reisenden die Kombination dieser Symptome auftritt, sollten sich die Betroffenen in ärztliche Betreuung begeben und sicherstellen, dass den Ärzten ihre Reiseroute der vergangenen Tage vorliegt. Reisenden, bei denen diese Symptome auftreten, wird empfohlen, bis zur vollständigen Genesung keine weiteren Reisen zu unternehmen.

SARS-Fälle sind laut der WHO bisher aus Kanada, China, Hongkong, Indonesien, den Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam gemeldet worden. Das Auswärtige Amt weist in den Medizinischen Hinweisen für die betroffenen Länder teilweise auf die Erkrankung hin, rät aber nicht von Reisen in diese Länder ab.

Stand: 17. März 2003

http://www.studiosus.de/home/index.php

bye
Rolf