Ich suche Informationen zur idiopatischen Lungenfibrose, ich bekam kürzlich die Diagnose und hätte gerne Infos über Behandlungen Physiotherapheutischer Art und Medikamentös wasmacht ihr im Notfall Notarzt rufen oder abwarten?
Hallo Marion,
über die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. bin ich auf dieser Seite gelandet: http://www.atemwegsliga.de/
Dort findest du sicher andere Betroffene, sowie die Tipps, die du suchst.
Welchen Notfall sprichst du denn an? Wenn du eine akute, therapieresistente Atemnot hast, ist das eine Indikation für den Notarzt und man sollte nicht lange herumbummeln, ansonsten muss man abwägen, was man wann tut.
Grüße
Liete
Ich hatte schon 2 mal einen so starken Luftnotanfall das ich mich zur Klinik fahren ließ und stationär aufgenommen wurde. Allerdings immer erst nachdem ich Stundenlang wartete bis die Nacht rum war.Einen 3 hatte ich während des Klinikaufenthaltes. Danach wurde gesucht warum und die Fibrose Diagnostiziert. Ich habe die Diagnose seit Ende März.Bis November war ich Gesund. Ich trau mich immer nicht die Rettung zu rufen. MAn sieht ja nicht unbedingt krank aus. Es geht jetzt wo ich mit Medikamenten versorgt bin schon besser aber ich habe Angst das ich mal wieder nicht selber rauskomme. Ich habe auch die respiratorische Partialinsuffizienz
So das in kürze,danke und liebe Grüße Marion
Liebe Marion, du hast keine Vorstellung, wegen welchem Quatsch manche Leute den Rettungsdienst rufen. Erst am Montag bin ich mit dem Rettungswagen zu jemanden gerufen worden, der sich in den Finger geschnitten hatte - der hat nicht einmal geblutet! Was ich damit sagen will: Wenn der Anfall so stark ist, dass deine Bedarfsmedikamente (die, die du bei einem akuten Anfall nimmst) nicht mehr helfen, solltest du nicht lange zögern. Wer Angst hat, atmet falsch, sodass die Atmung schneller ermüdet, und verbraucht mehr Sauerstoff. Wer merkt, dass er nicht genug Sauerstoff bekommt, bekommt mehr Angst. Das ist ein Teufelskreis, der sich gegenseitig potenziert. Je schneller du also im Notfall reagierst, desto besser für dich.
Sprich en detail noch einmal mit deinem behandelnden Arzt, wann du wie vorgehen sollst, wenn es noch offene Fragen gibt.
Außerdem ist es sinnvoll, sofern noch nicht geschehen, für den Rettungsdienst eine Medikamentenliste bereitzulegen, was du wann in welcher Menge nimmst, welche Vorerkrankungen du hast und ob es Medikamentenunverträglichkeiten und Allergien gibt. Wenn du die griffbereit hast, bist du ganz gut gerüstet, sollte ein solcher Notfall noch einmal eintreten (regelmäßiges Aktualisieren nicht vergessen!).