Lungenkrankheit SARS !

im neuen testament stirbt jesus für die gesamte menschheit,
und sein vater (das ist gott selbst), hat dadurch große
schmerzen.

Mh, ja, da kannst Du mir viel erzählen und ich hoffe ich verletze damit niemanden, aber mir erschliesst sich das überhaupt nicht.

Ich dachte Jesus und G’tt sind eins? Wie kann G’tt Schmerzen haben? Na ja, ich muss es ja auch nicht verstehen oder?

abgesehen von dem hintergrund ist die gesamte geschichte
pervers. man darf nicht einen mord begehen um ein leben zu
retten. es ist die geschichte eines menschenopfers. sie
erinnert mich an selbstmordattentate.

„Wer ein Leben rettet, rettet eine Welt.“ Ja, diese Form von Mord wäre im Judentum verboten. Sie würde G’tt negieren. Sonderbar das dieses Szenario gerade auf G’tt hinleiten soll???

Schalom,
Eli

nö:smile:
damit verletzt du (zumindest mich) nicht. Ich hab Theologie ja sogar „Teilzeit“ an der Uni studiert und es erschließt sich mir dennoch auch nicht so richtig, geb ich gerne zu:smile:.

Aber Lehitraot schreibt mal wieder nicht so ganz korrekt *seufz*. G’tt ist nicht nur Vater von Jesus, sondern da gibt es auch noch diese Sache mit der Dreifaltigkeit (Geist/Sohn/Vater). Insofern opfert er (auch) sich selbst - und die Auferstehung/Wiedervereinigung folgt.

abgesehen von dem hintergrund ist die gesamte geschichte
pervers. man darf nicht einen mord begehen um ein leben zu
retten. es ist die geschichte eines menschenopfers. sie
erinnert mich an selbstmordattentate.

Der Vergleich hinkt, so wie er hier dargestellt wird.

Zum einen hat die ganze Geschichte ein transzendentales Motiv/Hintergrund - einschließlich einer Rettung auch des „Opfers“. (das Happy End bei der Himmelfahrt sozusagen :wink:

Dass Lehi da gleich andere Dinge assoziiert sei ihr mal aus ihrer momentanen Lebenssituation heraus verziehen. Ein Menschenopfer ist in meinem Verständnis auch was anderes als eine „Selbstopferung“. (Wenn wir mal im rein gesellschaftlichen Kontext bleiben) Das eine Mal wir jemand geopfert (ob er/sie das will, muss dabei nicht unbedingt eine Rolle spielen), das andere Mal opfert sich jemand aus freiem Willen selbst - für andere Menschen / eine „Sache“. Das erste Mal würde ich ethisch per se Probleme haben, das andere Mal beurteilen wir wohl alle auch den Anlass und den Umstand, die Umsetzung der Opferung mit. Widerstandskämpfer im Dritten Reich, die Resistance, ein Vater, der sein Kind noch ins Rettungsboot legt und selbst keinen Platz mehr findet - das ist ja eine andere „Selbstopferung“ als ein Palästinenser, der sich mit einem Haufen Dynamit in ein Kaffee setzt und sich mit vielen anderen in die Luft jagt. Insofern müsste man bei dem „Fall Jesus“, den Lehitraot heranzieht, wenn überhaupt, den Vergleich mit dem Vater und dem Rettungsboot heranziehen. (Bin aber keine gute Gleichnisbastlerin:smile:))

viele GRüße,

Barbara