Hallo,
mein Bekannter (75 Jahre) hat Lungenkrebs, der nicht mehr operiert werden kann, er sollte eine Chemotherapie bekommen. Die 1. Chemo hatte er am Mittwoch, am Freitag abend hatte er dann einen Schlaganfall. In seiner Familie hatte niemand einen Schlaganfall, er ist also nicht vorbelastet. Nur Krebs ist in seiner familie auch aufgetreten. Nun meine Frage kann die Chemo den Schlaganfall ausgelöst haben? LG Alf1964
Hi Alf,
Nun meine Frage kann die
Chemo den Schlaganfall ausgelöst haben?
Ich bin kein Arzt, kann Dir aber von mir berichten: bei mir hat die Chemotherapie eine tiefliegende Beinvenenthrombose aufgebaut die in eine doppelseitige Lungenembolie mündete. Da ein Schlaganfall auch eine Embolie ist, nehme ich an, dass ich Deine Frage mit „ja“ beantworten kann.
Gruß,
Anja
Hallo,
Nun meine Frage kann die
Chemo den Schlaganfall ausgelöst haben?
Ich bin kein Arzt, kann Dir aber von mir berichten: bei mir
hat die Chemotherapie eine tiefliegende Beinvenenthrombose
aufgebaut die in eine doppelseitige Lungenembolie mündete. Da
ein Schlaganfall auch eine Embolie ist, nehme ich an, dass ich
Deine Frage mit „ja“ beantworten kann.
Bist du sicher dass das die Chemotherapie war?! Ich glaube es fast nicht so. Denn in der Regel ist für die tiefe Beinvenenthrombose eine verändertete Blutgerinnung, ausgelöst für durch den Tumor verantwortlich.
Liebe Grüsse
Anja
Hi,
meiner Schwiegermutter ging es ebenso wie Anja. Laut Auskunft der Ärzte war dies eine mögliche Nebenwirkung der Chemo.
Gruß
Tina
Hallo
meiner Schwiegermutter ging es ebenso wie Anja. Laut Auskunft
der Ärzte war dies eine mögliche Nebenwirkung der Chemo.
Also ich hätte gerne einen Chemo Wirkstoff gewusst, der Thrombosen macht. Klar wenn der Zugang sehr stark gereizt wird, wenn z.b. venentoxische Susbstanzen peripher über eine Nadel gegeben werden und nicht wie dann üblich über einen Port. Aber eine tiefe Beinvenenthrombose ist dadurch nicht zu erklären. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen. Wenn mich ein Patient fragen würde, würde ich sagen, dass ist nicht möglich.
Ich höre gerne mehr, und lerne dazu
Liebe Grüsse
Anja
Hallo Anja,
Also ich hätte gerne einen Chemo Wirkstoff gewusst, der
Thrombosen macht.
Das wurde mir von den behandelnden Ärzten so gesagt, dass Thrombosen eine Nebenwirkung der Chemotherapie sind, sein können. Aber ich bin Laie, kann Dir das also nicht medizinisch begründen.
Klar wenn der Zugang sehr stark gereizt
wird, wenn z.b. venentoxische Susbstanzen peripher über eine
Nadel gegeben werden und nicht wie dann üblich über einen
Port.
Daran lag es sicher nicht, obwohl mein Port „wandern“ gegangen ist und ich jedes Mal einen neuen Zugang gelegt bekam.
Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.
Ich kann nur sagen, dass es bei mir so war.
Gruß,
Anja
Hallo
meiner Schwiegermutter ging es ebenso wie Anja. Laut Auskunft
der Ärzte war dies eine mögliche Nebenwirkung der Chemo.
Also ich hätte gerne einen Chemo Wirkstoff gewusst, der
Thrombosen macht. Klar wenn der Zugang sehr stark gereizt
wird, wenn z.b. venentoxische Susbstanzen peripher über eine
Nadel gegeben werden und nicht wie dann üblich über einen
Port. Aber eine tiefe Beinvenenthrombose ist dadurch nicht zu
erklären. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen. Wenn
mich ein Patient fragen würde, würde ich sagen, dass ist nicht
möglich.
Ich höre gerne mehr, und lerne dazu
Hi,
ich bin kein Mediziner, ich kann Dir nur das sagen, was damals die Ärzte auf der Onkologie sagten.
Gefunden habe ich das hier:
Bei verschiedenen Tumoren (z. B. Keimzelltumoren, Tumoren des ZNS oder der Prostata, Mammakarzinom) ist der Zusammenhang zwischen der gegen den Tumor gerichteten Therapie und dem Auftreten von Thrombosen seit langem bekannt.
Und das:
3.: Die Chemotherapie der Tumorkrankheit ist heute erfolgversprechender denn je, aber sie kann manchmal auch Nebenwirkungen haben. Wenn eine Tumorzelle abstirbt, und das soll die Behandlung ja erreichen, dann werden gerinnungsaktive Fermente freigesetzt. Aggressive Chemotherapeutika schädigen die Endothelzellen der Gefäßinnenwand und verändern die Fließeigenschaften des Blutes. Bei Frauen mit Brustkrebs wird das Risiko der Thrombose durch die Chemotherapie in den ersten 3 Monaten auf 6,8% geschätzt (8).
Gruß
Tina
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Hallo,
Ich gebe mich zu 23,4 % geschlagen, aber überzeugt hat mich bisher nix konkretes 
Bei verschiedenen Tumoren (z. B. Keimzelltumoren, Tumoren des
ZNS oder der Prostata, Mammakarzinom) ist der Zusammenhang
zwischen der gegen den Tumor gerichteten Therapie und dem
Auftreten von Thrombosen seit langem bekannt.
Aber gibt keine direkten Hinweis ob das direkt an der Chemotherapie liegt, oder ob andere Faktoren eine Rolle spielen. Eine erhöhte Inzidenz oder der genaue Pathomechanismen der Chemotherapie-assoziierten Thrombose ist bisher nicht nachweisbar.
3.: Die Chemotherapie der Tumorkrankheit ist heute
erfolgversprechender denn je, aber sie kann manchmal auch
Nebenwirkungen haben. Wenn eine Tumorzelle abstirbt, und das
soll die Behandlung ja erreichen, dann werden gerinnungsaktive
Fermente freigesetzt.
Ja ok, das kommt aber mal so gesehen nicht vom der Chemotherapie sondern vom Tumor.
Aggressive Chemotherapeutika schädigen
die Endothelzellen der Gefäßinnenwand und verändern die
Fließeigenschaften des Blutes.
Deshalb nimmt ja Portsystem… Mir ging es im speziellen bei meiner ersten Antwort darum, dass ich keinen Zusammenhang von Chemotherapie und tiefer Beinvenenthrombose sehen kann…
Bei Frauen mit Brustkrebs wird
das Risiko der Thrombose durch die Chemotherapie in den ersten
3 Monaten auf 6,8% geschätzt (8).
Diese Zahl stimmt so wohl, aber die Hauptursache liegt nicht an der Chemotherapie direkt, sondern an den Folge- / Begleiterscheinungen einer Chemotherapie (Immobilität, Zelllyse, …)
Ok 
Anja
Hallo 
Das wurde mir von den behandelnden Ärzten so gesagt, dass
Thrombosen eine Nebenwirkung der Chemotherapie sind, sein
können. Aber ich bin Laie, kann Dir das also nicht medizinisch
begründen.
Ich kann einerseits nur bestätigen, dass ein Patient mit einem Tumor ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko hat. Das liegt aber zu aller größtem Teil am Tumor. (sowohl zellvermittelt, als auch mechanisch bedingt)
ok 
Liebe Grüsse
anja
Hi,
wie gesagt, ich bin ein medizinischer Laie, aber das Thrombosen eine Nebenwirkung der Chemotherapie (nicht eine Nebenwirkung des Tumors) sein können, wurde uns genau so von den Ärzten der Onkologie im KH Amberg gesagt.
Ich weiß nicht, warum die Ärzte soetwas sagen, wenn dem nicht so ist, dann haben sie uns, aus welchem Grund auch immer, angelogen.
Wobei auch in verschiedenen Arktikeln im Net von einer Unterscheidung der Ursachen bei Thrombosen von a. Patient mit evtl. Vorbelastungen, b. Tumor und c. Behandlung vorgenommen hat.
Wer jetzt Recht hat, kann ich als Laie nicht beurteilen, daher muß ich mich auf die Ärzte vor Ort verlassen.
Gruß
Tina
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Hi Anja
Diese Zahl stimmt so wohl, aber die Hauptursache liegt nicht
an der Chemotherapie direkt, sondern an den Folge- /
Begleiterscheinungen einer Chemotherapie (Immobilität,
Zelllyse, …)
Aber Folge- bzw. Begleiterscheinungen sind doch genau die „Nebenwirkungen“, um die es beim UP (und meiner und Engelchens Aussage) ging.
Gruß,
auch Anja